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Beer like star Gersdorfer Heller Bock

  • Typ Untergärig, Heller Bock
  • Alkohol 6.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#27483

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
76% Avatar von Schluckspecht

76% Mild und bockig

Avatar von Schluckspecht

Auf Edition 1 (Gersdorfer Ale) folgt Edition 2: Der nach überlieferter Rezeptur neu aufgelegte Helle Bock. Es präsentiert sich ein honigfarbenes Kleid mit dezenter Trübung, die Schaumkrone darüber ist kaum der Rede wert, aber noch ausreichend stabil, so dass das Bockbier nicht gleich nackig dasteht. Für einen so genannten "Hellen Bock" kommt er relativ dunkel daher. Das ist wohl alles eine Frage der Definition...

Es riecht malzig und süß, Honig und Karamell dominieren. Ja, ein Bock darf so riechen, aber mir gefällt es nicht sonderlich. Süßmalzig steigt es auch ein, das typische Bockbier-Aroma nimmt schnell seinen Platz ein. Der cremige Körper bietet das volle Bockbier-Programm auf süßem Malzbett mit grasigem, leicht fruchtigem Hopfen. Mich erinnert das Hopfenaroma einen Hauch an das gute Gersdorfer Ale - wobei wir hier natürlich das malzlastige Bockbier haben, das mit dem hopfenlastigen Ale nur schwer zu vergleichen ist. Der Abgang hat eine schön kernige, hopfige Seele, das brotig-süße Malz dominiert weiterhin. Die herben Noten des Bitterhopfens kommen mir wiederum von den anderen Bieren der Brauerei bekannt vor. Wirklich süffig ist das Bockbier aus Gersdorf nicht, aber das komplette Aroma gefällt und der Stilrichtung ist man absolut treu. Vielleicht agiert es hier und da etwas wässrig, aber es wird dennoch genug Geschmack geboten. "Kräftig & harmonisch" soll es sein, was auch durchaus zutreffend ist. Es gibt durchaus bessere Böcke - aber erst recht auch schlechtere...

Vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass mein Exemplar nach MHD bereits am 26.11.2015 abgelaufen ist. Da ich gleich alte Exemplare dieses milden Bockbieres aber bereits vor einigen Tagen (noch vor Ablauf des MHD) probieren konnte, ist mir bewusst, dass dieser Umstand das Ergebnis nicht hinreichend verfälscht. Auch jetzt noch ist das Bockbier wunderbar genießbar - frisch schmeckt es vielleicht noch einen Hauch besser. Es ist sicherlich kein ultimativer Spitzenbock, aber dennoch eine sehr manierliche Brauleistung, die galant bockige Malzsüße mit interessanter Hopfengrasigkeit kombiniert. Das Mundgefühl - und das muss ein Bockbier einfach drauf haben - gefällt mir gut.

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