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Beer like star Fuller’s Golden Pride

  • Typ
  • Alkohol 8.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 6 Rezensionen

Das Bier Fuller’s Golden Pride wird hier als Produktbild gezeigt.
#3555

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 10 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
90% Avatar von Dirk
87% Avatar von Bastus
83% Avatar von lepton
80% Avatar von Robert
75% Avatar von Florian
73% Avatar von Bierkules
73% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
70% Avatar von Felix
67% Avatar von Blueshawk
58% Avatar von Hobbytester

67% Der Alkohol dominiert etwas zu sehr !

Avatar von Blueshawk

- braune Farbe mit leichtem Rotstich
- leichte, schnell zerfallende Schaumbildung
- Aromen nach Röstmalz, braunem Zucker, Honig, Toffee, Marzipan, süßem Sherry, Trockenpflaumen, etwas Rum, Eiche und relativ viel Alkohol
- die Carbonisierung ist mir für diesen Typ etwas zu moussierend
- der Antrunk ist auf den ersten Schluck schon sehr zuckrig-süß
- erst danach entfalten sich die diversen Aromen angenehm nebeneinander
- leider ist mir aber der Alkohol durchgehend zu dominant schmeck- und riechbar
- die bittere Hopfennote versöhnt dann gegen Ende etwas

Bewertet am

73% Rezension zum Fuller’s Golden Pride

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Im Antrunk ist dieses Ale ziemlich malzig. Im Nachtrunk folgt dann ein sehr süßer Geschmack, welcher vom Alkohol kommt, und für den ein oder anderen Penetrant wirken könnte. Golden ist das Bier auch nicht. Es ist eher kupfer- bzw bernsteinfarben oder schlicht rot. Es gibt bessere Biere.

Bewertet am

87% Ausgezeichnet

Avatar von Bastus

Trinke gerne markante und starke Biere.Das Golden pride is einer meiner Lieblinge.Ein Strongale mit richtig Bums.Und bei 8.5 % kann man nicht erwarten das sich der Alkohol geschmacklich vollig verflüchtigt.Für mich ein Weltklasse Strongale.Für Starkbierliebhaber ein muss.

Bewertet am

58% Ein Stark-Ale

Avatar von Hobbytester

Das London Pride riecht nach Toffee, süß, nach Karamell, aber auch alkoholisch. Der Antrunk ist bonbonartig süß, aber nicht kitschig. Schön ist, dass dieses Bier geschmacklich nicht der alkoholischen, süßen Beliebigkeit preisgegeben wird, sondern im Abgang auch bittere Hopfenmomente kennt, die selbst noch Bitterkeit vermitteln, wenn das Ale ausgetrunken ist. Der Alkohol stört den Körper geschmacklich ein wenig. Das ist Kritik auf hohem Niveau, weil immer noch ein schönes, wärmendes Bier zustande kommt. Ich fühle mich aber nicht mehr so recht an ein Ale erinnert. Es drängt sich mir der Vergleich zum EKU 28 auf, das auch so malzbonbonartig herüberkommt, zu viel für meinen Geschmack, ohne dass ich von einem schlechten oder durchschnittlichen Bier sprechen möchte. Hopfen und Malz kommen hier aber schon noch ein wenig kerniger zur Geltung, deshalb würde ich sagen, dass schon ein besseres Bier vorliegt, den gewohnten Alecharakter vermisse ich aber. Dunkelrote Farbe trifft auf schnell schwindenden Schaum. Das Bier ist süffig. Die Bitterkeit setzt zwar durchaus Akzente, für meine Begriffe aber nicht genug. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Ein wenig enttäuscht hat mich dieses Bier schon, ich habe schon stärkere Ales getrunken, die sich nicht so deutlich dem Alkoholgeschmack ergeben. Schlecht ist das Golden Pride zwar nicht, wer ein wunderbares Ale trinken will, sollte dennoch zum London Pride greifen.

Bewertet am

70% Rezension zum Fuller’s Golden Pride

Avatar von Felix

Das Golden Pride von Fuller´s zeigt sich in einem kristallklaren Rotgold, ein toll tiefer Anblick. Die Schaumbildung ist leider eher mäßig geraten, bei den Engländern handelt es sich ja aber dabei um einen Pluspunkt, das darf nicht vergessen werden.

Der Duft beschwört sogleich viel Süße von überreifen Erdbeeren herauf, außerdem satten Waldhonig, ein wenig Banane und schlank-frische, saftige Frucht wie von Apfel und Birne. Ein Geruch nach Herbstnacht im heimischen Wohnzimmer, die ersten kalten Tage... Außerdem hat das Bier eine recht ausgeprägte Hopfennote - erstaunlich erkennbar trotz der so reichen Süße -, sowie sehr viel Malz, das eine dichte Reichhaltig entstehen lässt. Die Aromatik erinnert mich von der Basis her an einen Bock mit besonderer Hopfengabe. Ein tolles, weiches Portrait, das den hohen Alkoholgehalt (8,5%ABV) nicht zu erkennen gibt.

Im Mund hat man es dann doch mit einem sogleich durchdringenden Alkohol und wirklich noch viel mehr Hopfen zu tun, als bislang erwartet. Das Bier ist ziemlich vielseitig, ein Aroma jagd hier das nächste und man weiß gar nicht wo man anfangen soll: Zuerst ist es ganz süß mit viel Beeren, Marmelade, Malz, Toffee und Kandis, direkt dahinter steht auch schon der Alkohol mit einer pfefferminzigen Frische, gleichzeitig aber auch nicht ganz gut balancierter Schärfe. Der Alkohol schlägt zu und bringt einerseits einen ganzen Schwung Säure mit sich, die die Mundwinkel befällt, andererseits aber noch wesentlich mehr Hopfen. Der grüne Aromat wirft hier nur so mit verschiedensten Noten um sich, viel Bitterkeit, dezente Knospigkeit und eine schlanke Frische wie von Ester oder Minze machen sich breit. Die Süße kommt aber letztlich erneut hervor und postuliert die eigene Überlegenheit kompromisslos. Vor allem die Verbindung von Alkohol, Minze und Fruchtzucker (irgendwie sowohl Kandis, wie auch Birne) dominiert das Bier bis zu diesem Zeitpunkt. Man hat es also mit einem Ale zu tun, das zwar über eine enorme Aromenspannbreite verfügt, bei dem aber nicht alles ganz richtig sitzt, ich könnte mir hier eine bessere Harmonie sehr wünschen. Alles in allem erinnert es mich auch im Geschmack unheimlich an einen Doppelbock, ich wäre bei einer Blindverkostung niemals darauf gekommen, dass es obergärig ist.

Der Körper des Golden Pride ist ölig und seidig mit prickeliger Rezenz, die besonders nn der Textur ist. Sie macht das Bier zu einer so spannenden Abwechslung zu den sonst bekannten, meist sehr satt-angefüllten Starkbiervertretern. Eine schöne Kohlensäure, wie ich finde, die aber hier und da noch etwas sticht. Der Körper verfügt für die Alkoholmenge doch noch über ein bisschen zu wenig "Creme". Das Ale ist erstaunlich schwer und absolut nicht süffig.

Der Nachtrunk ist dann die logische Konsequenz aus Geruch und Geschmack, fällt aber insgesamt recht fein aus. Vorherrschend ist hier die Bitterkeit des Hopfens, die gärige Birne sowie beerige Süße und vor allem die schlanken Ester - und Alkoholnoten. Hier ist es dann auch ein wenig würzig. Ein rundes Ende für diesen so kräftigen Auftritt, der im Mund erst einmal gänzlich explodiert ist. Im Moment des Schluckens kulminiert dieses Bier übrigens in seinem Höhepunkt. Alle Früchte und Zuckernoten springen einander an und scheinen sich in der Luft zu zerfetzen. Man hat das Gefühl die Gegensätze des Ales attackieren sich einen kurzen Moment lang, das Bier ist regelrecht aggressiv, sofort danach flaut es aber auch schon ab, der Alkohol hallt nach, scheint nur noch an einen Hauch von einem Extrem erinnern zu wollen. Dann versinkt es in der ihm eigenen Süße wie im Treibsand des Gaumens.

Fuller´s ist hiermit ein ganz nettes Bier gelungen, das mich aber nicht gänzlich überzeugt und gerade in Bezug auf diese Brauerei sogar etwas enttäuscht. Ich empfinde es insbesondere wegen des zu deutlichen Alkohols als unharmonisch, stimmig ist es aber für sich dennoch. Toll ist vor allem die Vielseitigkeit, die dennoch Geradlinigkeit kennt (ein Aspekt, den ich immer für sehr wichtig halte), wobei mir auch die Komplexität gegen Ende des Trinkverlaufes durch den Aromaausbruch am Gaumen doch etwas zu aggressiv wird. Hier stimmen die Verhältnisse nicht ganz, das Extrem ist zu heftig für die so weich-süße Fülle des Antrunks. So gesehen finde ich, dass es eines der schwächeren Fuller´s-Vertreter darstellt. Bis zuletzt bleibe ich dabei; es schmeckt eher wie ein Doppelbock als wie ein Ale, ist mir aber für die Wertung relativ egal.
Toll ist, dass Fuller´s einmal wieder das geschafft hat, weswegen ich diese Brauerei so liebe: Jedes Bier hat Charakter, jedes bringt mich dazu zu assoziieren, meine Fantasie in Gang zu setzen, mich von den Aromen leiten zu lassen und in ihnen zu versinken, Fuller´s zaubert Farben und Bewegungen, jedes Bier ist ganz es selbst und entführt einen auf eine kleine Reise. So auch dieses. Die verschiedenen Konstellationen haben mir Spaß gemacht, ein Bier zu trinken, das sich positioniert und das einen mit sich nimmt, das ist ein gutes Bier. Das Golden Pride hat mich dazu gebracht, mich von einer Note zur nächsten zu hangeln. Damit hat es einen sehr wertvollen Dienst getan, der von nicht vielen Bieren wirklich durchgesetzt wird. Fuller´s aber ist eine Brauerei, die scheinbar genau darauf wert legt, auf Charakter und Besonderheit. Leider haben sie die Kunst der Harmonie bei diesem Exemplar nicht so fein umgesetzt wie sonst.
Wirklich schade!

Bewertet am

83% Rezension zum Fuller’s Golden Pride

Avatar von lepton

Die Brauerei Fuller's habe ich schon öfters bermerkt, nun kam eine Flasche Golden Pride in meine Hände. Schenkt man sich den ersten Schluck aus der Flasche ein könnte man fast glauben, man hätte niemals den Ärmelkanal übersetzt und wäre in Belgien steckengeblieben. Tief kupferbraune Farbe gepaart mit einem alkoholisch-würzigen Geruch lassen zuerst vermuten, dass man es hier mit einem belgischen Ale zu tun hat. Dem ist aber nicht so. Der Antrunk offenbart dann, dass wir doch eher in England liegen: Zitrus-Hopfen-Noten gepaart mit einer Blumigkeit kommen hervor. Aber auch der Alkohol und eine cremige Malzigkeit gesellen sich zu dieser Party im Mund. Schon wirklich gut dieses Golden Pride. Im Abgang lassen es die 8,5% dann nochmal so richtig krachen und sorgen für das Gefühl von Wärme und Behaglichkeit. Für mich wie eine Kombination der Vorteile eines Pale Ales mit einem belgischen Starkbier. Sehr gute Kombi muss man sagen.

Bewertet am