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Beer like star Greene King Strong Suffolk Dark Ale

  • Typ Dark Ale, Flaschengärung
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 4 Rezensionen

#23603

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
92% Avatar von Hobbytester
90% Avatar von JimiDo
88% Avatar von madscientist79
87% Avatar von Daniel McSherman
73% Avatar von Bierkules
73% Avatar von Bier-Klaus
72% Avatar von dreizack

90% Rezension zum Greene King Strong Suffolk Dark Ale

Avatar von JimiDo

Von der Flasche des Strong Suffolk Dark Ale starrt mich ein übelst gelaunter Stier an. Als wollte er den Genuss des Bieres verhindern. Es wird ihm wenig nützen, bin ich doch schon zu neugierig auf dieses sehr spezielle Ale. Es kommt von der englischen Greene King Brauerei. Es ist eine Mischung aus 2 Ales. Altes 5X Ale, was immer auch 5X heißen soll, wird auf die maximale Stärke von ca. 12 % Alkohol gebraut. Dieses starke Ale gelangt dann mindestens 2 Jahre zur Reifung in Eichenfässer. Kurz vor der Abfüllung wird dann frisch gebrautes Bier hinzugefügt. Das Endprodukt hat dann 6 % Alkohol und soll etwas ganz besonderes sein.

Im Glas zeigt sich dann ein tiefrotes, blank filtriertes Bier. Bedeckt wird es von einer gelblichen, festen Schaumdecke. Diese fällt recht flach aus und hält sich nur kurz. Der Geruch ist etwas malzig. Das Bier fällt als Erstes durch herbe Fassaromen auf. Dunkle Früchte bestimmen den weiteren Trinkverlauf. Bitter und süß bilden einen schönen Kontrast. Obendrauf gibt es im Nachtrunk noch einen Kick in Richtung süßer Portwein. Ich bin ziemlich begeistert und kann den Stier gut verstehen. Dieses Gesöff teilt man ungern! ;o)

Bewertet am

87% Rezension zum Greene King Strong Suffolk Dark Ale

Avatar von Daniel McSherman

Dunkelrot braun, fast wie Cola. Schnell zerfallender Schaum. Aroma ist vielversprechend: Karamell, Holz, Butteraroma. Geschmack: Malzig süß, karamell, etwas getrocknete Früchte, Sherry. Abgerundet durch eine leichte Bitternote.
Tolles Bier!

Bewertet am

92% Ein Karamellbock

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht nach braunem Zucker und leicht apfelig sauer. Sein Antrunk ist ungewöhnlich süß. Im Abgang kommen sehr schöne Karamell-Malz-Impulse durch. Nach dem letzten Schluck geschieht so einiges! Das Ale schmeckt wirklich wie frisch karamellisierter Zucker, am Ende der Nachwirkung setzt noch ein kräftig bitterer Hopfengeschmack ein, der die Säure perfekt ergänzt. Der Körper hat auch etwas Nussiges und Pflaumiges, das erinnert mich ein wenig an ein Bockbier. Vor so viel Balance der sorgfältig inszenierten Aromen kann man nur große Ehrfurcht haben, hier wird nichts dem Zufall überlassen, dieses Bier schafft den Übergang von einem recht süßem Bockbiergeschmack zu einem enorm schlanken und bitteren Ale wieder einmal grandios. Greene King ist für mich nun endgültig eine unangefochtene Adresse ganz feiner Biere. Hier sind auch Cognacfassnoten virtuos eingeflochten. Die englische Brauerei steht für enorme Dynamik, für facettenreiche Handlung, die sich beim Genuss ihrer Biere geschmacklich abspielt. Noch eine Assoziation drängt sich hier auf. Auf gewisse Weise erinnert mich das Dark Ale an Zuckerwatte. Geschmeidig elegantes Dunkelrot verwöhnt das Auge, Schaum bleibt nicht. Dank des sehr gut abgestimmten Geschmacks ist das Bier sehr süffig. Die Bitterkeit ist erst einmal nicht existent, sie bricht aber nach dem letzten Schluck grandios, aber nicht übertrieben aus. Es gibt reichlich Kohlensäure.

Fazit: Dieses Dark Ale ist definitiv das Beste seiner Brauart: Mir gefällt der Cognac, mir gefällt der unglaublich profunde Umgang mit Zucker, mir gefällt das Säure-Bitterkeitsspiel, das kunstvoll auf Entfaltung pocht und dabei den Dampfhammer ganz weit weglässt. Auch die Anleihen an das, was man hierzulande als Bockbier versteht, sind perfekt gelungen!

Bewertet am

73% Rezension zum Greene King Strong Suffolk Dark Ale

Avatar von Bier-Klaus

die Farbe ist schwarz und blickdicht mit sehr wenig cremefarbenem Schaum bedeckt.
Der Geruch ist etwas unangenehm muffig und dumpf aber auch kräuteriges Cola ist dabei.

Im Antrunk wenig rezent, vollmundig und süßlich-röstig.
Der Geschmack nimmt den Geruch wieder auf, er ist kräuterig, nach Cola, würzig, durchaus röstig mit leichten Kirsch-Aromen.

Der Nachtrunk schließt mit einer leicht durchschimmernden Restsüße, gut fruchtig, würzig und dezent gehopft.

Einfach gut, ausgewogen und süffig.

Bewertet am