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Beer like star Freiberger Edel Keller

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 13.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 3 Rezensionen

#27701

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
90% Avatar von Freiberger
87% Avatar von Schluckspecht
79% Avatar von remus456
65% Avatar von deadparrot
58% Avatar von Bier-Sven

65% Rezension zum Freiberger Edel Keller

Avatar von deadparrot

Hefetrüb und strohblond, tatsächlich an ein Weißbier erinnernd, steht das Freiberger Edelkeller im Glas. Es duftet nach Hefe; im Antrunk treten säuerliche Aromen wie von grünem Apfel und von Stachelbeere zutage. Der Körper besticht durch ein cremiges Mundgefühl und eine stabile Malzbasis, auf der dezent fruchtige Aromen zur Entfaltung kommen. Am Gaumen wird etwas unpassend stark zupackende und wenig filigran wirkende Bitterkeit spürbar. Der Blick aufs Etikett bestätigt meine Vermutung: Das rührt von Hopfenextrakt her. Schade. Das passt nicht nur geschmacklich nicht so recht, es wirkt auch wie ein deutlicher Bruch in einem bis dato so rund und sanft daherkommenden Bier. Abzüge also hierfür - davon abgesehen aber kann ich diesem süffigen und alles in allem doch schmackhaften Kellerbier durchaus einiges abgewinnen.

Bewertet am

87% Marketing 2016: Besinnung auf alte Biertradition

Avatar von Schluckspecht

Ganz neu von Freiberger gibt es seit wenigen Wochen das 5,5 % starke Kellbier mit 13,2 % Stammwürze im Sortiment. Wenn das "Edler Keller" genau das gleiche Freiberger Kellerbier ist, das ich bereits vom Fass getrunken habe, dann weiß ich bereits, was mich erwartet - ein richtig gutes Kellerbier nämlich. Meine Vermutung ist, dass sich das Marketing nun zu einer freien Vermarktung dieser Spezialität entschieden hat, die es vormals nur in ausgewählten Lokalitäten vom Fass gab.

Die Flasche sieht schön mal traditionell aus - so traditionell eben, wie man das mit einer Longneck-Flasche hinbekommt. Im Glas zeigt sich ein stark hefetrübes, unscheinbares Gelb - das könnte auch ein Weißbier sein. Naja. Der feinporige, feste Schaum darüber ist jedoch wirklich schick, bildet eine ansehnliche Blume heraus und ist einigermaßen langlebig. Es gibt schönere Kellerbiere, aber ehrlich gesagt, ist mir der Geschmack wichtiger...

Zunächst aber wie immer erst der Geruch: Ein Kellerbier ist es zweifelsohne, neben Malz und Hopfen kommt viel Hefe und Fruchtigkeit (Banane) in die Nase. Der Duftcharakter ist lieblich und erinnert an Honig. Der Antrunk ist malzig, hefig und dezent säuerlich. So ähnlich darf man das auch bei einem Kellerbier erwarten. Dabei prickelt die Kohlensäure absolut feinfühlig. Der Körper ist herrlich ausbalanciert, bietet eine kernige Säure, Fruchtigkeit (Apfel, auch etwas Erdbeere und Banane), ein volles Mundgefühl und eine gewisse Cremigkeit - das ist wirklich großes Kino! Da kann auch der gelungene, mildsäuerliche Abgang nicht mithalten, der das unter anderem verwendete Hopfenextrakt recht gut verbergen kann. Die Bitternote ist, wie beschrieben, in der Tat ziemlich elegant. Auch bei der Süffigkeit kann man nicht meckern, denn das Kellerbier geht sprichwörtlich "runter wie Öl". Süffiger kann ein Bier eigentlich nicht sein...

Das Freiberger Edler Keller gehört definitiv zu den besten Kellerbieren, die man in der Bundesrepublik bekommen kann. Da ich schon allerhand testen durfte, erlaube ich mir mal dieses Urteil. Ich hoffe sehr, dass es bei dieser Qualität bleibt. Auch aus der Flasche gefällt mir das Freiberger Kellerbier außerordentlich gut.

Bewertet am

90% Rezension zum Freiberger Edel Keller

Avatar von Freiberger

Ich bin ja bei Kellerbier immer etwas skeptisch.
Letztendlich ist es meistens ein gängiges Produkt der Brauerei, dass man sonst üblicherweise filtert, bevor man es auf Flaschen zieht.
So auch hier.
In dem Fall das Freiberger Export, welches man auf diese Art als Kellerbier marketingkompatibel unters Volk bringt.
Insofern kann man schon mal getrost auf die dortigen Rezensionen zurückgreifen.
Mich stört die Hefetrübe nicht, im Gegenteil.
Zumal das so ja noch gesünder als gefiltertes Bier ohnehin schon ist.
Ausgeschenkt im Glas sieht es sehr hell und extrem trüb aus, man könnte es auf Anhieb für ein Weißbier halten.
Es besticht durch einen sehr aromatischen, säuerlich-fruchtigen Aromencocktail mit leicht sahnigen Noten im Geruch, das mag ich ja schon mal.
Der Schaum wirkt sehr feinporig und ansehnlich, fällt allerdings recht zügig in sich zusammen und die trübe Anmutung erlaubt auch keinen wirklichen Rückschluss auf die Menge der Kohlensäure im Getränk.
Bleibt also nur die Verkostung.
Es wirkt auf Anhieb säuerlich und hefig, das erinnert abermals an Weizenbier.
Dahinter kommt aber sofort die Export-typische Vollmundigkeit und Würze zum Vorschein.
Darin verborgen die malzig-süßlichen Geschmacksnoten, die man von diesem Bier erwartet mit einer hochinteressanten Hopfung, die genügend bitter, aber auch sehr fruchtig-herb und ausgewogen einher kommt.
Die 5,5% Alkohol tragen hervorragend das ihre bei und unterstützen die Aromen- & Geschmacksfülle hervorragend.
Im Abgang vereinen sich all die Komponenten nochmals zu einem lange vorhaltenden Genusserlebnis und betonen den Bitterhopfen nochmals sehr prägnant, ohne über Gebühr zu dominieren.
Gut gelungen.
SEHR gut gelungen, Freiberg schickt sich an, seinen seit dem Mittelalter exzellenten Ruf als Biermetropole mehr und mehr zurück zu erobern...

Bewertet am