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Beer like star Giesinger Doppel-Alt

  • Typ Obergärig, Doppel-Alt
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#25046

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
86% Avatar von LordAltbier
83% Avatar von Bier-Klaus
76% Avatar von Tobieras
65% Avatar von Hobbytester

86%      

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist leicht säuerlich, etwas bitter, ein klein bisschen hefig und im Hintergrund auch etwas süßlich. Der Mittelteil ist malzig-süßlich mit schönen Karamell-Noten, im Hintergrund erkennt man eine minimale Säure und minimale Bitter-Noten. Der Abgang ist auch erstmal malzig-süßlich mit schönen Karamell-Noten, dann kommen kräftige aber dennoch angenehme Bitter-Noten zum Vorschein welche das süßes Malz gut kontern - eine harmonische Mischung. Fazit: Ein gutes und leckeres Bier! Gerne Wieder!

Bewertet am

83% Rezension zum Giesinger Doppel-Alt

Avatar von Bier-Klaus

Wenig grobporiger Schaum bedeckt das Alt und der fällt sehr schnell in sich zusammen. Das darunter liegende Bier ist dunkelbraun und blickdicht. Nur im Gegenlicht sieht man orange Reflexe leuchten. In der Nase habe ich würzige, bittere und stark röstige Aromen von dunklem Malz. So schmeckt es auch. Stark röstig, ja das ist Altbier. Die Restsüsse des Malzkörpers erinnert an Dörrobst. Wie beim Alt üblich ein Bier mit Ecken und Kanten. Der Bockbier Charakter schafft es aber eine gewisse Ausgewogenheit im Körper herzustellen. Der starke Hopfen im Nachtrunk verstärkt zum Ende hin nochmal den bitteren Charakter des Alt. Das ist ohne Zweifel ein spannendes Bier aber nicht ganz mein Geschmack.

Bewertet am

65% Craftbeer aus Giesing, Teil 1

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht stark alkoholisch und malzig im bitteren Sinn, dies vermittelt auch der erste Antrunk. Das würzige Finish ist ganz gut gelungen. Pilsner Malz, dunkles Caramelmalz und Röstmalz sind hier verarbeitet, hinzu kommt auch ein ausdrucksstarker Akzent des Hallertauer Hopfens Traditon. Nein mit einem Bier, das aus einem Münchner Stadtteil kommt, hat dieses hier geschmacklich nichts zu tun und das ist auch einmal gut so. Mir gefällt die deutliche Bitterkeitsentwicklung, die nach dem letzten Schluck immer kräftiger wird. Als Freund des Diebels Alt kann ich Parallelen zu diesem herstellen, das Giesinger Doppel-Alt ist allerdings kantiger und kompromissloser, das steht den Münchnern gut zu Gesichte. Man will hier experimentieren und nicht mit Vorsatz den größten gemeinsamen Nenner auf Erfolgskurs trimmen. Der Körper bekommt den Alkoholgehalt schon ganz passabel in Griff, hier ist aber noch Raum nach oben. Malz und Hopfen sind ganz eigen und harmonisch aufeinander bezogen, heraus kommt ein vollmundiges, in seiner Geschmacksentwicklung stimmiges Bier, das aber noch nicht ansatzweise dem Vergleich mit dem genialen Uerige Doppelsticke standhalten kann, welches hier für den Maßstab halte. Ist es sympatisch frech oder Hybris von den Giesingern, sich auf dieses Feld zu begeben? Das mag jeder für sich entscheiden. Die dunkelbraune ist stimmig und trifft auf nicht lang anhaltenden Schaum. Dieses Bier ist sehr süffig. Die Bitterkeit setzt deutliche Akzente und kompensiert so einiges, aber lang noch nicht alles, was der Alkohol an Geschmacklichem hinterlässt. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Dieses Bier markiert den Anfang eines ganz interessanten Wegs, den meine Nachbarn weiter beschreiten sollten, das könnte sie in ein paar Jahren von den in der Stadt ansässigen 08/15-Brauereien angenehm unterscheiden, vielleicht hätte man sich hier allerdings nicht gleich eines solch schwierigen Themas annehmen sollen. Dennoch: Das Ergebnis stellt mich schon zufrieden.

Bewertet am