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Beer like star Fire Rock Pale Ale

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze 13.95%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 11 Rezensionen

Das Bier Fire Rock Pale Ale wird hier als Produktbild gezeigt.
#9847

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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75%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 16 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
100% Avatar von Hobbytester
83% Avatar von dreizack
79% Avatar von Schluckspecht
77% Avatar von MichaelF
76% Avatar von Wursti
75% Avatar von Ernesto
75% Avatar von willworkforbeer
75% Avatar von hightower
73% Avatar von milchmaedchen
71% Avatar von schloemi
71% Avatar von Florian
71% Avatar von ren1529
71% Avatar von goldblumpen
70% Avatar von Dirk
67% Avatar von Robert
63% Avatar von Bier-Klaus

70% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Die Farbe dieses Pale Ales soll an Kilauea Caldera erinnern, den „Kessel”, einen Vulkan auf Hawaiis Hauptinsel. Nun, immerhin kommt das Bier selbst auch aus einem Sudkessel, und bei dem leuchtenden, leicht opalen Rotbraun, dass sich hier ins Glas ergießt, darf man sicherlich auch mal an Lava denken, die sich langsam ihren Weg ins Tal bahnt.
Diese verbrennt unterwegs wohl ein paar Obsthaine und Beerensträucher, anders lässt sich die Kombination aus röstiger, kandisartiger Süße, Trockenfrüchten (Aprikose), Süßkirschen und Erdbeersirup wohl nicht erklären.
Zu Beginn lullt das Fire Rock Pale Ale den unachtsamen Trinker ein wenig ein. Wie Lava gibt sich die leuchtende Flüssigkeit behäbig, weich und sirupartig schwer, bringt neben den Aromen aus dem Geruch auch dunklen Honig hervor. Durch den nicht vollständig in den Körper eingebundenen Alkoholstich wird man aber daran erinnert, achtsam zu bleiben. Wer nun allerdings einen Ausbruch der Bitterkeit erwartet, liegt daneben. Zwar gibt es brenzlige Karamellnoten, doch eben die schwere Süße gleicht die Bitterkeit so gut aus, dass sie sich in den Reigen aus kandierten Früchten einreiht.
Das einzige Problem dieses Biers ist der etwas penetrante Alkohol. Zu einem Südseebarbecue dürfte es ob des kräftigen, süßbetonten Malzkörpers und der schönen Fruchtnoten aber sehr gut passen.

Bewertet am

79% Liquid Aloha

Avatar von Schluckspecht

Das Fire Rock Pale Ale von Kona Brewing Co. braucht sich gar nicht so sehr in der knubbeligen Reliefflasche und dessen etwas kitschig anmutenden, aufwendig gestalteten Etiketten verstecken: Im Glas steht ein herrliches, opaltrübes Kupferorange mit sahniger Schaumkrone. Der Duft präsentiert das Paradies mit blumigen Noten und Duftnoten von Zitrusfrüchten.

Weich, trocken und aromatisch geht es in den Antrunk, der sich bewusst ist, dass er ein Pale Ale repräsentieren soll. Das heißt: Der Hopfen legt sich zügig über das süßliche, honiggeprägte Malz. Auch etwas Röstmalz rundet das Malzarrangement ab. Ein blumig-weicher Körper zeigt sich mit viel Malz und zarten Hopfenakzenten - es schmeckt nach beschwingter Urlaubsatmosphäre. Flüssiges Aloha also. Auch der Abgang liebt es sommerlich, es gibt eine feinherbe Bitterkeit, die mit etwas Röstmalzaromatik harmoniert. Die Fruchtnoten (Zitrone, Erdbeere, Aprikose) sind keineswegs kitschig überzeichnet, sondern fügen sich nahtlos ein.

Das florale Arrangement weiß durchaus zu gefallen - mir jedenfalls. Im Gegensatz zu anderen Pale Ales bleibt es überwiegend bei milder Malzigkeit, während sich der Hopfen nur so laut gibt, wie man es von ihm verlangt. Kona Brewing schafft es, das paradisische Image von Hawaii auf ein Bier zu adaptieren.

Bewertet am

76% Rezension zum Fire Rock Pale Ale

Avatar von Wursti

Das Fire Rock präsentiert sich in einer aufwändig gestalteten Flasche. Im Glas (0,4l Tulpe) steht es Rotblond, gleichmäßig getrübt, mit einer lang haltenden sehr feinen Blume.
Im Geruch finde ich eine Fruchtnote die ich mit reifen hellen Beeren beschreiben würde. Dahinter eine Hopfennote. Der Geschmack ist recht leicht und süßlich. Hinten heraus feinbitter. Ein frisches Bier für den Sommer.

Bewertet am

75% Rezension zum Fire Rock Pale Ale

Avatar von willworkforbeer

Leckeres Pale Ale aus Hawaii. Leider nicht so besonders wie das Kona Castaway.

Viele malzige Noten, leider etwas zu wenig fruchtig. Nicht so ganz mein Fall.

Bewertet am

73% Es freut mein Mann

Avatar von milchmaedchen

Wenn ich nachmittags einkaufen geh, hol ich immer ein zwei flaschen Kraft Bier für mein schwer arbeitende Gatte. Dieses Bier ist aus der immer wachsende Edeka Auswahl, und hat sich ganz oben auf unsere liste geschafft. Es ist nicht ganz billig, meinte die Frau an der Kasse zumindest.
Lg MM

Bewertet am

83% Im positiven Sinne "easy"

Avatar von dreizack

Wie immer von den hawaiianischen Brau-Boys: außergewöhnlich frisch! Dabei geschmacklich mild und medium bitter. Tolle florale Note.

Bewertet am

100% Das Pale Ale

Avatar von Hobbytester

…das nach Hopfen, aber auch ganz stark nach Röstmalz riecht. Das ist durchaus außergewöhnlich, geschieht allerdings bewusst, da man an die Fire Rocks Hawaiis erinnern will. Wenn eine Brauerei Biergeschmacksnoten zum Stilmittel zur Vermittlung einer Aussage machen will und kann, dann gehört sie für mich zu den bemerkenswerten Adressen! Der Antrunk ist nussig malzig, der Hopfen wirkt präsent, aber hintergründig. So viel Komplexität schon beim Einstieg! Besser geht es in dieser Phase nicht!
Mir gefällt, dass dieses Bier im Abgang einen ganz markanten Spagat schafft! Es ist das wohl malzigste Pale Ale, das ich bisher genießen durfte und dennoch wird der fruchtige Hopfen hervorragend eingebunden. Endlich erhält dieser Braustil seine Berechtigung! Wir sprechen hier keinesfalls von einem India Pale Ale! Oft – ach, was sage ich – eigentlich immer schien mir das Pale Ale nur eine undefinierbare Vorstufe des IPA zu sein. Selbst wenn ich Experten auf der Braukunst Live fragte, war der Konsens, dass die Pale Ales einfach softer sind, sowohl geschmacklich, als auch bezüglich der Umdrehungen. Richtig zufrieden war ich mit diesem Wissensstand nie. Hier wird wirklich einmal etwas gewagt, was zu einem allgemeinen Unterscheidungskriterium werden sollte.
Der Körper ist virtuos komponiert! Die Bitterkeit und Aromatik des Hopfens sind hintergründig, aber präsent. Die Hauptrolle spielt hier die Röstung, realisiert durch wunderbar getoastet schmeckende helle Malze. So teilt das Bier tatsächlich etwas über seine Herkunft mit. Es spricht mit dem Genießer! Das röstig Rauchige entspricht den Vulkanen, das Fruchtige und Florale im Abgang hingegen weist auf das bunte pazifische Paradies mit all seinen schönen Pflanzen hin. Ich denke, jeder, der noch nicht auf Hawaii war – hierzu zähle ich auch – assoziiert diese Aspekte mit der Insel. Das Verdienst dieses Pale Ales ist gerade, mithilfe seiner harmonischen Ausbalancierung von Hopfen und Malz Korrespondenzen zur Topologie Hawaiis herzustellen! Dieser Getreidegeschmack im Abgang hat viel mit Pistazien gemeinsam. Das Mundgefühl ist leicht seifig und weich. Ich bin restlos begeistert! Leuchtende rotgoldene Farbe liegt vor, Schaum verschwindet nicht ganz so schnell.
Das Bier ist unglaublich süffig.
Bitter ist es auch, aber nicht auf übertriebene Weise. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Mit dem Fire Rock Pale Ale schafft es Kona Brewing, Licht in den diffusen Bereich der Pale Ales zu bringen und setzt für mich d e n geltenden Maßstab. Ich habe nicht den Hauch einer Kritik an diesem Bier. Ich werde es Freunden immerzu weiterempfehlen.

Bewertet am

75% Rezension zum Fire Rock Pale Ale

Avatar von hightower

Optik:
Klar und bernsteinfarben im Farbton. Eine beige Schaumkrone thront obenauf. Diese ist feinporig und fällt nur sehr langsam zusammen, dabei bleiben die Reste am Glas kleben.

Einstieg:
Der Duft den dieses Bier preisgibt ist schon genial. Sehr fruchtig kommt er daher. Pfirsich dominiert diesen, kombiniert mit ein wenig Beerenfrüchten, dazu noch eine kleine Portion malzige Süße. Ähnlich gestaltet sich auch der Antrunk. Süßliches Malz macht sich breit, welches mit einer angenehmen Würze sowie feiner Fruchtigkeit eine schöne Komposition eingeht. Auch ein wenig Honig sticht hier hervor.

Körper:
Mir ist hier nichts zu dominant, es ist wunderbar miteinander abgestimmt. Dabei wirkt das Pale Ale recht trocken und geht ölig die Kehle herunter.

Abgang:
Mit dem Abgang kommt dann der Bitterhopfen ins Spiel. Eine angenehme Herbe zieht auf, allerdings werden die 35 Bittereinheiten gut vom weiterhin süßlichem Malz sowie fruchtigen Aromen in Form von Zitrone und Pfirsich in Schach gehalten. Der Nachtrunk wird von Zitrone und dem die ganze Zeit zu spürendem süßlichen Malz bestimmt.

Fazit:
Ein wunderbares rundes Bierchen. Nicht zu süß und nicht zu bitter, mit einer angenehmen Würze sowie fruchtigen Aromen. Gerne wieder!

Bewertet am

71% Rezension zum Fire Rock Pale Ale

Avatar von ren1529

Bei diesem Bier ist mir eine klare Abtrennung der einzenlnen Geschmacksphasen aufgefallen. Es ist hopfenaromatisch, die Bitterkeit kommt erst im Abgang. Aber wenn die Bitterkeit verhallt ist, klingt das Hopfenaroma noch lange nach.

Bewertet am

63% Rezension zum Fire Rock Pale Ale

Avatar von Bier-Klaus

Bernsteinfarben und vollkommen ohne Schaum liegt es im Glas, doch der Geruch widerspricht mit frischen, spritzigen Hopfenaromen nach Zitrusfrüchten, vor allem Orange. Beim ersten Schluck nimmt man ein sehr schlankes Bier wahr, das ebefalls wie das Fullers ESB sehr schön und deutlich gehopft ist. Allerdings fehlt dem Fire Rock der Malzkörper, um ein Gegengewicht zum Hopfen zu schaffen. So verschwindet der Orangengeschmack sehr schnell. Auf der Zunge ist es ale-typisch sehr wenig rezent. Der Nachtrunk ist ebefalls vom Hopfen dominiert, auch hier fehlt der Körper, die Hopfenbittere bleibt lange erhalten. Insgesamt ein frisches, schön gehopfes Ale, dem etwas Körper fehlt.

Bewertet am

77% Mauna Loa in Flaschenform

Avatar von MichaelF

Mein erstes Bier aus Hawaii ist das Kona Fire Rock Pale Ale. Mit dem Namen assoziiere ich klarerweise Vulkane, die in der Geschichte dieser Inselgruppe eine tragende Rolle gespielt haben. In einer trüben rötlich – orangen Farbe steht es im Glas und verströmt einen füllenden Duft nach Früchten, Malzsüße und leicht blumigen Hopfen. Der Einstieg bringt eine etwas schwer wirkende Süße, die es dennoch schafft, nicht zu behäbig zu wirken, gut zur Geltung; nach und nach macht sich der nicht vollständig eingebundene Alkohol bemerkbar. Ab und an auftrumpfendes Karamell ist zu erkennen, die Kohlensäure setzt lebendige Akzente. Die Bitterkeit im Abgang fällt weitaus geringer aus als ich anfangs dachte, da sie ein gutes Geschwisterpaar mit den süßen Aromen bildet.
Das Fire Rock Pale Ale lebt von seinen malzigen Aromen, die einige schöne Fruchtaromen hervorbringen. Es kann Assoziationen mit seinem Namen und der Geschichte Hawaiis wecken wie etwa bei der Farbgebung oder den schwereren Aromen, die gleichzeitig durch den schönen Kontrast zur Bitterkeit und der lebendigen Kohlensäure fließender gemacht werden. Den durchstechenden Alkohol könnte man noch besser in den Kontext einbauen, ansonsten ist mein erstes Bier aus Hawaii ein gelungener Vertreter seiner Art. Sollte ich jemals in den Genuss eines Urlaubs auf diesen Inseln kommen, werde ich das Fire Rock Pale Ale wieder probieren.

Bewertet am