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Beer like star GB Prime Premium Pilsener

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#28057

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
64% Avatar von Schluckspecht

64% ...das Leben ist schön!

Avatar von Schluckspecht

Das sagen zumindest die Etiketten. Herrlich - ein Bier das aufheitert. Auf dem grün-weiß-roten Etikett stechen vor allem "GB" (für Glückauf Brauerei - oder für Gersdorfer Bier) und "PRIME" heraus. Sowie auch der Hinweis "Hopfig schlank". Aus der Glückauf Brauerei kommt zum Beispiel auch im Lohnbrauverfahren das Vier Vogel Pils, daher war mir diese Brauerei schon vorher bekannt - dieses Pils ist mir in Gänze neu. Ich bin gespannt, inwiefern dieses Pils hopfig schlank ist.

Die Optik begeistert mich schon mal nicht, aber das liegt noch im stimmigen Rahmen. Es zeigt sich ein blankes und etwas blasses Gelbgold mit verhaltener Perlage und einer überaus üppigen Schaumkrone, die eine ordentliche Blume herausbildet. Das ist allemal stimmig, denn zeigt es, was dieses Bier ist: Ein Pils - wie versprochen.

Das Pils riecht erfrischend und intensiv hopfig: Harz, Tannennadeln, Erde, Würze und Gras. Der Hopfen dürfte aus der Gegend um Bautzen (Sachsen) stammen, der riecht haargenauso. Charakterisiert wird er auf der Homepage als "Spezial-Hopfen", weitere Infos gibt es dazu nicht. Zu den hopfig-würzigen Noten rundet eine sanfte Süße den Duft ab. Gegen den dominanten Hopfen hat das Malz in der Nase keine Chance - bierig ja, aber auch schlank im Geruch. Der Antrunk ist schön hopfig und auch nicht zu schlank, doch mogelt sich eine etwas fehlplatzierte Süße in den Vordergrund. Der charakterstarke Hopfen gefällt mir richtig gut, doch das Gerüst passt nicht. Warum nur baut das (ein wenig buttrige) Gerstenmalz nicht mehr Würze auf? Warum keimt eine so große fruchtige Süße auf? Oder alternativ sollte es gezwickelt sein, damit sich eine estrige Fruchtigkeit einschleicht. Irgendetwas passt da einfach nicht optimal. Der Abgang ist mir aus diesem Grund auch zu lasch, zumal der Hopfen da auch schon an Kraft verliert. Der Körper ist tatsächlich hopfig schlank, also wird die Erwartung erfüllt - wer mehr erwartet, ist dann also selber schuld. ;) Dem einen oder anderen Genießer wird das Pils etwas wässrig vorkommen, aber dieser Eindruck wäre dann dem zu schwachen Malz zu verdanken. Die Hopfenaromatik gefällt mir indes, danach habe ich lange gesucht.

Gemischtes Bild also. Die hervorstechende Hopfennote (harzig-waldig) gefällt mir, das weiche Brauwasser auch - der Rest weniger. Ich habe schon dutzende Pilsener getrunken, die schlechter waren. So übel ist das GB Prime also nicht. Würde ich es erneut kaufen? Ja, durchaus - dieses Pils hebt sich von der Masse ab. Es ist nicht perfekt, aber dennoch auf seine Weise lecker und genießbar. Dank der Süße tritt der hopfige Charakter nie unangenehm auf. Und, ach ja: Das Leben ist schön!

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