Firestone 14th Anniversary Ale
Firestone Walker Brewing Company, Paso Robles, Kalifornien, USA
- Typ
- Alkohol 12.5% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagen 5 Benutzer
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Redaktionsbewertungen für das Bier Firestone 14th Anniversary Ale
Auf deutschen Bieren steht ja oftmals so etwas wie „Jubiläums-Pilsener“. Natürlich weiß nie jemand, was da mit dem Bier eigentlich jubiliert werden sollte. Zu Recht vermutet mancher auch, dass es einfach nur gut und „wertvoll“ klingen soll, auch wenn das jeweilige Produkt längst das Standardbier der jeweiligen Brauerei geworden ist.
Diesen Fehler möchten wir beim „Firestone 14th Anniversary Ale“ nicht machen. Tatsächlich feiert die kalifornische Brauerei mit ihrer Serie aus fassgereiften Bieren ihre Gründung im Jahre 1996. Seitdem hagelt es Medaillen und Auszeichnungen.
Solcherlei Ehrungen setzen natürlich die Erwartungshalten gehörig nach oben. Das „Anniversary Ale“ ist ein barley wine, also eher mit einem Malzlikör/wein zu vergleichen als einem normalen Bier. So wirkt es auch schon im Glas ölig und undurchdringlich, farblich je nach Lichteinfall zwischen Rot und Schwarz schwankend.
Es riecht nach bitterer Schokolade, Kokos, Whiskey, Vanille, Holz, stark verbranntem Zucker, ein wenig Dill und Malz, Malz, Malz.
Im Mund ist es sehr intensiv. Unsere Tester schwankten in ihren bildhaften Vergleichen zwischen „die Likörversion eines Storck-Schokoladen-Riesen“ (Achtung Werbung!) und „die weltliche Manifestation eines Malzbonbondämonen“ (Vielen Dank! Wie oft darf man bei Bierbewertungen schon melodramatisch sein?) Auf den Punkt gebracht: klebrig, sehr süß, schwer, dicht, alkoholisch. Der Abgang bildet mit seinen Bitternoten ein deutliches Pfeifentabakaroma aus, auch die Whiskey- und Barriquenoten kommen wieder deutlich hervor. Aufkommende Trockenheit sorgt wiederum für den Eindruck, als hätte man soeben einen Löffel Kakaopulver verschluckt. Bloß gut das es trotzdem noch flüssig ist.
Unterm Strich ein exklusives Liebhabergetränk. Es ist schwierig zu trinken und mit Vorsicht zu genießen – aber zu genießen.Verfasst von der Redaktion
Diesen Fehler möchten wir beim „Firestone 14th Anniversary Ale“ nicht machen. Tatsächlich feiert die kalifornische Brauerei mit ihrer Serie aus fassgereiften Bieren ihre Gründung im Jahre 1996. Seitdem hagelt es Medaillen und Auszeichnungen.
Solcherlei Ehrungen setzen natürlich die Erwartungshalten gehörig nach oben. Das „Anniversary Ale“ ist ein barley wine, also eher mit einem Malzlikör/wein zu vergleichen als einem normalen Bier. So wirkt es auch schon im Glas ölig und undurchdringlich, farblich je nach Lichteinfall zwischen Rot und Schwarz schwankend.
Es riecht nach bitterer Schokolade, Kokos, Whiskey, Vanille, Holz, stark verbranntem Zucker, ein wenig Dill und Malz, Malz, Malz.
Im Mund ist es sehr intensiv. Unsere Tester schwankten in ihren bildhaften Vergleichen zwischen „die Likörversion eines Storck-Schokoladen-Riesen“ (Achtung Werbung!) und „die weltliche Manifestation eines Malzbonbondämonen“ (Vielen Dank! Wie oft darf man bei Bierbewertungen schon melodramatisch sein?) Auf den Punkt gebracht: klebrig, sehr süß, schwer, dicht, alkoholisch. Der Abgang bildet mit seinen Bitternoten ein deutliches Pfeifentabakaroma aus, auch die Whiskey- und Barriquenoten kommen wieder deutlich hervor. Aufkommende Trockenheit sorgt wiederum für den Eindruck, als hätte man soeben einen Löffel Kakaopulver verschluckt. Bloß gut das es trotzdem noch flüssig ist.
Unterm Strich ein exklusives Liebhabergetränk. Es ist schwierig zu trinken und mit Vorsicht zu genießen – aber zu genießen.Verfasst von der Redaktion
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89%
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Ich versuche jetzt meine Eindrücke von diesem Bier aus dem Gedächtnis zu beschreiben. Das ist eine leichte und eine schwere Aufgabe zu gleich. Leicht, da dieses Bier (oder besser: dieser Bier-Verschnitt) wirklich etwas besonderes ist und man es daher kaum vergessen kann. Schwer, weil es so vielseitig und komplex ist. Die Geschmackseindrücke überfordern einen beinahe schon.
Das geht schon im Aroma los. Die meiner Erinnerung nach dominantesten Geruchseindrücke waren dunkle Schokolade und whiskyartige Noten, die wohl von der Lagerung in Eichenfässern stammen. Es liegt schwer und dickflüssig im Glas und vom Antrunk an ist es wirklich sehr schwer und vielschichtig. Schokolade, Tabak und Whisky waren für mich am deutlichsten herauszuschmecken. Und natürlich ganz viele zusätzliche Malznoten. Im Abgang zeigt sich zunächst noch eine mandarinenartige, frische Hopfennote. Diese verflüchtigte sich aber leider von Schluck zu Schluck immer mehr. Schade. Diese Note häte ich mir länger und intensiver gewünscht. Das häte diesem einzigartigen Bier die Krone aufgesetzt.
Es bleibt aber dennoch eine rundum gelungene, einzigartige Komposition die mit Vorsicht genossen werden sollte. Die 12,5 % vol. Alkohohl schmeckt man kaum, sie steigen aber schnell in den Kopf. Sicherlich nichts für Jedermann oder den Durchschnits-Biertrinker, aber gerade das macht das 14th Anniversary Ale ja so spannend.Verfasst von woerdey
Das geht schon im Aroma los. Die meiner Erinnerung nach dominantesten Geruchseindrücke waren dunkle Schokolade und whiskyartige Noten, die wohl von der Lagerung in Eichenfässern stammen. Es liegt schwer und dickflüssig im Glas und vom Antrunk an ist es wirklich sehr schwer und vielschichtig. Schokolade, Tabak und Whisky waren für mich am deutlichsten herauszuschmecken. Und natürlich ganz viele zusätzliche Malznoten. Im Abgang zeigt sich zunächst noch eine mandarinenartige, frische Hopfennote. Diese verflüchtigte sich aber leider von Schluck zu Schluck immer mehr. Schade. Diese Note häte ich mir länger und intensiver gewünscht. Das häte diesem einzigartigen Bier die Krone aufgesetzt.
Es bleibt aber dennoch eine rundum gelungene, einzigartige Komposition die mit Vorsicht genossen werden sollte. Die 12,5 % vol. Alkohohl schmeckt man kaum, sie steigen aber schnell in den Kopf. Sicherlich nichts für Jedermann oder den Durchschnits-Biertrinker, aber gerade das macht das 14th Anniversary Ale ja so spannend.Verfasst von woerdey
Die Farbe dunkelbraun bis schwarz, Konsistenz cremig ölig mit wenig Kohlensäure.
Das Bier duftet leicht rauchig, nach Honig und getrockneten Pflaumen.
Den Antrunk bestimmt der extrem süße Geschmack, als Gegenpol treten die
rauchigen Noten und der leicht bittere Whisky-Geschmack auf, die aber der Süße
nicht komplett Paroli bieten können.
Auf der Zunge zeigt sich die extreme Vollmundigkeit und Ausgewogenheit.
Im Nachgang ist der hohe Alkoholgeschmack deutlich spürbar, der in Richtung
Cognac geht. Im Cognac-Schwenker vor dem Kamin 0,1l genießen, das macht den
Winterabend perfekt.
Das ideale Kamin-Bier.Verfasst von Bier-Klaus
Das Bier duftet leicht rauchig, nach Honig und getrockneten Pflaumen.
Den Antrunk bestimmt der extrem süße Geschmack, als Gegenpol treten die
rauchigen Noten und der leicht bittere Whisky-Geschmack auf, die aber der Süße
nicht komplett Paroli bieten können.
Auf der Zunge zeigt sich die extreme Vollmundigkeit und Ausgewogenheit.
Im Nachgang ist der hohe Alkoholgeschmack deutlich spürbar, der in Richtung
Cognac geht. Im Cognac-Schwenker vor dem Kamin 0,1l genießen, das macht den
Winterabend perfekt.
Das ideale Kamin-Bier.Verfasst von Bier-Klaus
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