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Beer like star Flensburger Winterbock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 17 Bewertungen und 11 Rezensionen

Das Bier Flensburger Winterbock wird hier als Produktbild gezeigt.
#1265

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 17 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Dirk
88% Avatar von madscientist79
83% Avatar von Freiberger
81% Avatar von Daniel McSherman
75% Avatar von Felix
75% Avatar von Bier-Sven
75% Avatar von Dunkel-Fhyrst
74% Avatar von Florian
73% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von LordAltbier
72% Avatar von Dirk
72% Avatar von Peter E.
66% Avatar von tonne
64% Avatar von Puck
63% Avatar von Schmallo
63% Avatar von Bier-Klaus
61% Avatar von remus456
55% Avatar von deadparrot

64% Rezension zum Flensburger Winterbock

Avatar von Puck

Eine goldgelbe Farbe und ein salziger Geruch. Der Antrunk ist getreidig mit deutlichen Malznoten. Hinzu kommen leicht Karamellaromen. Der Körper ist vollmundig würzig. Der Abgang dann etwas mehr gehopft. Die 7 % sind gut eingebunden, insgesamt ein ordentlicher Bock.

Bewertet am

63% Rezension zum Flensburger Winterbock

Avatar von Bier-Klaus

Nach dem Einbecker Ur-Bock kommt der Flensburger Winterbock an die Reihe, der vergleichbare Werte aufweist.
Der ist goldgelb und glanzfein, was mich einigermassen überrascht, denn ich hatte einen dunklen Bock im Winter erwartet.

Die Blume ist sahnig und es riecht wenig. Der Körper ist vollmundig, die Spundung zurückhaltend. Ich schmecke süßes Karamell, Getreide und etwas Honig. Das ist ein sehr runder Geschmack. Erst nach dem Schlucken bemerkt man die Herbe vom Hopfen.

Der Bock ist gut trinkbar.

Bewertet am

83% Rezension zum Flensburger Winterbock

Avatar von Freiberger

Schöne goldene Farbe, sehr konstante und feinporige Schaumkrone und ein intensiv würzig-malzig-süßlicher Geruch.
So sieht der Flensburger Winterbock im Glas zunächst mal aus.
Und so offenbart sich auch der Antrunk, es wirkt durch seine sehr lebhafte Kohlensäure angenehm frisch, erschlägt einen nicht gleich mit den 7% Alkohol, sondern wirkt ausgewogen, vollmundig und auffallend süß.
Und vor allem fehlen ihm die für mich schwer erträglichen Röstaromen, welche einen igendwie immer an an die frühe Kinderzeit mit Butterbroten und Muttis Malzkaffee erinnern. sowie die sonst für Bockbiere leider vorherrschende dominante Malzigkeit.
Die für das Flens sonst übliche Hopfenbitterkeit hält sich sehr vornehm zurück und meldet sich erst ganz subtil im lang vorhaltenden Abgang in Einheit mit fruchtiger Süße, welche das Bier eigentlich von Anfang bis Ende begleitet.
Wurde da etwa zusätzlich gesüßt?
Ist sehr süffig, in Anbetracht des hohen Alkoholgehalts sollte man allerdings nur in überschaubaren Dosen darauf zurückgreifen.
Wirkt insgesamt sehr angepaßt und wenig charaktervoll, es macht nicht viel falsch und wahrscheinlich würde es fast jedem gut munden, sogar Frauen.
Ich bleibe dann aber doch lieber beim Pilsner aus gleichem Haus...

Bewertet am

81% Rezension zum Flensburger Winterbock

Avatar von Daniel McSherman

etwas dunkel goldfarben, klar mit weißem Schaum. Süßlich alkoholisch, mit angenehm malzigen und würzigen Aromen. Guter Bock.

Bewertet am

73% Ein starkes Stück Flensburg

Avatar von Schluckspecht

Das leuchtende Orange im Glas ist ausgesprochen kräftig und ungewöhnlich, ein leichtes Changieren zwischen Dunkelgold und einem dunklen Bernstein ist erkennbar. Die weiße Schaumkrone fällt zwar nicht üppig aus, besitzt jedoch eine angemessene Optik. Nur leider zeigt sie sich wenig stabil und fällt schnell zusammen.

Es riecht typisch für ein Winterbock: Liebliches Karamellmalz tanzt auf einer Idee von Alkohol. Etwas Mandel lässt sich ausfindig machen. Es riecht also schon mal recht winterlich. Der Antrunk beginnt spritzig und vollmundig mit viel Kohlensäure und dem süßlichen Malz, Honigaroma macht sich breit. Im Körper erhält das Flensburger Winterbock die erwartete winterliche Note mit würzigem Mandelaroma, etwas Zimt und Pflaume sowie dem tragenden Alkohol – schließlich lassen sich 7,0 % Alkohol schwer wegdiskutieren. Von einem fuseligen Bouquet ist man dankbarerweise noch entfernt, jedoch ist der Alkohol schon sehr dominant. Ziemlich abrupt endet das Bier bitterwürzig mitsamt dem nordisch eckig agierenden Hopfenextrakt. Und auch hier ist Karamellmalz noch mit von der Partie.

Der recht lange Nachgeschmack ist sehr typisch für ein norddeutsches Bockbier: Viel Alkohol paart sich hier mit herben Hopfen. Es glüht wärmend nach. Die Säure bleibt noch im Rahmen und auch die Karamellsüße hat gegen den kräftigen Abgang kaum eine Chance. Lobend fällt aus, dass das Winterbock aus Flensburg Charakter bewahrt und sehr gut ins Sortiment passt. Denn auch das normale Pilsener vertraut einzig und allein auf Hopfenextrakt.

„Stark & Frisch“ steht es ja schon vorn auf dem Etikett geschrieben. Doch dieser Brocken, der sogar recht vollmundig einsteigt, ist nichts für den schnellen Durst. Die grobe Kohlensäure agiert etwas zu spritzig und die Alkoholnoten fallen sehr dominant aus. All zu rezent ist auch der Abgang nicht. Dieses Bier genießt man seelenruhig am warmen Kamin.

Fazit:

Man stelle sich ein Flensburger Pilsener mit vielfältigeren Malzen und einem deutlich höheren Alkoholgehalt vor: Hier wäre das Ergebnis. Der Alkohol versteckt sich wahrlich nicht, doch verleiht er dem Bier wie auch der bitterwürzige Hopfen einen gewissen Charakter. Der Körper passt geschmacklich sehr gut in die Winterzeit, das Nachglühen imponiert. Es wird ausschließlich auf Hopfenextrakt gesetzt. Auch beim Winterbock erkennt man die Herkunft: Hier schlummert ein charaktervolles Gebräu, welches mit seinen Schwächen charmant umzugehen weiß.

Bewertet am

55% Rezension zum Flensburger Winterbock

Avatar von deadparrot

"Flensburger" und "Winterbock" - zwei Worte, die ich nie im Leben zusammengedacht hätte. Aber hier steht es vor mir, das Starkbier aus der Brauerei, die man sofort mit dem kultigen herben Pils in Verbindung bringt. Dunkel golden, fast rötlich schimmernd liegt es im Glas und riecht relativ hopfig - untypisch für einen Bock, typisch für ein Flens! Der Antrunk ist malziger, aber unerwartet dünn. Was dann schließlich an Aroma durchkommt, ist ziemlich zuckrig, und dieses süße Aroma schwebt ganz seltsam irgendwie im luftleeren Raum. Da ist keine Grundlage, keine Malzbasis, wie ich sie von einem Bockbier erwarte, und ebenso wenige würzige oder röstige Aromen. Ich glaube, ich habe nie ein schlanker gestricktes Bockbier getrunken. Im Abgang wird das Bier relativ bitter, aber auch bei dieser Bitternote, die an sich nicht schlecht schmeckt, habe ich immer noch das Gefühl, dass irgend etwas fehlt.

Vielleicht tue ich diesem Bier unrecht, wenn ich es mit den schweren, intensiven "-atoren" aus Bayern vergleiche, die für mich der Maßstab in Sachen Bockbier sind. In Flensburg interpretiert man diesen Braustil offensichtlich anders. Ich kann mich mit dieser Interpretation aber nur schwer anfreunden: Das Bier ist in sich stimmig, ohne Fehlaromen, und qualitativ insofern durchaus auf hohem Niveau. Aber ich finde es auf ganz befremdliche Weise unbefriedigend: Nichts Halbes, nichts Ganzes. Mir stellt sich dieselbe Frage, die Felix aufgeworfen hat - wann ist dieses Bier denn angebracht? Will es wirklich nicht mehr sein als ein Flens, wie wir es alle kennen, nur mit mehr Alkohol?

Würde man dogmatisch das Paulaner Salvator oder den Ayinger Celebrator als Messlatte dafür anlegen, wie ein Bockbier zu sein hat, müsste man bei diesem Testkandidaten fast schon von Themaverfehlung sprechen. Das will ich nicht tun. Ich versuche wirklich zu verstehen, welche Geschichte mir dieses Bier erzählen will, aber das erschließt sich mir einfach nicht. Ich empfinde es nicht einmal als besonders winterlich.

Bewertet am

73% Guter Bock

Avatar von LordAltbier

Weicher, malziger Antrunk mit einer feinen Hopfennote im Hintergrund. Der Abgang ist süßlich malzig. Fazit: Sehr guter Bock keine penetrante Alkoholnote bei stolzen 7% Alc., bin überraschd. Schönes Bier, trinke Ich gerne wieder.

Bewertet am

63% Rezension zum Flensburger Winterbock

Avatar von Schmallo

Hab schon einige Flens getrunken also darf natürlich dieses hier nicht fehlen. Beim einschenken erscheint ein rötlich/braunes Bier mit würzigen Duft und einer nicht ganz stabilen Krone.Im Antrunk leicht malzig und süsslich und recht würzig und etwas kräftig(rauchig). Man könnte meinen was öliges läuft die Kehle runter aber nicht unangenehm. Im Gegensatz zum Flens Pilsener(herb)ist der Winterbock mild und süsslich.Nur die Süffigkeit fehlt. Das Böckchen kann man auch mit dem Dithmarscher Ur Bock vergleichen sind sich sehr ähnlich. Fazit: Absolut trinkbar.

Bewertet am

72% Rezension zum Flensburger Winterbock

Avatar von Dirk

Ein unerwartet saurer, aber dadurch auch frischer Bock. Die anfangs eher unterschwellige Süße steigert sich zunehmend und kontrastiert am Ende schön mit dem trockenen, herben Abgang. Der saftige, weiche Körper kommt eher leicht daher, auch wenn man den Alkohol wärmend durchschmeckt.

Die zu vermutende Absicht, einen Winterbock mit echtem "Flens-Charakter" zu brauen, geht ziemlich gut auf, auch wenn er von meiner Warte aus etwas dichter und etwas weniger sauer sein könnte. Aber ich bin da ja eh empfindlich.

Bewertet am

75% Rezension zum Flensburger Winterbock

Avatar von Felix

Der WInterbock ist ein Saisonbier der Marke Flensburger aus dem hohen Norden und soll mit seinen würzigen 7% ABV ein wenig wohlige Wärme in die kalte Jahreszeit bringen. Das will ich nun einmal unter die Lupe nehmen.

Der Schaum, der sich bildet, tut dies genau im richtigen Maße. Wenn man nicht allzu zimperlich eingießt gibt es die wirklich perfekte Krone. Im ersten Augenblick wirkt er noch irgendwo wabbelig und weich, verdichtet sich dann aber wie durch Zauberhand und steht wie eine 1. Besonders auffällig ist der enorm große Kohlensäuregehalt. Die Farbe ist als helles Bernstein oder dunkles Gold zu beschreiben, eine leichte Trübe lässt sich feststellen. Auch nach ein paar Minuten bin ich noch erstaunt, wie viel Kohlensäure da noch nach oben steigt und wie stabil und unerschütterlich die Schaumkrone ihren Posten hält. Respekt für ein derartig gelungenes Bierbild.

Nun aber zum Geruch: Der Bock riecht hopfenbetont, wobei er deutlich würzig zu sein scheint.
Da ist noch etwas deftiges bei, das ich vorerst nicht filtern kann, es scheint etwas in Richtung Koriander oder Nelken zu sein, ich komme darauf später zurück und koste erst einmal das gute Bier.

Im Antrunk ist es wirklich angenehm rund und weich, es sticht nicht und beißt nicht und nichts von übermäßigem Alkoholgehalt zu erkennen. Wobei aber eine karamellartige Öligkeit zu erschmecken ist. Das Bier hat wirklich einen genial angenehmen Körper, es ist wahrscheinlich am besten mit dem Wort "smooth" zu beschreiben. Leider ist es auch dementsprechend aromaarm. Ich habe mit sehr viel mehr Würze gerechnet, wobei der Antrunk beinahe nahtlos in den Nachtrunk übergeht ohne eine Veränderung ersichtlich zu machen. Dieses Bier scheint in sich völlig stimmig, dementsprechend wenig Entwicklung lässt sich aber auch beobachten. Ich denke an dieser Stelle muss jeder wie er will sehen, ob er das als positiv oder als negativ wertet. Im richtigen Moment kann beides zutreffen. Geschmacklich bleibt das Bier hopfenbetont, wenn es auch nicht bitter ist, dafür schleicht sich zum Schluss eine gewisse alkoholisch-süße Note ein, die für meinen Geschmack irgendwie chemisch ist, sie ist nicht wirklich bitter, ich wittere grasigen Aromahopfen. Leider nicht so toll.
Die Beschriftung der Flasche, "stark und frisch" scheint mir zutreffend. Man darf nicht mit einer Gewürzbombe rechnen, dieses Bier ist wohl für die noch etwas wärmeren Wintertage gedacht. Für den Kamin ist es noch nicht wohlig genug, der Alkohol ist zwar zu schmecken aber nicht deftig, der Körper ist schön glatt und rund, aber irgendwo auch erfrischend spritzig, was ich als besonders unerwartet empfunden habe. Das Bier schmeckt wirklich wie ein gewöhnliches Flensburger, nur mit etwas mehr Alkohol. Da muss ich sagen, klasse Idee, aber wann ist dieses Bier denn angebracht?
Ich persönlich finde es wirklich gelungen, bin mir aber über seinen Wert auf dem Markt der Biere etwas unsicher. Ich denke, das muss jeder für sich selbst herausfinden, ob es ihm gefällt, bei diesem Bier habe ich wirklich meine Probleme sichere Aussagen über seine Qualität zu treffen.

Bewertet am

74% Rezension zum Flensburger Winterbock

Avatar von Florian

Der Winterbock im Flenskostüm entpuppt sich als wahres Rotböckchen mit seiner kupfer-roten Farbe. Der Einstieg ist weich, süßlich und markant pfaumig. Der etwas weinige Körper baut auf den sieben Umdrehungen und einer solide Süße auf und wärmt, wie man es von einem Winterbock erwarten darf, gut durch. Dabei bleibt das Flens ziemlich süffig. Der Abgang ist, neben den sanften, süßen Pflaumennoten, dezent alkoholbetont und angenehm bitter.

Bewertet am