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Beer like star Greene King Noble

  • Typ English Craft Lager
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 5 Rezensionen

#22700

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
73% Avatar von LordAltbier
65% Avatar von Felix
53% Avatar von Bier-Klaus
50% Avatar von dreizack
50% Avatar von JimiDo

50% Rezension zum Greene King Noble

Avatar von JimiDo

Heute habe ich mit dem Noble ein Lager von der Greene King Brewery zur Verkostung bereitstehen. Es enthält 5, 0 % Alkohol und befindet sich in einer 330 ml. Longneck Flasche. Das Bier hat eine schöne goldene Farbe und ist blank filtriert. Die Schaumhaube ist sehr schmal und auch nur von kurzer Haltbarkeit. Der Geruch ist schwach. Auch der Antrunk ist schlank und wenig rezent. Ansonsten bin ich ganz nahe an der Bewertung von Bier-Klaus. Auch mir fällt dieser merkwürdige Fruchtgeschmack auf der sich schwer benennen lässt. Das ist nicht mein Bier.

Bewertet am

53% Rezension zum Greene King Noble

Avatar von Bier-Klaus

Verkostung von internationalen und deutschen Lagerbieren mit dem Sam Adams Boston Lager, Greene King Noble English Craft Lager,
Brlo Helles und Schroll Urtrunk.

Beim Greene King Lager trifft eine gelbe und glanzfeine Farbe auf eine kleine feine Blume. Wenig metallischer Geruch. Sehr schlanker sehr wenig rezenter und wenig würziger Körper. Es folgt ein merkwürdiger Fruchtgeschmack, Melone oder Birne oder so. Die Hopfung ist auf den schwachen Körper abgestimmt. das ist noch weniger vollmundig als das Boston Lager bei mehr Alkohol. Da haben mich die Ales von Greene King bei weitem mehr begeistert.

Bewertet am

50% Ein English Craft Lager mit metallischer Note

Avatar von dreizack

Von der größten englischen Brauereigruppe (Marktanteil: 2%) kommt dieses "English Craft Lager". Hopfenseitig wurde einzig Tettnanger Aromahopfen verwendet. Sehr helle Farbe. Strohgelb. Schaum ist sehr wenig vorhanden. Die kläglichen Reste nach dem vollständigen Einschenken verabschieden sich zudem in Windeseile. Der Geruch ist äußerst schüchtern. Saure grüne Äpfel werden verschämt angedeutet, eine floral-kräuterartige Beigabe will nicht allzu viel von sich preisgeben. Mehr war für mich nicht zu erkennen. Sehr verhalten.
Der Antrunk fällt dünn aus; zu niedrig karbonisiert. Insgesamt - wohl der Herkunft geschuldet - viel näher an einem englischen Ale als an einem Lager. Ein säuerlicher Grundton wird relativ schnell von einem metallischen Geschmack überlagert, der sich hartnäckig bis zum Ausklang hält. Darunter schimmern fruchtige und malzige Noten durch, sind letztlich aber chancenlos. Die aufdringliche Metalligkeit walzt die wahrscheinlich schönen Kräuternuancen, die gewiss vorhandene Malzsüße und die fruchtigen Aspekte gnadenlos nieder. Eingebettet in einen deutlich zu schlanken Körper und mit einem ziemlich kurzen Abgang versehen, konnte das Greene King Noble bei mir nicht landen. Das Bier ist m.E. zu wenig gehopft und hat vor allem diesen überdeckenden metallischen (Fehl-)Geschmack, der mir alles verhagelt. Schade.

Bewertet am

65% Rezension zum Greene King Noble

Avatar von Felix

Tiefe Farbe, gelb bis golden, kaum Schaumbildung.

Der Geruch gibt grüne, fruchtige Aromen ab. Der Tettnanger kommt spürbar durch und zeigt seine Charakteristika, wenn auch im Vergleich zu deutschen Bieres nicht ganz so eindeutig. Aromen, die sich zwischen nassem Gras, Stachelbeere und Birne bewegen, deutlich mineralisch - was besonders typisch für den Tettnanger zu sein scheint - und von besonderer Klarheit, beinahe schon Transparenz.

Im Mund zuerst eine wogenartige Säure, deutlich zitral - habe die Zitralität im Geruch zwar vernommen, sie aber für wenig eigenständig gehalten. Hier nun kommt sie spürbarer durch. Sie löst sich von der Mineralität und lässt die süßen Fruchtnoten in den Hintergrund treten. Sogleich auch eine hopfige Beinote. Insgesamt ein Aroma von Leichtigkeit.

Der Körper ist schlank und englisch, während die Aromatik doch deutsch gehalten ist. Es scheint der Versuch unternommen zu sein, ein deutsches Pils auszudünnen und zu anglisieren. Dieser Versuch wäre geglückt. Die Leichtigkeit des Sudes könnte als zu dünn empfunden werden. Auch ich hätte mir vielleicht etwas schlankerer, aber doch spürbarere Kohlensäure gewünscht. Es lässt sich kaum sagen, ob dieses Bier zu spritzig oder eben nicht spritzig genug, zu dünn oder eben zu schwer ist.

Dies fällt aber nur auf, weil gerade im Abgang dann sofort die Malzigkeit in den Vordergrund tritt. Genau wie die Zitralität war sie schon im Geruch irgendwie zu erahnen, doch nur unter den Schichten der Mineralität. Hier lösen sich nun einzelne Aromen. Süße und viel Getreidigkeit treten aus und säen den Wunsch, dass doch der Körper etwas mehr Kraft hergegeben hätte. Interessant wie hier die Aromatik zur rückwirkenden Kritik anregt.

Das Noble von Greene King ist ein wie ich finde nicht nur schönes oder gutes Bier - das sind ja Begriffe, die ich häufig verwende -, nein, dieser Sud gehört zu denjenigen, denen ich eine schlechtere Note geben muss, als sie in meiner Empfindung verdienen. Ich kann beim Noble die Subtilität spüren, die man bei gutem Weißwein findet. Das ganze Bier entwickelt sich aus etwas, das noch grundsätzlicher ist, als eine Aromatik, die nur aus einzelnen Aromen besteht. Die Mineralität des Bieres, auf der die sonstigen Noten aufbauen, aus der sie sich erheben und in die sie zurückkehren, kann nicht mit einem Begriff gefasst werden, geschweige denn, dass man sagen könnte, in welchem Verhältnis sie genau zu anderen Noten steht. Sie wirkt hier wie ein spürbares Grundsätzliches, wie der Boden, auf dem die Aromen sich verteilen, der aber selbst genau zu diesen Aromen gehört. Es gibt eine immerwährende Bewegung aus diesem Boden heraus und in ihn hinein.
Die Aromatik des Noble ist bescheiden und stilistisch motiviert. In der Tat habe ich erst während der Verkostung mir wieder klarmachen müssen, dass es sich hierbei nicht um ein Pilsener handelt. Die Lagerkriterien sind durch die grasig-fruchtige Tettnangeraromatik auf die Gewalt eines Pilseners angehoben, doch alle anderen Kriterien verweisen auf etwas, dass sich zwischen deutschem Lager und englischem Pale Ale befindet. Das Bier beweg sich stetig zwischen Mineralität, Malzsüße, Getreidigkeit, fruchtiger Grasigkeit, Bitterölen, Zitralität...
Das Bier verhält sich sehr englisch und schmeckt dabei sehr deutsch. Es hat wenig eindeutige Noten und viel uneindeutige Aromatik. Ich finde dieses Bier wertvoll, aber trotzdem ließe sich klar von einer Problematik im Körper, von vielleicht zu viel Kohlensäure und unwirklichem Verhältnis von Zitralität und Süße, von Duft und Mund sprechen. Das alles ist unleugbar und stellt mich nicht ganz zufrieden. Ich jedenfalls, obgleich ich hierbei viel Kritik anbringen könnte, möchte mich zurückhalten.
Das Bier sollte angenommen werden, so wie es ist, denn seine kleinen Ausbrüche, seine Unabwägbarkeiten sind keineswegs nur unter dem Aspekt der Mangelhaftigkeit oder eines Dilettantismus zu betrachten. Wenn man das Bier es selbst sein lässt und darauf hört, so entwickelt sich zumindest eine seltene Blickrichtung, aus der heraus man auf Bier zugehen kann. Dieses Bier steht nicht in einem für Bier typischen Modus der Verkostung.

Bewertet am

73% Mild und süffig.

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist mild mit Aromahopfen (Tettnang) gehopft, eine weiche aber nicht süße Malznote ist im Hintergrund zu erkennen. Der Abgang ist leicht hopfig, etwas hefig und angenehm malzig; eine feine, minimal saure Fruchtnote kommt hinzu, diese erinnert leicht an Pfirsich. Fazit: Ein sehr mildes Bier, schmeckt aber wirklich gut und geht gut runter, außerdem ist es recht süffig.

Bewertet am