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Beer like star Feldschlößchen Jubiläumsbock Editionsbier

  • Typ Untergärig, Heller Bock
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze 16.4%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#28376

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
89% Avatar von Schluckspecht
74% Avatar von norddeutscher26

74% Bock mit Charakter

Avatar von norddeutscher26

Ich war verwirrt beim Geruch, riecht gar nicht nach Bockbier, riecht wie ein Alebier. Der Antrunk ist recht hopfig, dominant. Der Körper ist fruchtig, malzig. Im Nachtrunk kommen neben Hopfennoten, nochmal ein wenig Malz durch. Das Bier schmeckt ganz gut, hat einen eigenen Charakter.

LG

Bewertet am

89% Das Bockbier mit der Hopfenpower

Avatar von Schluckspecht

Statt dem Maibock gibt es anlässlich des 500-jährigen Bestehens des Reinheitsgebots das Jubiläumsbock, dessen Eckdaten (7,2 % Alkoholgehalt und 16,4 % Stammwürze) identisch sind. Der Unterschied hier allerdings: Fünf Hopfensorten und eine zusätzliche Aromahopfengabe während der Lagerung.

Bezüglich der Optik könnte ich einfach meine Einschätzung vom Maibock kopieren. Also denn: Für ein helles, filtriertes Bier macht das Jubiläumsbock absolut nichts falsch. Es mag zwar kaum Sprudelwirkung zeigen, jedoch gefällt die anfangs kräftige, cremig-weiße Schaumkrone, die auch nach einer ganzen Weile nicht komplett verschwinden möchte. Je nach Lichteinfall erstrahlt das Jubiläumsbock entweder in einem fahlen Gelbgold oder in einem tiefen, orangestichigen, honigartigen Dunkelgold.

Der Duft ist dagegen völlig anders, der Hopfen zeigt sich. Es ist schon ein wenig ungewöhnlich, wie sehr hier die zwei Stile Bock und IPA auftreten, ohne aber direkt zu verschmelzen. Auf der einen Seite gibt es süßliches Malz, auf der anderen Seite eine starke Hopfenwürze mit Grapefruit- und Pomeloakzenten. Der Einstieg gelingt weich und angenehm. Das könnte auch ein IPA ein. Doch der Bock schlägt schnell zurück mit intensiver Karamell- und beischwingender Alkoholnote. Das ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Aber jetzt - nach der "dritten Runde" - gefällt mir dieser durchaus innovative Bock wirklich gut. Ja, das hat was, wie der Hopfen sich mit dem Malzkörper duelliert und es scheinbar keinen echten Sieger gibt. Fein: Mitunter kommen auch florale Noten auf. Wie beim Maibock zeigt sich der Alkohol präsent, doch er fügt sich hier besser unter. Das ist mir am Ende als Hopfenfreund eine deutlich bessere Bewertung wert. Ich wäre dafür, dass ab sofort jedes Jahr das 500-jährige Bestehen des Reinheitsgebots gefeiert wird.

Bewertet am