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Beer like star Grünbacher Urweisse Hell

  • Typ Obergärig, Weizen
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 4 Rezensionen

#12686

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
78% Avatar von Hobbytester
73% Avatar von LordAltbier
66% Avatar von deadparrot
64% Avatar von Bier-Sven
62% Avatar von Florian
57% Avatar von Schmallo
53% Avatar von TheIgel69

78% Rezension zum Grünbacher Urweisse Hell

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht hopfig, hefig, malzig und sauer, das kenne ich schon den anderen Grünbacher Weizen, auch hier ist der Antrunk sauer und frisch. Hopfennoten sind auf würzig vegetabile Aromatik hin mit Malz- und Hefearomen gemischt ausgelegt. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber mir schmeckt es, da es einmal eine deutliche Abwechslung zum normalen Weißbier darstellt. Zitrusnoten erfrischen gut. Die Säure ist vordergründig, aber für meine Begriffe noch nicht zu extrem. Der Körper bringt Erfrischung und hat gleichzeitig richtig Biss. Die Fruchtigkeit passt gut zu den Hopfenmomenten. Die nach Sauerteig schmeckende Hefe ergänzt den Ansatz wunderbar. Der Braumeister hat hier echt einen schönen Kompromiss aus allen Geschmacksaspekten gefunden, die Komposition ist ausgewogen, eigen und sehr stimmig. Gelbe, enorm klare Farbe ist zu sehen, der Schaum bleibt länger. Dieses Bier ist gut süffig. Die Bitterkeit ergänzt schön die Säure, die vielleicht als sehr extrem wahrgenommen werden kann. Schlecht ist das Bier deshalb aber nicht, hier gehen Geschmäcker auseinander. Es bietet genug Kohlensäure.

Fazit: Auch nach längerer Pause ergibt sich hier wieder der typische Grünbacher-Effekt: Enorme Würze, die an Gemüsebrühe erinnert, wird mit deutlicher Frische kombiniert, hier erkennt man wirklich die enge Verwandschaft von Kölsch und Weißbier.

Bewertet am

66% Rezension zum Grünbacher Urweisse Hell

Avatar von deadparrot

Auffällig ist die auch für ein Weißbier enorme Schaumbildung, gepaart mit kräftig grobperlender Kohlensäure. Das sieht beinahe wie ein kleiner Vulkanausbruch im Glas aus. Farblich ist das Bier ansonsten braustiltypisch hell-orange, etwas blässlich vielleicht. Der Geruch ist leicht hopfenaromatisch, sehr hefebetont - das sollte eigentlich nicht unbedingt sein - jedoch auch würzig, und es liegt, wie LordAltbier bereits festgestellt hat, tatsächlich eine wie von Ingwer herrührende Schärfe darin.

Diese scharfen Geschmacksnoten, gepaart mit kräftiger Säure, wecken bei mir Assoziationen zu gebratenem oder gegrilltem dunklem Fleisch. Als Begleiter zu einem entsprechend kräftigen und großzügig gewürztem Gericht (Wild z.B.) könnte ich mir dieses Bier gut vorstellen. Für sich alleine genommen kommt es mir etwas zu unbalanciert und schroff daher. Ich nehme es auch nicht als besonders süffig wahr.

Abgang und Nachhall gefallen mit bei diesem Bier eigentlich am besten: Es verbleibt eine richtig angenehme Würzigkeit mit einem Geschmack von Pfeffer und Wacholderbeeren, der sehr gut zum Weißbierthema passt und mir überhaupt grundsätzlich bei diesem Braustil deutlich besser gefällt als die so oft anzutreffenden klischeehaften Bananennoten. Trotz also einiger wirklich spannender Aromen und guter Ansätze bin ich nicht restlos von diesem Bier überzeugt. Es erzählt mir einfach keine wirklich zusammenhängende Geschichte und kommt in mancherlei Hinsicht zu unausgewogen daher.

Weiterempfehlen würde ich es aber trotzdem, da es sich wirklich wohltuend von der Masse der Konkurrenz abhebt und allein schon deshalb eine Verkostung wert ist.

Bewertet am

57% Rezension zum Grünbacher Urweisse Hell

Avatar von Schmallo

Die Grünbacher Flasche sieht auf ersten Blick ansprechend aus mit dem Jagdhorn auf dem Kronkorken und im Etikett und die Flaschenform typisch bayrisch für weiss Biere, find ich klasse.
Es beinhaltet ein enormes Hefedepot und erscheint in dunkelgelb und stark trüb.
Eine feinporig-sahnige Blume hält sich tapfer als Abschluss auf dem Bier.

Der Duft nach leichter Banane, Hefe, Hopfen ist sehr gut und intensiv aromatisch.
Im Antrunk leichte weizenmalzsüß, bananig und etwas spritzig. Die Kohlensäure ist leicht spürbar ebenso eine leichte Bitterkeit was dann nicht ganz so süffig wirkt.
Eben passend das weisse an heissen Sommertagen gut gekühlt isotonisch nicht sonderlich süffig aber lecker. Meine Tipp einfach mal probieren.

Bewertet am

73% Geht fit!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig, leicht säuerlich, ein klein wenig scharf und erinnert an etwas an Ingwer. Der Mittelteil ist recht hefig, ein ganz bisschen sauer, minimal scharf und erinnert wieder etwas an Ingwer. Der Abgang ist ordentlich hefig und erinnert etwas an Banane. Fazit: Schmeckt ganz gut und auch irgendwie interessant. Kann man trinken!

Bewertet am