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Beer like star Hannen Alt

  • Typ Obergärig, Alt
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 62% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 4 Rezensionen

Das Bier Hannen Alt wird hier als Produktbild gezeigt.
#870

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
75% Avatar von Daniel McSherman
68% Avatar von Ernesto
66% Avatar von LordAltbier
63% Avatar von Florian
61% Avatar von tonne
57% Avatar von Felix
43% Avatar von Bier-Klaus

66% Ist Okay!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig und hat im Hintergrund feine Röstmalz-Noten. Der Mittelteil ist ebenfalls hopfig-spritzig aber auch malzig, im Hintergrund sind wieder feine Röstmalz-Noten erkennbar, welche hier etwas stärker ausgeprägt sind als im Antrunk. Der Abgang ist in erster Linie recht röst-malzig aber man erkennt auch etwas spritzigen Hopfen. Zwischenzeitlich erkennt man immer mal wieder eine feine Säure. Fazit: Anständiges Alt, nicht unbedingt etwas besonderes aber es schmeckt! Gerne wieder!

Bewertet am

43% Rezension zum Hannen Alt

Avatar von Bier-Klaus

Altbier-Verkostung mit Diebels, Hannen, Gatz, Frankenheim, Schlösser und Bolten.
Die Verkostung erfolgt im Teku-Pokal, was bei der Kölsch-Verkostung spannend war,
weil es zwischen Teku und Stange erhebliche Unterschiede gab.

Alle getesteten Altbiere haben eine fast einheitliche Farbe, nämlich dunkelbraun mit rötlichen Reflexen und blank bis leicht trüb.

Zum Hannen:
Der Antrunk ist vollmundig und angenehm rezent, etwas weniger sprudelig als das Diebels.
Der Geschmack ist süßlich und nur ganz leicht röstig. Es wird röstiger, wenn das Bier wärmer wird.
Trotzdem ist ausser dem wenigen Röstmalz kaum Geschmack vorhanden.
Der Nachtrunk ist lasch.

Zum Diebels:
Leider kann man hier die Bewertung nicht korrigieren.
Nach der zweiten Verkostung des Diebels würde ich es nicht mehr so schlecht einstufen sondern
mit 40% auf einer Stufe mit dem Hannen sehen.

Bewertet am

63% Malzige Räucherware oder doch nur alter Fisch?

Avatar von Florian

Ich bin etwas uneins, in welche Richtung dieses Bier will. Der Einstieg hat was von Räucherware und mutet leicht fischig an. Dazu gesellt sich eine waschpulvrige Malzsüße und dieser marginal brackig-güllige Geruch hinterm Malz verwirrt. Well, im Mund ist das Bier dann relativ angenehm. Aber letztlich kann die trockene Röstzuckernote im Abgang diesen Anklang von Gülle nicht ausgleichen.

Man kann es trinken und die rauchig-süßen Ansätze sind wirklich interessant. Ich habe aber diese unreine Assoziation, die das dann wieder relativiert.

Bewertet am

57% Rezension zum Hannen Alt

Avatar von Felix

Im Glas liegt das Hannen in röstigem Rot, die Schaumbildung ist wundervoll, eine wirklich cremige Krone.
Geruchlich steigt einem merkwürdigerweise sofort eine sehr süffig-süße Hefe in die Nase, die eigentlich untypisch für ein Alt ist. Nur hintergründig hält sich die bekannte nelkige Würze und eine zart-metallische Röstbitterkeit (Metallisch hierbei nicht im negativen Sinne, sondern einzig als Abgrenzungsbegriff, der wie ich finde, bei einem Alt sogar positiv belastet ist).
Geschmacklich kommt das Hannen seinem Geruch schon recht nahe. Es ist in der Tat sehr süß und süffig und könnte auch gut als Erfrischung im Sommer hinhalten.
Im Antrunk offenbaren sich einem da hauptsächlich die weichen Hefearomen (Hefe ist übrigens auf dem Etikett unter Zutaten nicht gelistet!), sodass man schon beinahe an ein Weizen denkt (Weizenmalz ist natürlich auch nicht verwendet worden!). ein matter, etwas aromaarmer Geschmack legt sich nur kurzzeitig an den Gaumen, dieses Bier wirkt nicht lange nach.
In der Rezenz ist es noch erstaunlich sprudelig und frisch, plötzlich kommen einem Zitronenassoziationen (Was für ein GENIALES Wort), der Körper ist höchstens medium, wobei die Cremigkeit des Schaumes, der Schaum an sich, sogar geschmacklich bleibt und erkennbar ist.
Im Nachtrunk findet sich da vor allem wieder die Zitrone und erneut ein Hauch von imaginärem Weizen.
Insgesamt ist das Hannen-Alt für mich nur ein mäßiger Vertreter seiner Gattung. Dennoch aber ist dieses Bier ein guter Beweis dafür, wie vielseitig die rheinländische Gattung Altbier doch ist, da es im Gegensatz zum bspw. sehr bekannten, klassischen Diebels eine weiche Süße an den Tag legt und dafür sehr an Bitterkeit einsparrt. Mir persönlich hätte da aber noch etwas Würze und Kraft gefehlt, vor allem auch der Nachtrunk hätte noch gut Herbe vertragen können, interessant ist dabei allerdings, dass das Hannen eher als Erfrischung taugt, als in der Tat zum friedlichen Genuss in der Stube. Insofern, an sich kein schlechtes Bier, ich denke aber trotzdem nicht, dass es groß erwähnenswert ist.

Bewertet am