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Beer like star Goldener Reiter

  • Typ
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 51% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#27536

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
51% Avatar von Schluckspecht

51% Ei gugge da ... da isser wieder!

Avatar von Schluckspecht

Aus der sächsischen Bergquell-Brauerei Löbau kommt mein nächstes Verkostungsobjekt. So, so, ein Spitzenbier soll es also darstellen und würziger, leckerer und delikater denn je sein. Woher der Name stammt, lässt sich unschwer am Logo - dem goldenen Reiterstandbild ("Goldener Reiter") in Dresden - erkennen. Farblich will sich das Bier auch mit diesem Reiter messen, denn es strahlt in einem hellen, glänzenden Gold. Darüber gibt es eine sahnige Schaumkrone.

Der Duft erinnert mich an Billigbier, riecht eher blechern und kratzig-würzig. Dahingegen überrascht der süße, vollmundige Einstieg, der in erster Linie brotige Malztöne ausspuckt. Im Körper wird es tatsächlich würzig, aber es fehlt an Ausgewogenheit. Die Würzigkeit wird eher kratzbürstig, während der süßliche Malzcharakter weiterhin Bestand hat. Eine unfeine Bitterkeit schließt sich an und bildet einen langen, stumpf-herben Abgang heraus. Lecker? Delikat? Eher nicht. Überraschenderweise ist das "Spitzenbier" gar nicht mal unsüffig, denn das vollmundig-frische Mundgefühl gefällt. Mit großen Schlücken fallen dann auch die Fehlaromen und das wirrsche Arrangement nicht großartig auf.

Kommen wir zum Fazit: Kann ich es empfehlen? Nein. Es gibt einfach genug sächsische Biere, die gelungener komponiert sind. Die (zugegebenermaßen etwas plumpe) Aufmachung unter dem Namen "Goldener Reiter" hat immerhin etwas Besonderes an sich. Hervorzuheben ist das angenehme Mundgefühl und die sich daraus ergebende Süffigkeit, geschmacklich zeigen sich jedoch gewisse Unfeinheiten, die nicht zum Anspruch "Spitzenbier" passen.

Bewertet am