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Beer like star Grolsch Kruidige Pale Ale

  • Typ Pale Ale
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#24317

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Basierend auf 1 Bewertung von Florian
63% Avatar von Daniel McSherman
60% Avatar von Florian
52% Avatar von Schluckspecht

60% Grolsch Kruidige Pale Ale – ein verwaschenes Pale Ale

Avatar von Florian

Relativ leichtfüßig und darauf ausgekochte Frucht, Rosenduft und etwas entrückte Bitterkeit: Das kruidige Pale Ale von Grolsch ist interessant, aber mit sich nicht ganz im Reinen. Die Aromen sind wenig differenziert, gar verwaschen und so recht will die Trinklust nicht aufkommen. Insgesamt darf man es aber schon mal probieren.

Bewertet am

52% Schwache Vorstellung

Avatar von Schluckspecht

Ein interessantes, kupferrotes Bernstein steht kristallklar im Glas. An aufsteigender Kohlensäure mangelt es etwas und die weiße Schaumkrone bildet sich nur recht verhalten aus, ehe sie sich als nicht standhaft erweist. Der Einsatz dunkler Spezialmalze lassen dennoch einen interessanten Eindruck entstehen, der ein wenig an einen Rosé erinnern mag.

Ein Pale Ale ist ja bekanntlich ein hopfenbetontes Bier. Doch was riecht die Nase: Würzige Malznoten, vorwiegend Röstmalze! Hopfen meldet sich mitsamt heuigen Noten nur sehr verhalten. Beim Antrunk wähnt man sich auch zuerst auf dem Malz getragen, ehe kräuterig-würzig der Hopfen einsetzt. Im eher seicht geratenen Körper setzt bereits eine deutliche Hopfenbittere ein, die jedoch deutlich nach Massenbier schmeckt. Das würzige Röstmalzaroma verweilt bis zum Abgang im Mundraum, sehr viel weitere Aromen lassen sich nicht feststellen. Natürlich fehlt auch das Alkoholaroma nicht, doch es bleibt dem Alkoholgehalt von 6,0 % angemessen. Insgesamt darf man reichlich enttäuscht sein, denn das Aroma verhält sich sehr flach und uninteressant.

Das Pale Ale klingt verhältnismäßig flach, aber urwürzig mit Röstmalznoten und Bitterhopfen aus. Wahren Genuss findet man hier nicht, diese beiden verbleibenden Noten erscheinen unstimmig arrangiert. Und so wählt man gern den nächsten Antrunk, der deutlich rezenter und lieblicher ausfällt. Ein besonderes Interesse liegt hier eben nicht vor.

Die süffigsten Malze hat dieses Ale nicht in sich, doch das leichte Aroma ohne Experimente und der wohldosierte Einsatz von Kohlensäure vereinfachen den Genuss. Der herbfrische Geschmack trägt da auch noch positiv bei. Es gibt süffigere Biere, doch dieses Pale Ale erweist sich als gut trinkbar, zumal eine gewisse Form von Harmonie erkennbar wird.

Fazit:

Hier sieht man wieder einmal: Die Erwartungen können deutlich höher geschraubt werden, als sie das Bier dann tatsächlich leisten kann. An und für sich ist es aromatisch kein schlechtes Bier, das Würzige kommt gut zu Tage, jedoch darf man von einem Pale Ale mehr erwarten. Dafür kommen Fragen auf: Wo verbleibt hier der Aromahopfen? Und wieso setzt man Zucker ein? Vielleicht fällt die vorliegende Bewertung sogar noch zu gut aus. Allerdings birgt wenigstens der Bitterhopfen etwas ale-typisch Markantes, das dieses Bier daher nicht schlechter als so manches Lagerbier bewerten werden darf. Eine Empfehlung kann man zumindest nicht aussprechen.

Bewertet am