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Beer like star Gulden Draak

  • Typ
  • Alkohol 10.5% vol.
  • Stammwürze 23%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 66% von 100% basierend auf 15 Bewertungen und 13 Rezensionen

Das Bier Gulden Draak wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Ananas
  • Röstkaffee
  • Schokolade
    #3407

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 15 Bewertungen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 1 Bewertung von Florian
    75% Avatar von lepton
    75% Avatar von gerdez
    73% Avatar von bromfiets
    73% Avatar von Bier-Klaus
    71% Avatar von Tarfeqz
    70% Avatar von Kronkorken
    68% Avatar von Puck
    68% Avatar von MichaelF
    65% Avatar von Daniel McSherman
    64% Avatar von Florian
    63% Avatar von CaptainFriendly
    59% Avatar von dreizack
    56% Avatar von Flakey
    55% Avatar von deadparrot
    48% Avatar von LordAltbier

    63% Ach Du Drach!

    Avatar von CaptainFriendly

    Es gibt jede Menge Biertrinker, die auf "süße belgische Biere" schwören, die ja dubbel, tripeln und quadrupeln, daß es eine Schau ist.
    Was schon mal schön ist, ist die individuell gestaltete Flasche (ich weiß noch nicht mal, ob ich sie zurückgebe oder einfach auf das Pfand verzichte) und die dunkelrote Farbe des Bieres selbst. Für mich ist es allerdings im Antrunk malzig, im Körper dann immer noch, dann kommt der Mann mit dem Hammer (will sagen, schmeckt man jedes Alkoholprozent heraus) und hinterher bleibt, wenn überhaupt, nur ein leichter Kopfschmerz zurück (passiert mir bei Rotbieren häufig, wo bei man hier durch die Stärke zumindest die metallische Komponente nicht übermäßig herausschmeckt). Okay, ich hab's probiert, die Drinkability fehlt mir einfach, ein Trip durch das belgische Bier-Universum ist eher einem Barfuß-Abenteuerurlaub im australischen Urwald (lauter giftige Viecher) gleichzusetzen.

    Bewertet am

    56% Irgendwie drachig....

    Avatar von Flakey

    Gülden schimmert der Lindwurm vom Belfried in Gent... und ziert gleichzeitig die Flasche vom "Gulden Draak", einem dunklen Triple Ale aus der Brauerei Van Steenberge im belgischen Ostflandern. Das Püllecken ist schon originell gemacht, weiße Folie imitiert Steingut und schützt den Inhalt des Stuppis vor dem bösen UV-Licht. Drinnen schlummert jedoch nicht Smaug, sondern ein Starkbier mit deutlichen 10,5 PS auf den Flügeln. Das Schuppentier faucht zudem gewaltige 23°P Stammwürze in den Äther, da können sich gleich mehrere Bockbiere hinter verstecken. Auch wenn Drachen gerne tief im Gewölbe verborgen schlummern, ist dieses Exemplar obergärig und darf mit Weinhefe geimpft und gezuckert gleich ein zweites Mal Alkohol produzieren.
    Wie für feuerspeiende Fabelwesen üblich, hat das Gulden Draak ein recht aufschäumendes Wesen wenn man es aus seinem Hort befreit. Der Schaum hat mittlere Poren und bleibt nicht all zu lange stehen. Auch die Farbe hat etwas drachiges, nicht golden wie auf der Flasche, sondern irgendwo angesiedelt zwischen kupferrot und kastanienbraun. Die erste Attacke auf die Nüstern wird angeführt von gebrannten Mandeln, in ihrem Windschatten fliegen ein paar Kirschpralinen, die in Omas Pflaumenmus gebadet haben. Hintendrein fliegt Portwein versprühendes Malz einen verwirrenden Zickzack-Kurs. Im Antrunk rumpelt kandierte Ananas in den Gaumen und stürzt ohne Rücksicht auf Verluste auf die Zunge. Trotz des deutlichen Alkoholaromas, vernimmt man etwas schüchternen Kaffeelikör. Der Körper gleicht einem Drachenhort... Schwer und komplex! Mit deutlichem Prickeln strömt Bitterkeit empor, während süße, reife Banane langsam auf der Zunge nach vorne rutscht. Stets präsent ist etwas Kuvertüre, spüre ich eine steigende Kirschigkeit? Mir schwant, der Drache irritiert mit Absicht. Im Abgang quält sich gehopftes Affenschnitzel den Gaumen hinunter und hinterlässt eine zähe Spur von Pflaume in sehr starkem Madeira. Am Ende bleibt medizinisches Marzipan mit einem verstörenden Hauch Waffenöl.
    Fazit: Dieses Bier schmeckt so, wie es in einem sagenumwobenen Drachenhort aussieht: Samtig, prächtig, schwer, teils überladen, teils unübersichtlich, aber insgesamt dennoch irgendwie stimmig. Ist dieses Ungeheuer allein, kann man ihm gut Paroli bieten, aber man muss sich schon drauf einlassen und sich mit ihm beschäftigen. Einen Drachen erledigt man eben nicht nebenher.

    Bewertet am

    55% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von deadparrot

    Farblich irgendwo zwischen Milchschokoladenbraun und Cognac (finde ich eigentlich nicht so schön), begrüßt der Goldene Drachen den Verkoster mit süßem Duft, der an verbrannten Zucker, an überreife Banane und Ananas erinnert und die 10,5%ABV gar nicht erst zu verbergen versucht. Alkoholschwer schlägt einem neben dem von anderen Rezensenten erwähnten Rumtopf auch ein unpassendes Aroma wie von Lösungsmitteln entgegen. Andere Biere dieser Gewichtsklasse treten da subtiler auf.

    Enorm süß, eher zuckrig als karamellartig, zeigt sich das Bier im Antrunk. Ich denke an verbrannte Zuckerwatte. Bald breitet sich eine merkliche Schärfe aus, die sich am Gaumen niederschlägt - unterstützt auch durch eifrig sprudelnde, feine Kohlensäure. Mir erschließt sich weder die Funktion oder Notwendigkeit des hohen Alkoholgehalts (denn dieser transportiert letztenendes nur wenig Aroma) noch der enormen Süße. Ich habe einige Bockbiere getrunken, die mit weniger Zucker und weniger Alkohol einen dichteren und geschmacklich vielfältigeren und reicheren Körper zu produzieren in der Lage waren. Ansätze winterlich-warmen Trockenobst-Aromas werden von kräftiger Kohlensäure hinweggefegt, die meinem Empfinden nach dem Charakter besagter Aromen diametral entgegensteht. Leichtes Kirscharoma beim Ausatmen durch die Nase, aber nicht viel mehr. Auch im Abgang verbleibt neben einem Kratzen im Hals und Zucker an den Zähnen wenig außer einem diffusen Malzaroma, das ein wenig Bitterkeit mit sich führt.

    Vielleicht verstehe ich diesen Bierstil auch einfach nicht und tue dem Bier insofern Unrecht. Gerne lasse ich mir von Freunden belgischer Starkbiere, die mehr Erfahrung haben als ich, erläutern, was es an diesem Bier gibt, das mir entgeht.

    Bewertet am

    68% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von Puck

    Eine schöne dunkle Farbe und Malznoten steigen in die Nase. Der Antrunk süsslich kräftig, ohne dass der Alkohol sich zu sehr in den Vordergrund drängt. Bier Klaus hat Recht, das ist eine gehörige Portion Rumtopf mit Pflaume, Orange und Kirsche. Der Abgang dann mit etwas mehr Malz, die karamellartige Süsse bleibt. Kalte Tage, ein Kamin dazu passt Gulden Draak.

    Bewertet am

    73% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von Bier-Klaus

    Die Steinie-Flasche wurde mit grauer Folie beklebt, um eine Steingut-optik zu simulieren. Wie das Gulden Draak 9000 hat auch das normale Draak eine zweite Vergärung mit Weinhefen hinter sich.

    Der Drache ist dunkelbraun und komplett blickdicht. Die ca. 1 cm hohe Blume hält sich ganz gut für ein so starkes Bier. In der Nase dezente Fruchtaromen wie Rumtopf-Früchte.

    Schon beim Antrunk finden sich im Geschmack die Rumtopfaromen wieder, vor allem Kirsche aber auch kandierte Orange und Trockenpflaume. Es ist reichlich Restsüße vorhanden. Die Fruchtaromen dämpfen den Alkohol etwas ab, es schmeckt gar nicht spritig. Der Abgang klingt mit leicht herben Aromen von Alkohol und dunklem Malz aus.

    Ein für die extreme Stärke noch süffiges Bier. Ich sehe es auf Augenhöhe mit dem Gulden Draak 9000.

    Bewertet am

    65% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von Daniel McSherman

    Rot-Braun klar mit viel weißem Schaum. Geruch: Süß, etwas Malz und eine deutliche Alkoholnote. Geschmacklich weiß das Bier durchaus zu gefallen. Es dominiert die an Karamell erinnernde Süße und der Alkohol.

    Bewertet am

    59% Ein Belgier für sehr kalte Tage

    Avatar von dreizack

    Optisch in jeder Hinsicht eine imposante Erscheinung. Schon die weiß überzogene, bauchige Flasche mit dem goldenen Drachen weiß zu überzeugen. Auch das schwer im Glas liegende braun-rötliche Bier mit üppiger, feinporiger Schaumkrone zieht die Blicke auf sich.

    Der süß-fruchtige Duft erinnert an einen Rumtopf. Kirschen- und Pflaumennoten dominieren.

    Im Mund ist der auffällig präsente Alkoholgeschmack vordergründig und stört die Dechiffrierung der Aromenvielfalt doch ganz erheblich. Karamell und Toffee nehme ich wahr, fruchtige Noten von roten Beeren und Pflaumen. Ein Sherry-artiges Mundgefühl zieht sich durchgängig von Anfang bis Ende. Ölig, stark wärmend.

    Im Abgang kommt eine Spur Zartbitterschokolade dazu. Ganz gut für sehr für kalte Tage geeignet.

    Bewertet am

    48% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von LordAltbier

    Ziehmlich süßes Gesöff mit viel Alkohol, schmeckt soweit ganz ok, jedoch ist die Alkoholnote sehr beißend. Es gibt bessere Starkbiere. Das Flaschendesign ist ganz ok.

    Bewertet am

    73% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von bromfiets

    Eine bauchige Flasche mit edlem Äußeren, in weiß gehalten – das fällt sofort ins Auge. Dazu die enorme Schaumbildung, die bei diesem Starkbier aus der in Ostflandern ansässigen Brauerei Van Steenberge wirklich beeindruckend wirkt. Dieser an Schokosahne erinnernde Berg aus Schaum will kaum abfallen. Sehr kräftig ist er, und ebenso kräftig ist auch der erste Schluck aus dem Glas: Der Geschmack von Pflaume ist sehr präsent, dazu kommt eine leichte Kirschnote. Das auffällige Malzaroma erinnert daran, dass dieses Bier stattliche 10,5 Vol.% Alkohol hat. Doch das ist für dieses wirklich angenehme Geschmackserlebnis keineswegs hinderlich. Für den Winter ein schönes Kaminbier!

    Bewertet am

    75% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von lepton

    Das erste Bier aus meinem Teku-Kelch - eine alkoholische Bombe! Im Kelch zeigt es sich mit dunkler Farbe, irgendwie in die Richtung Kaffee mit viel Wasser. Der Geschmack ist ziemlich stark, mit vielen Röstaromen aber dafür wenig Malztönen. Mir etwas zu viel. Der Alkoholgehalt von 10,5% passt aber gut dazu und wirkt nicht so aufdringlich, wie einem die schiere Zahl glaubhaft macht. Eine prägnante Säure ist auch mit von der Partie. Prinzipiell ist dieses Bier recht gut, aber nicht ganz meines. Dazu ist es für mich zu stark (an Röstaromen, nicht an Alkohol) und zu wenig rund. Aber ansonsten ein sehr passables Bier.

    Bewertet am

    68% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von MichaelF

    Trotz der kleinen Flasche sollte man das Gulden Draak nicht unterschätzen, denn es spielt seinen Alkoholgehalt sowohl geruchlich als auch geschmacklich gnadenlos aus. Im Antrunk und Körper gefällt dieses Bier noch mit Röstaromen und einer angenehmen Süße, während im Abgang der Alkohol viel zu sehr durchschimmert und versucht, alles andere zu überlagern. Dadurch wird das durchaus interessante Gesamtbild für jene, die keinen so alkohollastigen Abgang mögen, leider etwas getrübt.

    Bewertet am

    64% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von Florian

    Der goldene Drache duftet karamellig-süß und hefig, sowie nach Kaffee und Ananasgummitieren. Die Krone thront schon fast monströs auf dem Bier und die diffuse, satte braune Farbe schaffen einen appetitlichen Anblick.

    Der Antrunk ist mit ordentlichen Kaffeenoten ausgestattet und recht weich mit einer gewissen Korianderwürze. Das Bier ist eher säuerlich und kann durch Röstkaffee- und Schokoladennoten überzeugen. Der Alkohol ist dabei aber nicht nur schmeckbar, sondern auch spürbar. Der Abgang ist sehr trocken, zu alkoholisch, aber dennoch aromenreich und vielleicht etwas sauer.

    Freunde der starken Belgier können ruhig einmal zugreifen. (Als ob sie das nicht sowieso täten.)

    Bewertet am

    71% Rezension zum Gulden Draak

    Avatar von Tarfeqz

    Beim Geruch kann man leichte, geröstete Malznoten und den hohen Alkoholwert erkennen. Ein süßer und malziger Einstieg erfreut den Gaumen. Hier wirkt der Körper auch gesetzt und sehr bodenständig mit einem überzeugenden Charakter. Leider kommt der Alkohol im Abgang etwas übertrieben rüber und übertönt die Geschmacksnoten. Geschmacklich ähnelt die Süße einem Whisky oder Rum. Das kann ich nicht so genau sagen. Obwohl ich eher zu einem Jamaika-Rum tendiere. Ein Bier das man nach einem guten und schweren Essen trinken kann und vor allem genießen muß!

    Bewertet am