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Beer like star FRITZALE Imperial IPA

  • Typ Obergärig, Imperial India Pale Ale
  • Alkohol 7.8% vol.
  • Stammwürze 22%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-14 ° C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 92% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Amarillo-Hopfen
  • Karamellmalz
  • Pilsner-Malz
  • Simcoe-Hopfen
  • Traubenzucker
  • Wiener-Malz
    #6388

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    92%
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 5 Bewertungen
    97% Avatar von hightower
    95% Avatar von mysland
    90% Avatar von Bierblogger Felix
    90% Avatar von JeversZeuge
    87% Avatar von Biervana

    97% Rezension zum FRITZALE Imperial IPA

    Avatar von hightower

    Optik:
    Vom Farbton her bernstein- fast schon kupferfarbend. Eine cremige beige Schaumkrone krönt auf dem Bier. Langsam fällt sie zusammen, bis ein kleiner ansehnlicher Rest übrig bleibt.

    Einstieg:
    Der Duft den das Bier schon beim einschenken preisgibt ist genial. Er besteht aus einem exotischem Fruchtsalat. Mango und Pfirsich geben den Ton an, gefolgt von Orange sowie ein wenig Beerenfrüchte. Abgerundet wird das ganze noch durch eine feine Prise Malz. Der Antrunk kommt ebenfalls recht fruchtig daher. Wie in der Nase so sind auch hier Mango und Pfirsich präsent, schön eingepackt in ein süßliches und malziges Bett. Grapefruit sorgt für ein wenig fruchtige Säure, und auch der Bitterhopfen klopft bereits im Gaumen an.

    Körper:
    Trocken und süffig wirkt es. Alle Komponenten sind wunderbar miteinander abgestimmt, Kohlensäure ist perfekt dosiert.

    Abgang:
    Hier kommt das Malz stärker zur Geltung. Ein wenig Traube sorgt für die fruchtige Untermalung. Der Bitterhopfen nimmt langsam fahrt auf, um dann im Nachtrunk so richtig loszuschlagen. Das Glas ist schon leer, aber den Nachtrunk genieße ich noch immer. Hätte jetzt nicht unbedingt auf 102 IBU getippt, aber egal.

    Fazit:
    Für mich derzeit mit das Beste was der deutsche Markt gerade hergibt. Wobei ich natürlich noch nicht alle getrunken habe. Aber dieses Imperial IPA hier ist schon ganz großes Tennis, angenehm zu trinken. Beim Bitterhopfen hätte ich wie gesagt schon mehr erwartet, aber dennoch nicht schlecht die Bitterkeit.

    Bewertet am

    87% Rezension zum FRITZALE Imperial IPA

    Avatar von Biervana

    Oh Freude...Ich habe hier eine Flasche die sich noch "Fritz" nennen darf. Ab 2014 muss sich Fritz Wülfing, der Mann hinter "FritzAle", einen anderen Namen einfallen lassen. Die Leute von "fritz-kola" haben dies mit einem Anwaltsbrief durchsetzen lassen. Ich finds ziemlich übertrieben aber bin mir sicher, auch unter anderem Namen wird köstliches Bier als Inhalt angeboten. Das heutige "Imperial IPA" kommt mit stolzen 8,6% und beeindruckenden 102 IBU um die Ecke. Als kleine Orientierung für die Pilstrinker sei gesagt das sich der IBU-Wert dort um die 30-40 einpendelt. Es wird also ordentlich kneifen an den Knospen...so hoffe ich zumindest.

    Eingegossen erinnert die Farbe mit einem wunderschönen dunklen Rot an eine reife Süßkirsche. Der Schaum musste etwas erzwungen werden, zeigte sich dann aber voll mit cremiger Konsitenz, allerdings mäßig standhaft. In die Nase strömen Zitrus, Orange sowie Pfirsich umhüllt von einem leichten Malzkörper. Dem Antrunk fehlt etwas Spritzigkeit aber fühlt sich unheimlich weich und vollkommen an und bringt eine I.P.A. untypische Schwere mit sich welche aber nicht negativ ausgelegt werden muss. Es passt super zum bisherigen Gesamtbild. Die Fruchtigen Aromen entfalten sich bis zur Mitte wunderbar, müssen dann aber einer knackigen Herbe den Platz abtreten. Obwohl sich die 105 IBU mächtig ins Zeug legen habe ich ehrlich gesagt mit mehr Kampfgeist gerechnet. Am Ende merkt man es dann doch das der Hopfen hartnäckig das Geschmackszentrum umklammert, wobei immer auch ein Hauch Fruchtnebel mitschwebt. Wieder ein schmackhaftes I.P.A. dem etwas mehr Spritzigkeit gut getan hätten, obwohl ich vermute das es genauso gewollt war.

    Bewertet am

    90% Rezension zum FRITZALE Imperial IPA

    Avatar von JeversZeuge

    # 3054
    ersma: das imperial ipa mit 9,2 volt hatte ich bereits getestet. hier nun der nachfolger mit weniger alk und aus einer anderen brauerei (fritz ist wanderbrauer ohne eigene brauerei)
    orange bis bernsteinfarben, trübe und mit recht viel stabilem schaum.
    der geruch ist intensiv fruchtig und grasig mit kräuternoten. mango und passionsfrucht, dazu grapefruit und limette.
    der antrunk ist ebenso fruchtig und recht süßlich für 108 ibu. mango, pfirsich und grapefruit. natürlich ist eine gewisse bitterkeit dabei, aber die angegeben ibu verstecken sich recht gut. durch hopfenstopfen werden sie ja auch rechnerisch erreicht, durch kochen faktisch. die mitte bleibt fruchtig, grasigkeit gesellt sich zur bitterkeit. der abgang ist dann doch ausgeprägter bitter-herb. fruchtige aromen sind aber nach wie vor vorhanden und überzeugen mit süßlichen noten von mango, ananas und etwas melone.
    flasche: ach fritz, hier werden wir uns wohl nicht mehr einig. zu unterschiedlich unsere auffassungen, was gutes design angeht.
    fazit: hier zeigt fritz erneut, dass sein anspruch, den modernen amerkianischen braustil nach deutschland zu bringen, durchaus zu ansprechenden ergebnissen führt. unbedingt probierenswert.
    12,12,12,13,7,12 11,90 1/5/12

    Bewertet am

    90% Rezension zum FRITZALE Imperial IPA

    Avatar von Bierblogger Felix

    Das Bier hat eine dunkelorangene Farbe, welche in die Bernstein Richtung geht. Es bildet sich eine schöne und stabile Schaumkrone, welche immer einen knappen Fingerbreit auf dem Bier stehen bleibt. Das Äußere ist makellos und sehr schmackhaft anzusehen.

    Die Nase ist voll von zitronigen Aromen, leichten Pfirsichnoten, Maracuja, Kräuter und einem leichten Karamell. Auf jeden Fall sehr intensive und krachernde Düfte die da empor steigen, welche aber durchaus sehr stimmig sind und die Lust auf den ersten Schluck ins unermessliche Treiben.

    Weiter geht`s mit dem ersten Schluck. Jawohl, genau so muss ein schön gehopftes IPA schmecken. Fritz trifft genau die Mitte zwischen ordentlicher Zitrusfrucht, Süße, Malzkomponenten und Bitterkeit im Abgang. Alles ist auf jeden Fall stark ausgeprägt aber auf keinen Fall übertrieben.

    Der Antrunk ist voll von Zitrusfrüchten, die sich bereits in der Nase festgesetzt haben. Ebenfalls ein schöner Karamell, Malzaroma und ein super Mundgefühl, dass sehr samtig und fast ölig ist. Die Rezenz ist feinprickelnd und schön Mund füllend. Ebenfalls ist eine Säure wahrnehmbar, die aber nicht sauer ist, sondern eher ein wenig fruchtig, so wie Zitronenabrieb. Dann kommt so langsam aber sicher die Bitterkeit, welche die süßen und fruchtigen Aromen verdrängt und sich im Mund festsetzt. Bam! Perfekt abgestimmt und schön im Kontrast. Der Abgang etwas alkoholisch, schön bitter, lang anhaltend und die Süße wummert immer ein bisschen mit.

    Bewertet am