Fuller’s London Porter
Fuller, Smith & Turner, London, England, Vereinigtes Königreich
- Typ Obergärig, Porter
- Alkohol 5.4% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Lieblingsbier 2 Stimmen
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Redaktionsbewertungen für das Bier Fuller’s London Porter
Tiefe, deftige Malznoten bestimmen den Duft dieses tiefbraunen, leicht rotstichigen Gebräus. Vorherrschend sind dabei Röstaromen, die fast ins Rauchige gehen (Wurstwaren), gut ausbalanciert von süßen Toffeenoten mit Anklängen von dunkler Schokolade/Kakao, Kaffee und Mokka. Hinzu kommen Sauerteigaromen und eine allgemeine Brotnote.
Anfangs dominieren eher die süßen Malznoten den Geschmack, mit einer deutlichen Note von Herrenschokolade. Am Gaumen endet diese Süße jedoch abrupt. Der kräftige, trockene Körper bringt hier eine plötzliche Bitterkeit hervor. Der Abgang ist lang, bitter wie grüne Knospen, trocken, zeigt zudem saure Noten und weiterhin eine reichhaltige Malzigkeit.
Dieses Bier balanciert süße und kräftige Malznoten sehr gut, und erzeugt durch die herbe Hopfung am Ende noch ein gutes Gegengewicht zum sonst schweren Eindruck. Eine gelungene Komposition.Verfasst von der Redaktion
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Ein wahnsinnig komplexes Porter. Die Farbe ist dunkel jedoch noch mit einem deutlichen Rotstich, sehr typisch.
Der Geruch verrät erst einmal nichts weiter als herbe, deftige Röstmalznoten. Man stellt sich auf eine heftige Explosion ein... Und diese kommt auch!
Das Bier ist betont röstmalzaromatisch, im Vordergrund steht ganz deutlich der Geschmack von Kaffee oder Mokka. Es schwingen noch Toffeenoten udn Aromen von tiefdunkler Schokolade mit. Dieses Bier ist definitiv nichts für Weicheier.
Dunkle, rauchige Kakaonoten verwandeln sich im Abgang dann rasant in eine herbe Bitterkeit, die man auf diese Art von einem so dunklen Bier nicht erwartet hätte. Das Bier hat einen satten Körper, wirkt nach einer Zeit jedoch zunehmend wässrig, die dunkle Aromenvielfalt leidet darunter aber keinesfalls. Bis zum letzten Schluck halten sich Kaffee und Kakao wacker am Gaumen, die Bitterkeit setzt dem Röstmalz noch das heftige Krönchen auf.
Eine wirklich grandiose Komposition, so etwas muss es auch geben, wenn ich auch gestehen muss, es ist der Inbegriff von dem, was ich nicht mag.
Mir persönlich ist der Kaffeegeschmack einfach zu intensiv, das Röstmalz zu überdeckend und ich kippe nach einer Zeit vom Stuhl, wenn darauf nicht einmal Süße sondern wirklich herbe Bitterkeit folgt.
Wer es heftig und hart mag, einen Versuch sicher wert, wahrscheinlich ist es eher ein Winter, - als ein Sommerbier.
Objektiv gesehen aber: Genial!Verfasst von Felix