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Beer like star Firestone Walker Union Jack

  • Typ Obergärig, American IPA
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 12 Benutzer

Bewertet mit 87% von 100% basierend auf 25 Bewertungen und 17 Rezensionen

#17875

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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87%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 25 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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99%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
100% Avatar von TasteItAll
99% Avatar von dreizack
99% Avatar von Florian
95% Avatar von tonne
94% Avatar von gerdez
93% Avatar von FBier
92% Avatar von vandango
89% Avatar von Arne999
89% Avatar von Noxi
89% Avatar von Puck
89% Avatar von Bier-Sven
89% Avatar von deadparrot
86% Avatar von Felix
86% Avatar von Peter E.
86% Avatar von madscientist79
84% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
83% Avatar von Bastus
83% Avatar von Daniel McSherman
83% Avatar von Hobbytester
83% Avatar von LordAltbier
83% Avatar von Bierkules
83% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Schöni
73% Avatar von Bier-Klaus
70% Avatar von JimiDo

73% Rezension zum Firestone Walker Union Jack

Avatar von Bier-Klaus

Nachdem Firestone mit dem Double Jack das geilste DIPA der Welt braut, bin ich auf den Union Jack besonders gespannt.

Der ist bernsteinfarben und blank filtriert, bedeckt wird er von cremig dichtem Schaum. In der Nase Karamell, Zitrus und Grapefruit. Die Rezenz ist zurückhaltend, der Körper sehr vollmundig, geprägt vom typischem Karamellmalz. Der Hopfengeschmack geht anders als der Geruch weniger in die fruchtige sondern in die harzige Pinien- und Kiefern-Richtung. Im Abgang taucht nochmal sehr herbe Grapfruit auf, das war es aber schon. Ein interessantes IPA aber nicht mein Hopfengeschmack.

Bewertet am

83% Gutes IPA

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist leicht säuerlich und hat auch süßliche Töne, dominierend ist hier allerdings der angenehm bittere Hopfen, Noten von Grapefruit, Limette, Orange und Mango sind erkennbar. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk nur insgesamt spritziger. Der Abgang ist kräftig bitter-herb aber auch eine feine Malzsüße erkennt man im Hintergrund, Mango- und Pfirsich-Noten sind deutlich erkennbar aber auch etwas Kirsche. Fazit: Ein anständiges & gutes IPA.

Bewertet am

92% So muss ein IPA schmecken

Avatar von vandango

Eines der besten IPAs das ich in letzter Zeit getrunken habe.
Stark in der Nase, im Mund und im Rachen. Langer Abgang.

Bewertet am

83% Lions, bears and beers - cheers!

Avatar von Schluckspecht

Die Erwartungen sind hoch, nachdem mir das Pale 31 wirklich gut gefallen hat. Gebraut wurde mit Pale Ale Malz und Münchner Malz, dazu gibt es sieben Hopfen an der Zahl: Magnum, Cascade, Centennial, Amarillo, Citra, Chinook und Simcoe. Das Resultat sind 7,5 %, die aus einem Pale Ale ein IPA machen. Im Glas zeigt sich ein schönes Mandarine-Orange, darüber gibt es sehr viel feinporigen, festen Schaum in Cremebeige. Das kann sich sehen lassen...

Der Duft ist sehr fruchtig mit allerhand Exotik, abgerundet durch grasig-würzige Noten - schwer zu sagen, was da alles drin ist. Litschi und Mandarine habe ich in erster Linie erfasst. Der Antrunk vereint feiste Malzig- mit satter Fruchtigkeit. Im vollmundigen Körper wird es trockener und herber und klingt grapefruitig aus. Ja, das passt - aber ich bin nicht überwältigt, wie es andere IPA vermochten. Schön süffig ist es, es könnte aber etwas mehr Kohlensäure vertragen. Mir gefällt der Union Jack, dieses charmant-weiche IPA. Und doch erfindet er das Rad nicht neu...

Ganz ehrlich: Meine Erwartungen waren höher, aber gelungen ist der Union Jack dennoch - und lecker obendrein.

Bewertet am

89% Rezension zum Firestone Walker Union Jack

Avatar von Puck

Orangefarben trüb und ohne Ende Fruchtnote , die in die Nase steigen. Der Antrunk dann wunderbar fruchtig und zopfig zugleich. Ich bon immer wieder von dieser Kombination begeistert, wenn sie denn richtig gut gemacht ist und das ist sie wirklich bei dosen IPA! Weich im Mund und dazu Bitterornage und etwas Pfirsich. Der Körper schlank aber sehr schön rezent, ohne dass die Aromen aus dem Antrunk verloren gehen. Der Abgang überzeugt insbesondere durch den Hopfen, wobei das Malz eine wunderbare Ergänzung bildet. Das Bier ist vom ersten Tropfen bis zum letzen Schluck einfach nur klasse gebraut, vielfältig , stimmig, aromatisch und auch süffig.

Bewertet am

86% Rezension zum Firestone Walker Union Jack

Avatar von Felix

Sanftes Orangegelb mit eher geringer bis mittlerer Schaumausprägung und dezenter Karbonisierung. Wirkt sofort weich, aber ängstlich verschreckt.

Der Geruch ist von einer betörend süßen Fruchtgummiaromatik. Süß-säuerliches Orangenmarmeladenaroma paart sich mit einer leicht herben Honignote. Ein Hauch Weingummi, leicht kirschig, darüber vor allem exotische Hopfenfrucht. Aber auch die Malze können sich spürbar positionieren.

Im Mund eine speicheltreibende Süße, die ad hoc mit trockener Hopfenbitterkeit zusammenfällt. Die Haptik der Trockenheit lähmt die Zunge bis in den Gaumen hinein, die Malzigkeit füllt die Wangenbecken im Kontrastprogramm mit Speichel. Wirklich aufreizend, diese Akrobatik. Dabei aber nicht überladen. Sehr pointiert und doch überschwenglich. Keine Forderung, sondern Beruhigung, die durch Mark und Bein geht.
Aromatisch bleibt das Bier ausbalanciert zwischen Honigmalz und Hopfenfrucht.

Der Körper des Bieres ist sehr schlank, die Kohlensäure ist punktgenau und damit entsteht eine Süffigkeit wie der Sog eines Wasserstrudels. Der Gaumen bettelt nach dem nächsten Schluck. Das Bier verlangt mit diesem Körper schon fast aus der Flasche getrunken zu werden. Es löst sich aus der Flasche heraus wie in Luft auf. Der Alkohol ist kein bisschen zu spüren. Blind wäre ich niemals auf 7,5%ABV gekommen. Es könnte genauso gut auch 6-6,5&ABV haben.

Der Abgang ist weiterhin unverändert. Honigliche Süße trifft auf Orangenmarmeladenherbe und Fruchtnoten von diversen Früchten, die kaum einzeln zu bestimmen sind. Das Bier gibt einfach ein Gesamtpaket von Obstsalat-Aromen ab. Die Malzigkeit veredelt diese Fruchtigkeit dann zu einer Weingummiperle.

Charakter: Das Union Jack ist vollkommen gesetzt, aber kein bisschen träge. Es ist nahezu perfekt balanciert und damit in extremer Weise dynamisch und geschickt, ohne irgendwie Aufwand zu betreiben. Es macht seine Arbeit schlicht mit coolster Gelassenheit, wie mit links.

Das Union Jack bietet kaum Möglichkeiten, besprochen zu werden. Es ist einfach vollkommen stimmig. Es glänzt mit vielleicht unerreichter Harmonie. Es gibt kaum Veränderungen während des gesamten Trinkverlaufes und die Aromatik kann auch nicht wirklich als faszinierend oder anspruchsvoll im Sinne von Komplexität bezeichnet werden. Das ist eine ununterbrochene Linie, vom Duft bis in den letzten (langen) Abgang hinein. Vollkommen rund.
Die Aromatik überzeugt mit der Übereinkunft von betörender Süße und ans pelzige anmutender Trockenheit. Auch geschmacklich ist das Wechselspiel von fruchtiger Herbe und süßem Honigmalz einfach nur auf den Punkt komponiert.
Das Bier bietet - sofern man Bier-Degustation mit gewisser Erfahrung betreibt - eigentlich kaum etwas neues. Es kann weder Überraschung, noch Faszination herstellen, ist nicht spektakulär oder inspirierend. Aber, verdammt noch mal, ein so abgeschmecktes Bier begegnet einem doch selten. Die Süffigkeit ist mehr als gefährlich und alles andere als der Standard. Die Flasche bettelt darum, direkt an die Lippen gelegt zu werden und das IPA könnte trotz seiner 7,5%ABV locker in einem Zug aus der Flasche getrunken werden. Es wäre ein teures Vergnügen, aber ich würde nicht einmal sagen, dass das Bier damit verschwendet wäre. Tatsächlich bietet es bei genauer Beobachtung nur weniges, was nur unter der Lupe hervortritt. Es ist in seiner ganzen Art ein richtiger Durstlöscher. Doch ein Durstlöscher auf einem Niveau, das diese Bestimmung geradezu absurd werden lässt. Und trotzdem kann ich kaum anders, als dieses IPA eiskalt aus der Flasche zu genießen. Ich habe das merkwürdige Gefühl, dass nur diese Trinkweise dem Bier auf seinem hohen Braulevel gerecht wird. Denn diese Süffigkeit... man darf sie nicht im Urteil übersehen. Sie macht den Kern des betörend süß-herben Bieres aus.

Bewertet am

83% CLASSIC

Avatar von Bastus

Dachte ich hätte das Bier schon lääääängst bewertet.Ist mir wohl entgangen.Nun gut, eigentlich schon alles gesagt,mir mundet das Bier nach wie vor ganz gut.Es hat schon derbe Hopfenkante mit wenig Restsüsse die die Bittereinheiten auffängt,dadurch leidet ein wenig die süffigkeit wenn man das mit dem ein oder anderen DiPA vergleicht, knackig trocken und frisch fruchtig, Westcoaststyle eben.Aber was willst da gross Kritik raus hauen, das Ding ist ein Classiker und gut so wie es ist.Daumen hoch!

Bewertet am

70% Rezension zum Firestone Walker Union Jack

Avatar von JimiDo

Heute habe ich mit dem Firestone Union Jack IPA mal wieder etwas aus dem Braufactum Kühlschrank zur Verkostung vor mir stehen. Die Aufmachung finde ich jetzt nicht so überragend. Aber auf die kommt es ja auch nicht wirklich an. Sehr schön finde ich das Braufactum noch ein 2. Etikett auf der Flasche angebracht hat. Dort sind dann alle wichtigen Daten zu dem Bier aufgeführt.

Das Bier ergießt sich goldgelb mit weißen, feinen Schaum ins Glas. Der ist leider nur kurz haltbar. Die Trübung ist nur mittel. Es riecht unbeschreiblich stark nach frischem Hopfen und etwas nach Südfrüchten. Der Antrunk gestaltet sich schon recht herb. Da kommen die durchaus vorhandenen Mandarinen und Zitrus Noten kaum gegen an. Später liegt auch noch eine leichte Fruchtsüße auf die Zunge. Die geht dann auch im Nachtrunk weiter. Aber, wie schon beschrieben, die 7 Hopfensorten dominieren dieses mit 70 IBU deklarierte IPA stark. Die 7,5 % Alkohol verstecken sich da hinter der Bitterkeit.

Es handelt sich bei dem Union Jack IPA um ein sehr vollmundiges Bier. Durch die starke herbe leidet meiner Meinung nach die Süffigkeit. Wer diese Hopfenbombe ab kann ist aber sehr gut mit dem Firestone Union Jack IPA bedient!

Bewertet am

73% Ordentliches IPA

Avatar von Schöni

Gutes Ding, diese Importgeschichte von Braufactum. So kann man hierzulande mal n' paar US-Abfüllungen testen. Vorweg: Viele IPA/DIPA-Brauer aus den Staaten denken (meiner Meinung nach), mit vielfacher Hopfung und Aromahopfengangbangstopfung reißt man alles raus. Dem ist nämlich nicht so, denn man muss schon mehr bringen. Firestone Walker kriegt das auch hin mit dem Union Jack. Ich schenke ein, goldene Farbe. Gute Blume, Stabilität mäßig, mittelporig. Noten von Grapefruit, Mango, Ananas, Maracuja steigen mir in die Nase. Riecht sagenhaft gut. Antrunk. Mhhhh lecker blumiges Aroma, sehr cremig im Mund. Dieses Bier ist malzig-süß, fast honigähnlich, die Malznote ist für mich aber etwas zu schwach. Bitter im Nachgeschmack, so wie es sein soll. Dieses IPA ist fruchtig-frisch und angenehm rezent, aber am Ende muss ich doch sagen, dass man die Hopfenbitternis doch noch besser ausgleichen könnte: Nämlich Mit mehr Malzsüße . Trotzdem: Ordentlich süffiges IPA.

Bewertet am

99% Lasst uns Matt Brynildson klonen

Avatar von Florian

Mal ehrlich, Firestone Walker (oder Braumeister Matt Brynildson) hat es drauf, Biere so klar und bestimmt zu brauen – unheimlich. Der Union Jack ist geschmacklich sehr stark am Pale 31, lediglich stärker. Genauer gesagt reiht es sich ein zwischen Pale 31 und Double Jack. Dabei bleibt das Bier aber sauber und sehr gut trinkbar. Einen Sechser sollte man aber dennoch nicht kippen, denn es ist immerhin ein leichter Weißwein.

Das Bier beginnt tropisch aromatisch, hat was von Mango und Pfirsich. Die Noten sind nicht verblasst, sondern sehr präzise und klar. Es macht einfach Spaß, das Bier im Mund hin und her zubewegen und die Aromen zu befreien. Selbst im Abgang ist die Frucht noch so klar, dass es einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Herrlich…lasst uns den Braumeister klonen und entsendet ihn in die Welt, um das Brauen zu lehren. Das Bier ist, entschuldigt, einfach nur geil.

Bewertet am

89% Rezension Firestone Union Jack IPA

Avatar von Arne999

Total angenehm frischer blumiger Geruch. Das Bier an sich ist goldgelb, sieht reativ 'normal' aus, der Geruch ist einzigartig, das lässt schon mal frohlocken :-) . Frisch und fruchtig geht es in den Einstieg, spritziger aber milder Körper, immerhin bei satten 7,5%. Der Abgang ist Anfangs recht bitter und ziemlich herb, lässt aber im Laufe des Biers immer mehr nach, was ich als sehr angenehm empfinde.
Fazit : ein fantastisches Bier mit einer einer einzigartigen Note - sehr empfehlenswert.

Bewertet am

93% Grandioses IPA

Avatar von FBier

Wow! Super ausgewogener, fruchtig-frischer Duft, kräftige, trübe Farbe. Das verspricht schon mal Einiges. Und der Antrunk hält dieses Versprechen voll und ganz: Ein wunderbar samtig, weicher Körper, Orangenschale, kräftiges Malz, leichte Kräuternoten. Dann nimmt die Süße noch ein wenig zu ohne je aufdringlich zu werden und eine ordentliche Bittere rollt an, zusammen mit kurz aufprickelnder Kohlensäure – alles perfekt ausbalanciert. Das hier ist ein wirklich großes, raffiniert komponiertes Braukunstwerk!

Bewertet am

83% Löwe und Bär auf dem Etikett

Avatar von Hobbytester

Dieses Bier aus dem Importsegment von Braufactum habe ich noch nicht verkostet, es riecht herrlich nach Hopfen und nussigen Malznoten, der Antrunk ist fruchtig und malzig bitter. Der Abgang stellt eine Geschmacksmischung aus einem IPA und einem guten alten Ale britischer Brautradition dar. Der Körper ist dabei recht gut und harmonisch balanciert. Schöne Zitronennoten treffen auf dreifache Malzung – Pale Ale Malz, Münchner Malz und Karamellmalz. Heraus kommt ein sehr gut schmeckendes Ale mit entschiedener, aber nicht zu herber Bitterkeit. An besonders tropische, obstbetonte Note kann ich hier nicht erkennen, das würde auch nicht zum Namen des India Pale Ales passen. Rötlich leuchtende Farbe trifft auf nicht allzu langlebigen Schaum. Dieses Bier ist recht süffig. Es ist aletypisch nicht allzu viel Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Dieses IPA stellt eine schöne Mischung aus neuen Hopfenexperimenten und malziger Aletradition dar, es ist erfrischend und im Abgang salzig bissig. Der Geschmack kann nur als gelungen betrachtet werden.

Bewertet am

84% Gutes IPA

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Optik: Das Bier ist goldig mit einem leichten bernsteinfarbigen Ton. Außerdem ist es blank. Die Schaumkrone ist äußerst üppig, stabil, langanhaltend und grobporig.

Einstieg: Das Bier riecht nach "Obstsalat", und leicht blumig. Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Der Antrunk steht dem Geruch dabei in nichts nach.

Körper: Die Rezenz ist angenehm spritzig. Die Textur ist angenehm. Die Süffigkeit ist gut. Der Alkoholgehalt (von immerhin 7,5%) ist sehr gut eingepackt. Alles in allem ist auch sonst alles im Einklang.

Abgang: Auch hier ist der Salat noch zu schmecken. Allerdings kommt eine zitushaftige Säure auf, was dann in einem stark hopfigen und herben Finale endet. Für meinen Geschmack schon so ziemlich an der Grenze zum zu Herben.

Fazit: Sehr gutes Bier, kann ich fast uneingeschränkt weiterempfehlen.

Bewertet am

89% Rezension zum Firestone Walker Union Jack

Avatar von deadparrot

Das Union Jack gibt die verwendeten Hopfenarten auf dem Etikett an. Als da wären: Magnum, Cascade, Centennial, Amarillo, Citra, Chinook, und Simcoe. Ohne vortäuschen zu wollen, dass ich einzelne Hopfenarten voneinander unterscheiden könnte, muss ich doch natürlich sagen, dass einem die Hopfenblüten sofort in die Nase steigen. Das riecht herb nach Orangenschalen, nach Beeren und Rosenwasser und nach exotischen Früchten. Auf der Zunge gehen diese Aromen wunderschön ineinander auf – Noxi hat das mit "Obstsalat" ganz treffend beschrieben. Darunter liegt eine ganz weiche, nussige Note, die quasi als Kontrapunkt die herb-fruchtigen Noten erst so richtig zur Geltung kommen lässt. Lecker! Der Abgang ist kräftig bitter, wie er bei einem IPA sein soll, und rundet den Geschmack wunderbar ab. Eine Empfehlung!

Bewertet am

89% Hopfenexplosion im Obstsalat :-)

Avatar von Noxi

Nase: Beerenfrüchte, Tropenfrüchte, Orange, Banane, karamell-malzig, dezent blumig (Rose?)
Geschmack: weich, bitter, süß, karamell, dann Obstsalat mit Mango und Papaya, Orangensaft mit einer angenehmen Säure, die die malzige Süße wieder ausbalanciert. Im Nachtrunk hält sich eine ausgeprägte, angenehme, leicht säuerliche und prickelnde Grapefruitbittere auf der Zunge.

Wieder ein geniales Bier von Firestone!

Bewertet am

86% Des Favoriten nächste Stufe

Avatar von Peter E.

Als bekennender Fan des Firestone Walker Pale Ale 31 und des Firestone Walker Double Jack, war ich begierig, das Union Jack IPA endlich ins Glas zu bekommen. Und es enttäuscht die Erwartungen nicht.

Ein leicht trüber Bernsteinton fließt aus der Flasche und setzt einen ziemlich würzigen Duft frei. Das IPA bleibt auch im Mund und im Abgang auf der herberen, komplex-würzigen Seite. Die Frucht, die man bei IPA erwartet ist natürlich auch vorhanden, allerdings viel kompletter eingebunden. Viele IPAs springen einem mit Grapefruit, Passionsfrucht oder anderen Zitrusaromen ins Gesicht. Firestone Walker gelingt ein IPA ohne vordergründige Hauptaromen und geschmacklichen Brüchen zwischen Nase und Nachhall.
Dennoch fällt die Suche nach den Aromen sehr vielfältig aus, da Getreide, Frucht, Gewürze und Bitternoten sehr vielschichtig sind.

Das Bier erfuhr ein Dry-Hopping und insgesamt wurde wohl eine sehr reichliche Menge Hopfen verarbeitet. Wem das Pale Ale 31 schmeckt, der wird mit dem Union Jack die folgerichtige Steigerung erleben. Mehr davon.

Bewertet am