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Beer like star Feldschlößchen Pichmännel-Festbier

  • Typ Untergärig, Festbier/Märzen
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze 13.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 38% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#26995

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
38% Avatar von Schluckspecht

38% Kein Fest...

Avatar von Schluckspecht

Was es in München gibt, gibt es natürlich auch noch woanders: Das Oktoberfest. Da der Begriff "Oktoberfestbier" jedoch geschützt ist, bleibt es hier bei der Bezeichnung "Festbier", welches anlässlich des Pichmännel-Festes (nach dem Vorbild des Oktoberfestes) zwischen September und Oktober genossen werden darf. Die Erwartungshaltung ist demnach die gleiche: Süffig und vollmundig muss es sein.

Optisch entspricht es schon mal meinen Vorstellungen an ein Festbier: Leicht ölig und dunkelgolden (mit Tendenz ins Orangene) tritt es mit lockerem Schaum auf. Kristallklar und mit schöner Perlage regt es den Appetit an. Der Duft gibt sich als gelungene Mischung aus karamellbetontem und würzigen Malz sowie aus grasigem Hopfen zu erkennen. Ich denke, auch das entspricht den allgemeinen Vorstellungen an ein Festbier. Angenehm malzig, aber auch etwas dünn geht es in den ersehnten Antrunk. Bei recht ausgeprägter Süße wird eine hohe Süffigkeit feilgeboten. Aber Geschmack? Da zeigt sich das Feldschlößchen Pichmännel-Festbier enttäuschend leer und schal. Nee, das ist nix. Also schnell runter damit...

Auch der Abgang bringt nicht die erwarteten Aromen, sondern setzt dem ausdruckslosen, ultrasüffigen Bier nur ein erzwungen wirkendes Finale aus lieblos arrangierten Malznoten und einem ambitionslosen Hopfen. Das ist doch alles irgendwie schwer enttäuschend, zumal mir das Bier in den vergangenen Jahren erheblich besser gemundet hat. Damals empfand ich es vollmundig und hochwertig, wovon hier aber mal rein gar nichts mehr erkennbar bleibt - zeitweise erscheint es mir sogar regelrecht ekelhaft. Am Verfallsdatum (Mai 2016) oder an der Lagerung (kühl und lichtgeschützt) kann es jedenfalls nicht liegen. Schlechte Charge oder was ist da los?!

Fazit:

Bis auf die außergewöhnlich hohe, stilgerechte Süffigkeit kann das Festbier geschmacklich absolut nicht überzeugen. Was hier noch einigermaßen ansprechend beginnt, stürzt sich in eine völlig fade Schalheit ohne jedweden Charakter. Mit ein bisschen Geduld sind zwar Geschmacksnoten von getreidigem Malz und mildem Hopfen zu entlarven, aber das ist für ein Festbier schlichtweg zu wenig - Süffigkeit allein reicht hier nicht und macht nur einfach in Rekordzeit besoffen. Selbst das Oktoberfestbier von Löwenbräu hat mir besser geschmeckt - hört, hört.

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