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Beer like star Founder’s Porter

  • Typ Porter
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 87% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#9609

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
89% Avatar von Puck
88% Avatar von Daniel McSherman
83% Avatar von Felix

89% Rezension zum Founder’s Porter

Avatar von Puck

Absolut schwarz und und schon der Geruch ist dominiert von Espresso und Röstmalzen. Das Founders ist eine Wucht für alle, die Röstmalze und einen intensiven Geschmack von Espresso, Bitterschokolade und Kakao lieben. Das Porter ist in sich absolut stimmig und vielschichtig. Jeder Schluck braucht seine Zeit, belohnt aber mit einer echten Geschmacksvielfalt.

Bewertet am

88% Rezension zum Founder’s Porter

Avatar von Daniel McSherman

Schwarz und nahezu blickdicht mit einem hellbraunen Schaum präsentiert sich das Porter aus dem Hause Founders.
In der Nase zeigen sich tolle kräftige Aromen von Kaffee und dunkler Schokolade. Im Mund überrollen diese Aromen die Geschmacksnerven, ohne zu süß zu sein oder parfümiert zu wirken. Dann tritt das Röstmalz mit seiner Röstbittere in den Vordergrund und klingt nur langsam ab. Das Bier hat einen schweren fast öligen Körper, der Alkohol ist präsent, aber alles andere als störend.

Eine tolles Porter, mit einem dunkler Schokolade kombiniert eine perfekte Dessert-Kombi!

Bewertet am

83% Rezension zum Founder’s Porter

Avatar von Felix

Sehr dunkelbraun bis schwarz mit bräunlicher Perlage.

Der Duft gibt eine dichte, reiche und sehr schokoladige Malzigkeit her. Das Bier riecht nach einer Mischung aus Krokant, Kaffee und Kakao, ist allerdings dicht wie eine Schokoladenmilch und röstig wie ein englisches Porterbier. Außerdem zeigt es leicht moosige Ideen, cremig und kräuterig zugleich. Die Aromatik verbindet dichte Schokoladigkeit mit einer wurzeligen Herbe wie von Reinlakritz.
Ein wirklich betörender, satter Duft.

Der Einstieg gibt viel Röstbittere. Das Bier legt mit einer enormen Herbe vor, reine Kaffeenoten entspringen dem Sud, auch die Lakritznote verbleibt, wird allerdings vom Hopfen stark verändert und angereichert. Es schmeckt wie richtig starke Bitterschokolade, leichte Säuerlichkeit macht sich bemerkbar, es überwiegt jedoch die Kakaobittere.

Der Körper schwankt zwischen dichter Textur und eher röstbetonter, schlanker Herbe. Das Bier selbst wirkt was das anbelangt unentschlossen. Durchaus sind hier Anlagen da, viel Dichte zu erstellen, gleichzeitig drängt die Röstigkeit das Bier automatisch in eine eher englische Richtung. Auch die anfangs noch sehr intensive Kohlensäure bestätigt diese Tendenz. Trotzdem wird hier eine Menge an Körper aufgeboten.

Der Abgang ist rauchig und röstherb. Mit nur einer angedeuteten Süße arbeitet das Founder´s Porter vor allem auf bitterschokoladiger Basis. Kaffeebohnenaromen, leichte Sahnigkeit, viel Kakao und Röstherbe mit lakritzigen Obertönen dominieren das Feld. Doch auch der Hopfen lässt sich verschwommen und schemenhaft dahinter entziffern. Die Bittere wird tatkräftig affirmiert.

Das Founder´s Porter ist eine intensive Mischung aus englischem Porter und amerikanischem Stout.
Es hat ein hervorragendes Fassungsvermögen, ist reich an Aromatik und von wirklichem Charakter. Das Bier passt toll zu seinem Flaschendesign. Das düstere Portrait einer edlen Dame. Darunter steht geschrieben: " Dark, Rich & Sexy".
Das kann man finden, wie man will, jedenfalls ist es passend zum Geschmack des Bieres.
Dieses Porter ist wirklich sehr bitter, intensiv röstig und dabei von klassischer Prägung. Noten von tiefdunkler Bitterschokolade, Kakao- und Kaffeebohnen, Lakritz dominieren klar die Aromatik. Die rauchige, fast schon kratzige Urigkeit trägt zu einem noblen, verruchten, geheimnisvollen Glanz bei. Das Bier wirkt schon, wie nachts aus einer Hinterhofkneipe eines Londoner Rotlicht-Viertels geboren. Es behält stets eine spannende Eleganz und trägt dennoch einen perfiden, düsteren, aber auch verführenden Charakter.
Dieses Porter ist wirklich eines, das drum und dran eine Seele zu haben scheint. Es hat einen narrativen Kern, gibt viel Anlass, sich darin zu verlieren und überzeugt damit in der höchsten und wichtigsten Disziplin.
Ab diesem Punkt lässt sich wohl nur noch von Geschmackssache reden, denn brautechnisch ist dieses Porter beinahe einwandtfrei. Vielleicht hätte die Uneindeutigkeit der Textur noch geklärt werden können, doch ist sie bei diesem Porter eigentlich schon angebracht. Dieses Bier ist entschlossen, aber nicht strukturiert, und das soll es auch gar nicht sein.
Es eröffnet sich Wege und Möglichkeiten durch die Kreuzung zwischen amerikanischem und englischem Stil.
Ein rundherum tolles Porter mit geringen Mängeln und viel Eigenheit.
Schönes Bier!

Bewertet am