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Beer like star Franziskaner Kellerbier

  • Typ Kellerbier
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 7 Rezensionen

#28505

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
82% Avatar von Hobbytester
76% Avatar von LordAltbier
65% Avatar von Chris
63% Avatar von Bier-Klaus
61% Avatar von deadparrot
60% Avatar von Schluckspecht
53% Avatar von JimiDo
44% Avatar von Blueshawk

76% Gefällt Mir!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist etwas hefig und recht säuerlich und hat feine Grapefruit-Noten. Der Mittelteil ist eigentlich genauso wie der Antrunk, nur noch etwas spritziger. Der Abgang ist leicht/angenehm herb mit einer wirklich schönen Hopfennote aber auch etwas säuerlich, Noten von Mango, Pfirsich & Grapefruit sind erkennbar. Fazit: Ein süffiges, spritziger und erfrischendes Bier. Schmeckt!

Bewertet am

44% Belangloses mittelmäßiges Kellerbier

Avatar von Blueshawk

- trüb-orange-gelbe Farbe mit leichter Schaumbldung
- Aromen nach citrus-artiger Säure, Malz, Brot und etwas Honig
- schöne zurückhaltende Carbonisierung
- der Antrunk gestaltet sich erwartungsgemäß sehr malzig
- erst im Mittelteil kommt der Hopfen hinzu, aber leider auch begleitet von einer leichten Wässrigkeit
- der Abgang bringt dann nichts Neues mehr und versinkt damit völlig in der Belanglosigkeit

Bewertet am

53% Rezension zum Franziskaner Kellerbier

Avatar von JimiDo

Das heutige Kellerbier kommt von der Franziskaner Bräu München. Die nächste große Brauerei die beim Unfiltrat mitmacht. Das Bier befindet sich stilecht in einer ½ l Euroflasche. Das Label ist im professionellen Retrostil gehalten. Zum Einsatz kamen Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt und Hefe. Der Alkoholgehalt beträgt 5,2 %. Vorbildlich ist die komplette Angabe der Nährwerte auf dem Rückenetikett.

Im Glas findet sich dann ein hefetrübes, orangefarbenes Bier wieder. Die feinporige Schaumkrone ist recht dünn, hält sich aber gut. Der Geruch ist etwas säuerlich in Richtung Apfel. Als Erstes zeigt sich im Antrunk etwas malzige Süße, gefolgt von säuerlichen Fruchtaromen. Einen Hefegeschmack ist fast nicht vorhanden. Die Spundung ist gut. Im Abgang ist dieses Kellerbier minimal herb. Die Hopfengabe ist wohl so niedrig das der mit eingesetzte Hopfenextrakt nicht weiter auffällt. Das Bier ist zwar süffig und erfrischend, wirkt aber insgesamt recht langweilig. Ich kann mich nicht dafür begeistern.

Bewertet am

82% Gute Rückbesinnung zur Untergärigkeit

Avatar von Hobbytester

Der 500. Geburtstag des Reinheitsgebots in diesem Jahr sorgt für eine Menge Biervielfalt bei traditionellen Marken. Dass ausgerechnet von Franziskaner ein Untergäriges herausgebracht wird, mag angesichts der Bekanntheit für ein ganz gutes Weißbier verwundern, wenn man aber einen Blick in die Geschichte der ehemaligen Brauerei wirft, wird klar, dass man hier länger untergärig als obergärig gebraut hat. Der Kellerbiertrend mag seinen Zenit vielleicht erreicht haben, nichtsdestotrotz bleibt es bei so viel Durchschnittlichkeit mittlerweile eine reizvolle Aufgabe, ein gutes Zwickl zu brauen. So viel sei schon einmal verraten: Das gelingt den Franziskanern sehr gut! Ein intensiver Eindruck aus Frische und kräftiger Würze, leicht süßlich, steigt in die Nase, so gestaltet sich auch der Antrunk. Im Abgang konkretisiert sich die Süße zu dezenten Honigaromen, diese Momentaufnahme wird von nussiger und kerniger Malzung und einem zurückhaltenden, aber wichtigen Hopfenimpuls gekonnt konterkariert. Mir gefällt, dass die Würze so lang im Nachgeschmack anhält. Hier entsteht ein schöner Eindruck eines Kellerbiers, das einfach für grandiose Ausgewogenheit seiner Aromen steht. Die ganz großen Aromenspektakel stehen hier nicht an, das gibt die Brauart aber auch nicht her. Alle ihre wichtigen Kriterien übertreffen die Erwartungen. So soll ein frisches Naturtrübes einfach schmecken. Die Hefe macht geschmacklich auch großen Spaß, hier ist die Verwandtschaft zum Weißbier am deutlichsten. Schöne Bernsteinfarbe schmeichelt dem Auge, Schaum bleibt nicht lange. Dieses Bier ist enorm einfach zu trinken und unglaublich süffig. Würzig ist es, bitter nicht. Die Weißbiere sind einen Tick sprudeliger, man kann aber mit der Rezenz zufrieden sein.

Fazit: München hat endlich einen Spitzenreiter unter den Kellerbieren, den man nur ausdrücklich weiterempfehlen kann.

Bewertet am

63% Kellerbierverkostung

Avatar von Bier-Klaus

Kellerbierverkostung mit Weltenburger, Franziskaner, Mönchshof und Aldersbacher.

Das Franziskaner folgt auf das Weltenburger.
Bernsteinfarben und leicht trüb mit wenig feinem Schaum. Wenig Geruch, mittel vollmundig und angenehm rezent. Der Körper ist relativ schlank, der Geschmack malzig nach bitterem dunklen und zugleich karamellig süßem Malz. Leicht säuerlicher Nachtrunk und schwach hopfiger Abgang.

Trotz der Beschreibung ist es eine Klasse besser als das Weltenburger, weil es runder und ausgewogener ist. Weniger bitter, weniger säuerlich und voller im Geschmack. Trotzdem kein Brüller, der mich vom Hocker reisst.

Bewertet am

60% Viel gewollte Tradition

Avatar von Schluckspecht

Dem Jubiläum des Reinheitsgebotes ist es zu verdanken, dass uns Franziskaner diesen "authentischen und usprünglichen Genuss" mit 5,2 % ABV anbietet. So ganz ursprünglich ist der verwendete Hopfenextrakt allerdings nicht. "Mit erlesenem Hopfen aus der Hallertau" - also wahrscheinlich das übliche Zeug, wenn man hier nicht näher ins Detail geht.

Optisch mimt das Franziskaner in der Tat die traditionelle Machart mitsamt feinster Schebepartikel und einer leichten, opaleszierenden Hefetrübung. Das helle Bernstein lässt reichlich Malz vermuten, darüber gibt es cremigen, nicht sonderlich stabilen Schaum. Wie ein Industriebier sieht das Ganze allerdings positiverweise nicht aus. Der Duft ist überwiegend hefig, malzig, brotig, würzig und leicht fruchtig-süß (überreife Banane). Süß und süffig steigt das Kellerbier ein, doch fehlt dem Malz hier der Tritt. Auch die Hefe enttäuscht geschmacklich etwas, dem Mundgefühl hilft sie nur etwas - die erfrischende Leichtigkeit überwiegt. Der Körper ist fein gehopft, das passt soweit zum Kellerbier. Im Abgang nähern wir uns dann doch der versprochenen Vollmundigkeit ein kleines Stückchen, es wird herber und säuerlicher - ganz nett, aber faszinationslos. Der Hopfenextrakt wälzt eine nicht ganz so feine, metallische Bitterkeit ab. Danach erscheint mir der Antrunk pappig süß, was das ganze Bier unrund erscheinen lässt.

Das Franziskaner Kellerbier tut nicht weh, wird dem großen, feierlichen Jubiläum aber nicht ganz gerecht. Es lässt sich sehr zügig trinken, doch dann erscheint es ziemlich belanglos und beinahe schal. Bei langsamerem Genuss fallen andererseits leichte Unstimmigkeiten auf.

Bewertet am

61% Rezension zum Franziskaner Kellerbier

Avatar von deadparrot

Das Bier bildet wenig Schaum und sieht auch nur halbwegs trüb aus: Merkwürdig, das soll doch ein Zwickl sein und schreibt sich außerdem stolz das Attribut "unfiltriert" aufs Etikett. Nun denn, der Geruch zumindest ist braustilgemäß würzig, brotig und süß. Besagte Aromen schaffen es ebenso auch auf die Zunge, auf der sich alsbald eine schöne Malzigkeit breitmacht, gefolgt von stimmiger Säure. Am Gaumen und im Abgang schließlich macht sich leider die Verwendung von Hopfenextrakt bemerkbar - die typische Metallbitterkeit stellt sich ein. Das missfällt mir umso mehr, da das Bier zuvor doch eigentlich einen vielversprechenden Start hingelegt hat. Insofern leidet also auch die Süffigkeit. Ein schönes Kellerbier hinterlässt nicht diesen kupferblechartigen Nachgeschmack, sondern macht Lust auf den nächsten Schluck! Das ist eine Eigenschaft, die ich dem Franziskaner leider nicht attestieren kann.

Bewertet am