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Beer like star Göller Brotzeitseidla

  • Typ
  • Alkohol 4.5% vol.
  • Stammwürze 10.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 6 Rezensionen

Das Bier Göller Brotzeitseidla wird hier als Produktbild gezeigt.
#6565

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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73%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
86% Avatar von Ethanolic
82% Avatar von deadparrot
78% Avatar von WeinArte
73% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von fraser
63% Avatar von Chris
58% Avatar von woerdey

73% Erfüllt alle Erwartungen

Avatar von Schluckspecht

Als ich das erste Mal dieses "Schankbier" (4,3 % ABV) sah, habe ich es nicht mitgenommen. Nach den guten Kritiken hier möchte ich es nun dennoch probieren. Zumal milde Biere auch wirklich gut sein können, sie etwa das Schlenkerla Lager. Also dann!

Optisch macht sich das Brotzeitseidla bei jeder Brotzeit wirklich hervorragend. Es gibt viel festen Schaum und eine spritzig-lebendige, aber dennoch feine Perlage. Die gelbgoldene Farbe ist für ein Schankbier allemal kräftig genug. Schönheit liegt zwar im Auge des Betrachters, aber ich finde dieses schlanke Bierchen wirklich schick. Das gilt auch für den Duft, der eine kernig-hopfige Note besitzt. Zumindest lässt sich das über den Schaum sagen, der noch immer zentimeterdick über dem Bier thront.

Mild, leicht süßlich, aber auch hopfig-herb stimmt das Schankbier ein. Ich schmecke sogar eine gewisse Note an Salz, das Aroma ist aber wie erwünscht frisch. Die feine Kohlensäure begünstigt die Süffigkeit. Auch der erwartungsgemäß schlanke Körper besitzt diese Salznote und setzt angenehme Hopfenakzente. Die Säure ist subtil, der süße Charakter überwiegend ebenfalls nicht. Ein sehr angenehmer, süffiger Trunk bis dahin. Kernig und feinherb klingt das Brotzeitseidla aus und hinterlässt noch ein

Das Brotzeitseidla vereint Wesenszüge eines Hellen, eines Pils und eines Märzen - und erzeugt ein mildes Abbild. Der Geschmack ist schlank und erfrischend. Die eine oder andere Brezl dürfte gut dazu passen, das beliebte Obazda-Brot sicherlich auch. Trotz des schlanken, milden Charakters mangelt es nicht an Geschmack. Wer allerdings von 4,3 % Alkoholgehalt mehr Wucht erwartet, setzt einfach falsche Erwartungen. Die empfundene Salznote finde ich gewöhnungsbedürftig, aber in Zusammenhang mit entsprechend deftig-leichten Speisen (also Brotzeit) sollte sich ein sehr stimmiges Bild ergeben. Es ist doch schön, wenn sämtliche Erwartungen erfüllt werden. Mein Tipp also: Dem Bild auf dem Etikett folgen (nun gut, der ganze Rettich muss wirklich nicht sein) und dieses süffige Schankbier zur Brotzeit genießen.

Bewertet am

82% Rezension zum Göller Brotzeitseidla

Avatar von deadparrot

Ich lasse mich von der etwas befremdlichen Brotzeit auf dem Etikett nicht irritieren (ein ganzer Rettich? Warum?) und gieße dieses leichte Schankbier ein (übrigens 4,3% laut Etikett), das mit einem sehr hellen Gelb und wenig Schaum im Glas liegt und einen recht würzigen, malzbetonten aber auch kräuterhaften Geruch verströmt. Im Antrunk zeigt sich ein karamellsüßes Aroma. Am Gaumen entfalten sich daraufhin schöne, erfrischende Kräuteraromen, gepaart mit dem Geschmack von Blütenhonig. Unkompliziert und lecker! Zu bemängeln habe ich eigentlich nur die recht grob perlende Kohlensäure, die zum Charakter dieses Bieres nicht so recht passen will. Im Abgang halten sich Hopfen und Malz die Waage, es wird feinherb, jedoch nicht allzu bitter und der Geschmack bleibt schön ausgewogen. Genauso stelle ich mir ein erfrischendes, süffiges, leichtes Brotzeitbegleitungsbier vor. Daumen hoch!

Bewertet am

86% Nettes Bierchen zur Brotzeit, aber leider nichts Besonderes

Avatar von Ethanolic

Die Farbe ist etwas blass, der Schaum hält sich aber gut.
Das Bier richt frisch und macht Lust auf den ersten Schluck, auch dieser erzeugt einen Eindruck von Frische. Man bekommt direkt das Aroma zu spüren, dieses ist allerdings nicht wirklich stark ausgeprägt. Der Körper fühlt sich für mich super an, er passt zum Geschmack, dass Bier liegt gut im Mund.
Der Abgang geht fast "Symptomfrei" vonstatten, nach einigen Sekunden bekommt man aber dann doch eine angenehme Bitterkeit im Mund. Find ich super.
Das Bier erinnert sehr an ein richtig, richtig mildes Pils, sollte aber laut Internet ein Helles sein?
Ich würde es gerne zur Brotzeit (so Situations-Passend schmeckts dann direkt nochmal anders) mal probieren (Trotz der Arbeit in einer Brauerei trinke ich allerdings keinen Alkohol währenddessen...deswegen scheidet das aus), es macht den Eindruck, dass es dem Essen nicht den Geschmack nimmt, sondern es ein klein wenig abrundet. Auf jeden Fall passt es super zu deftigen Wurststücken.
Ein Bier zum Genießen ist es allerdings nicht, dafür aber, läuft es die Kehle hinab wie eine eins.

Bewertet am

73% Rezension zum Göller Brotzeitseidla

Avatar von fraser

Dieses Brotzeitseidla hat eine goldgelbe klare Farbe und sieht aus wie ein Pils. Mit dem Einstieg breitet sich ein starkes prickeln aus, dass im Abgang von einem bitter-sauren Geschmack abgelöst wird. Ansonsten schmeckt dieses Bier recht unscheinbar und durchschnittlich.

Bewertet am

78% Rezension zum Göller Brotzeitseidla

Avatar von WeinArte

Dieses Bier hat eine klare goldene Farbe und eine anhaltende schöne Schaumbildung. An der Nase wirkt das Bier frisch mit Gerstenaromen. Der Antrunk wird von feiner Kohlensäure dominiert, die einen nicht zu vollen, schlanken Körper gekonnt kaschiert und das Bier ausgewogen erscheinen lässt. Dazu passt das feinherbe Aroma, das sich dezent aber nach und nach untermischt. Der Abgang ist wenig bitter, dafür umso süffiger. Für seinen Anspruch als Begleiter einer Brotzeit ist das ein sehr schönes leckeres Bier, dass sich nie in den Vordergrund spielt.

Bewertet am

58% Rezension zum Göller Brotzeitseidla

Avatar von woerdey

Das Bier hat die leicht goldene Farbe eines Pilseners. Im Aroma ist es vor allem säuerlich, mit einer süßlichen Note im Hintergrund. Ähnliche wie bei einem Radler. Der Einstieg ist frisch, getreidig und leicht süßlich. Im Nachtrunk zeigt sich eine leichte Würzigkeit sowie etwas Hopfenbittere. Letztere hängt leider auf unangenehme Art etwas nach.

Insgesamt ist das Bier eher geschmacksarm, hier wurde offensichtlich die Betonung auf die Süffigkeit gelegt. Das Bier ist deswegen nicht schlecht, zum nebenbei trinken (vor allem im Freien) oder als Durstlöscher ist es sicher keine üble Wahl, zum bewußten genießen ist es jedoch eher ungeeignet.

Bewertet am