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Beer like star Flensburger Edles Helles

  • Typ Helles
  • Alkohol 5.4% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 13 Bewertungen und 9 Rezensionen

#9920

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 13 Bewertungen
93% Avatar von Flensburger Brauerei
78% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
78% Avatar von Bier-Sven
75% Avatar von Felix
74% Avatar von Schluckspecht
74% Avatar von Puck
73% Avatar von LordAltbier
71% Avatar von Bert
69% Avatar von Daniel McSherman
68% Avatar von Chris
67% Avatar von tonne
58% Avatar von denbar
57% Avatar von madscientist79

69% Rezension zum Flensburger Edles Helles

Avatar von Daniel McSherman

Goldgelb klar mit weißem Schaum. Süßlich malzig, angenehm süffig.

Bewertet am

78% Respekt!

Avatar von Bier-Sven

Hätte ich der Flensburger Brauerei nicht zugetraut.

GUT GEMACHT!

Bewertet am

73% Süffig + Gut!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig und ein bisschen würzig. Der Mittelteil ist hopfig-spritzig, würzig und ziemlich prickelig. Der Abgang ist malzig-weich mit ein bisschen spritzigem Hopfen. Fazit: Gutes und süffiges Helles! Schmeckt gut, gerne wieder!

Bewertet am

74% Tolles Helles aus dem Norden

Avatar von Schluckspecht

Das kristallklar filtrierte Edle Helle besitzt eine sehr schön anzusehende goldene Farbe, die genau den richtigen Ton trifft. Die weiße Schaumkrone erscheint schier endlos und türmt sich weit auf dem Bier auf. Auch die Haltbarkeit geht in Ordnung, der Schaum erweist sich insgesamt als fest. Das Edle Helle aus Flensburg sieht wahrlich nach Bier aus.

In der Nase riecht es malzig, etwas metallisch und im Hintergrund lauert der trockene, kernige Hopfen. Das Edle Helle steigt sogleich malzig ein und bietet dabei sowohl Würzigkeit als auch Süße. Der Körper besitzt ein vollmundig würziges Aroma, der Hopfen schaltet sich ein und bestimmt den Geschmack. Eine gewisse Fruchtigkeit nach Zitronen und Limetten baut sich auf, die Struktur bleibt insgesamt jedoch recht trocken und betont würzig. Im Abgang legt sich eine zarte Säure über das malzige Bouquet. Dieses Edle Helle überzeugt mit einem frischen, harmonischen Geschmack. Erst im Abgang bemerkt man den Alkohol. Das Bitterwürzige hat man im Norden sehr gut drauf. Dieses Helle, welches im Gegensatz zum Pilsener komplett ohne Hopfenextrakt auskommt, trifft das richtige Maß an Hopfenbittere. Zusammen mit dem getreidigen Malz schwingt jedoch noch eine metallische Note im Abgang mit.

Kernigkeit und die für ein Helles so typische Säure macht sich dieses nordische Bier zu Eigen. Dabei möchte es lieber genossen werden, der würzige Abgang steht nicht für das höchste Maß an Süffigkeit. Die Aromen sind jedoch schlüssig und die reichlich vorhandene Kohlensäure perlt feinfühlig.

Fazit:

Das Edle Helle aus Flensburg transportiert die typischen Charakteristika eines Hellen in den Norden und bringt eine kernige, bitterwürzige Note ins Spiel, die sehr zu gefallen weiß. Bisweilen wirkt die Säure etwas überladen, aber der Hopfen macht seine Sache auf gute Weise. Auf Hopfenextrakt verzichtet man ganz. Das weiche Brauwasser und die aromatische Küstengerste stehen dem Bier gut. Dieses Edle Helle ist ein gelungener Ableger mit norddeutschen Ecken und Kanten. Insbesondere langsam genossen, entwickelt es ein wahrlich gelungenes Geschmackserlebnis.

Bewertet am

74% Rezension zum Flensburger Edles Helles

Avatar von Puck

Ein wirklich schön gold gelbes Pils mit einer stabilen Schaumkrone, das bereits beim ersten Schluck seine Qualitäten zeigt. Schöne Hopfennoten mit einer leichten Süße. Vollmundig und frisch dann der Körper. Fazit: Flens Edles Helles - das plöpt richtig gut.

Bewertet am

78% Der edle Genuss

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Optik: Das Bier ist gold-gelb und blank. Die Schaumkrone ist feinporig stabil, aber nicht besonders langanhaltend.

Einstieg; Das Bier riecht hopfig-grasig und nach Zitrusfrüchten. Im Antrunk kommt bereits sehr schnell der Hopfen durch, und bringt eine erfrischende Herbe mit sich daher.

Körper: Der Körper schmeckt neben dem Hopfen nach Zitrone und auch Limette. Der Korper ist trotzdem (wie die meisten anderen flensburger Biere) recht schlank. Die Textur ist angenehm spritzig.

Abgang: Im Abgang baut der Hopfen zwar keine extreme Herbe auf, punktet jedoch mit einem leckeren würzigen Aroma, welches zum Ende hin durchkommt.

Fazit: Unkomplizierter, aber dennoch leckerer Biergenuss für Jedermann. Das ganze ist zwar nicht auf top Niveau, aber zu Meckern habe ich eigentlich auch nichts.

Bewertet am

93% Edles für jeden Tag

Avatar von Flensburger Brauerei

Hintergrund: 2013 feierte die Flensburger Brauerei ihr 125-jähriges Bestehen. Zu diesem besonderen Anlass haben die Flensburger Braumeister, basierend auf einer Rezeptur aus dem Jahre 1954, ein ganz besonderes Bier kreiert.
Interessante Fakten zum Brauverfahren:
Neben der Verwendung des frischen und reinen Brauwassers aus der Flensburger Gletscherquelle, bestem Malz, hergestellt mit schleswig-holsteinischer Küstengerste sowie feinstem Aromahopfen aus der Hallertau, wurde bei diesem Bier ein besonderes Augenmerk auf ein behutsames und langes Brauverfahren gelegt.
So wird unter anderem beim Läutern der Maische auf das übliche Nachwaschen der Treber, der Brauer spricht hier vom Nachguss, verzichtet und nur das „Herzstück“, die Vorderwürze verwendet. Hierin sind ausschließlich die besonders wertvollen Malzinhaltsstoffe enthalten.
Der üblichen einwöchigen Hauptgärung folgt das Kräusen mit einer 2-wöchigen „stillen“ Nachgärung. Hierfür wird eigens ein spezieller Hefestamm in der Hefereinzuchtanlage der Brauerei hergeführt. Die Nachgärung erfolgt bei einer Temperatur von 5°C. Bei dieser sehr langsam von statten gehenden 2. Gärung entstehen die typischen Gärungsaromen, welche dem Bier am Ende seinen fruchtig-aromatischen Charakter verleihen. Auch erreicht man durch dieses Verfahren einen höheren Vergärungsgrad, was dem Bier, trotz des höheren Stammwürzegehaltes, eine spritzige Leichtigkeit verleiht.
Der Gärung folgt eine 6-wöchige kalte Reifephase des Jungbieres. Die Lagertanks werden dabei auf -1 °C abgekühlt. Erst wenn das Bier diese lange und kalte Reifephase durchlaufen hat, wird es durch Filtration von Hefe und Trübstoffen befreit, um anschließend in die traditionellen Flensburger Bügelverschlussflaschen gefüllt zu werden.
Verkostung:
Beim Genuss dieses edlen hellen Spitzenbieres fällt einem nach dem Einschenken zunächst die fein abgestimmte Farbe auf: Ein dichter Gelbton, funkelt leuchtend und klar im Glas der am Rand einen goldenen Schimmer zeigt.
Aus den aufsteigenden Kohlensäurebläschen entsteht ein fester weißer Schaum, aus dem feine Düfte von Getreideähren erkennbar werden, welche die Vorfreude auf den ersten Schluck intensivieren. Der zuvor wahrnehmbare typisch frische und aromatische Duft nach einem leicht blumigen Hopfenaroma und feinen Malznoten, belohnt die ersten Erwartungen des Genießers. Ein frischer Geschmack setzt sich in Mund und Gaumen fort, hier verschmelzen feine Brotaromen mit dem eleganten Aroma des Hallertauer Hopfens. Der ausgewogene schlanke Körper erzeugt ein angenehmes Gefühl auf Zunge und Gaumen. Im Abgang klingt eine feine und milde Bittere, rund und angenehm, nach.
Fazit:
„Flensburger Edles Helles“ ist ein Bier, das jeden Tag zum Festtag werden lässt. Es passt zu vielen guten Speisen wie einem schmackhaften Braten, aber auch zu warmen Eintopfgerichten sowie mild-würzigen Käsesorten.

Bewertet am

75% Rezension zum Flensburger Edles Helles

Avatar von Felix

Das Helle von Flensburger ist gelbgold und filtriert.

Der Geruch ist angenehm zitral, sehr erfrischend und leicht, sogar etwas minzig oder limettig. Diese kühle Note fächert das Gerstenmalz wunderbar auf, sodass die Basis keineswegs platt wirkt. Da schafft es das Helle, den norddeutschen Geist zu pflanzen. Auch der Hopfen kommt mit duftiger Note durch.

Im Mund kommt der Hopfen sofort durch. Das Bier ist ganz zart, schmeckt aber eindeutig nach mehr als Stroh und Apfel, wie so manches andere Lager. Der Hopfen macht einen sehr aromatischen Eindruck, das Bier bringt sofort eine zarte Bitterkeit mit, ist vordergründig aber samtig süß - auch hier, ohne dicht oder stumpf zu werden.
Ein frischer, feinsinniger Einstieg.

Der Körper ist spannend, weil er verschiedene Ebenen präsentiert. Einerseits durch eine recht hohe Kohlensäure und die hopfige Betonung eher leicht, doch das Mundgefühl gibt keine übermäßige Schlankheit her. Durch den leicht erhöhten ABV-Gehalt von 5,4% bekommt das Helle eine feine, ölige Textur. Das Bier wirkt durch die Kohlensäure sehr belebend und hat trotzdem in der Flüssigkeitstextur eine sehr dichte Struktur.
Ziemlich geschickt.

Der Abgang ist dann wieder hopfenaromatisch und süß, wird dabei aber nur mäßig bitter. Er ist leider nicht allzu lang, aber trotzdem rund und führt den Aromastrang des Bieres ganz geradlinig und ohne Umwege zügig zum Ende. Interessant ist, dass die Bitterkeit unmittelbar nach dem Runterschlucken noch nicht einsetzt, wartet man jedoch einige Sekunde und fährt dann mit der Zunge über den Gaumen oder schluckt erneut, kommt die feine Hopfennote ganz rein und ungefiltert durch.
Ein angenehmer Abschluss.

Das Helle von Flensburger hat mich sehr überrascht.
Das Bier kann mich durch eine rundum stimmige Konstruktion überzeugen, eine Konstruktion nämlich, die Schlüssigkeit und Kreativität wirklich zu verbinden weiß.
Das Aroma gefällt mir grundsätzlich gut. Ganz schnörkellos zeichnet es eine reine Hopfennote ab, die in der Tat edel wirkt, Noten von Minze, Zitrone und Limette kommen sanft durch, nur gehaucht, das Bier schreckt nicht davor zurück, seine norddeutsche Herkunft durchschimmern zu lassen. Kombiniert wird das dann mit einer sehr spritzigen Kohlensäure, die das Bier am Leben hält und nicht wässrig macht. Und um die Schlankheit auszugleichen, wird dann mit einem leicht erhöhten ABV-Gehalt nachgelegt. Eine unheimliche geschickte Unternehmung!
Ungelungen ist an diesem Bier nichts so wirklich. Vielleicht könnte der Körper noch etwas fundamentaler sein und der Abgang aromatischer und länger, doch was dieses Helle kann, ist, dass es an allen Ecken und Enden abgeglichen ist und kein Teil als unstimmig hervorsticht. Das entnimmt der negativen Kritik natürlich sogleich jegliche Grundlage.
Die ganze Stilistik den Bieres sagt mir schon zu. Diese Einfachheit, in der es wandelt, und die nur angedeutet von duftiger Hopfung, zarter Bittere und einem ganz zwanglosen Spiel von Kohlensäure und Öligkeit fungiert, finde ich ganz wunderbar.
Das Bier wirkt dadurch ganz unmittelbar natürlich und trotzdem sinnhaft, als habe sich jemand wirklich Gedanken gemacht.
Es ist schön, mal einem Jubiläumsbier wirklich seinen Wert zuzusprechen! Interessant wäre vielleicht mal der direkte Vergleich zum Flens-Pils.

Bewertet am

57% Rezension zum Flensburger Edles Helles

Avatar von madscientist79

Zum 125. Jubiläum gibt es von Flensburger, welches immerhin die Heimat eines der besten Pilsbiere überhaupt ist, eine neue (alte) Kreation namens Edles Helles.

Farblich ist das Bier dementsprechend Strohgelb. Es duftet ein wenig nach Hopfen und etwas mineralisch. Ganz hinten verbirgt sich eine leichte Süße.
Anfangs leicht und spritzig wird es dann schnell wäßrig und flach. Im Abgang nunächst wenig, dann etwas mehr Hopfen, sodass es entfernt an das gute Pilsener aus selbiger Braustätte erinnert. Zwischen Duft und Abgang passiert aber eindeutig zu wenig, um bei mir punkten zu können. Mit einem schönen Hellen aus z.B. Oberfranken hat das jedenfalls nichts zu tun.

Bewertet am