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Beer like star Erdinger Sommerweiße

  • Typ Obergärig, Weissbier
  • Alkohol 4.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 5 Rezensionen

#28655

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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
78% Avatar von Chris
77% Avatar von Hobbytester
73% Avatar von LordAltbier
73% Avatar von Bastus
73% Avatar von Bier-Klaus
68% Avatar von game*over
46% Avatar von ren1529

73% Rezension zum Erdinger Sommerweiße

Avatar von Bier-Klaus

Bei der zweiten Verkostung muss sich der Weißbier-Hallodri mit der Erdinger Sommerweiße messen. Beide sind kaltgehopft, haben eine helle Weizenfarbe mit starker Hefe- und Eiweisstrübung. Die Blume vom Erdinger ist stabil. Die Sommerweisse schmeckt erwartungsgemäß schlank (11,6°P) aber nicht so dünn wie man erwarten würde. Die zitralen Noten der Kalthopfung tun sich relativ schwer, sich vom "normalen" zitralen Weissbiergeschmack abzuheben. Dennoch sind sie dezent vorhanden, halt viel weniger als bei anderen kaltgehopften Weissbieren. Was mir mehr gefällt, ist die schöne Hopfenbittere im Nachtrunk. Ich liebe herbe Weißbiere und hier habe ich wirklich eine schöne Herbe, mehr als man von Standard-Weissbieren gewohnt ist. Das ist nicht der große Wurf im Craft-Segment sonder eher für die breite Masse gedacht. Auf alle Fälle über Durchschnitt und das bei wenig Alkohol. Mit dem Hallodri kann es nicht ganz mithalten, der ist aber auch stärker.

Bewertet am

68% Rezension zum Erdinger Sommerweiße

Avatar von game*over

Ein Erdinger halt, nix besonderes.
Sehr hell, getreidig, hefig.

Probieren ist mal ganz ok, aber mehr .........???
Für mch nicht.

Bewertet am

73% Gelungen!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist leicht säuerlich und ordentlich hopfig-spritzig, man erkennt schöne Kräuter-Noten. Der Mittelteil ist hopfig-spritzig und ein ganz klein bisschen säuerlich, man erkennt neben Kräuter-Noten auch leichte Citrus-Aromen. Der Abgang ist ein bisschen hefig und hat feine Bitter-Noten, man erkennt eine harzige Note welche an Hanf erinnert. Fazit: Ein interessantes und leckeres Weißbier. Gerne Wieder!

Bewertet am

73% Rezension zum Erdinger Sommerweiße

Avatar von Bastus

Das Thema Sommerbier hat Erdinger ganz gut getroffen.Sehr schlank, frisch,Zitrone, etwas Pienie und Ananas, weniger Weizenbier mehr Pale, Sprudelig, angenehm Hopfig erfrischend, etwas zu schlank für meinen Geschmack aber an heissen Sommertagen ist dieses Bier ein unaufdringlicher süffiger Begleiter den man gerne kalt zu sich nimmt.Der matschige Malzgeschmack vom handelsüblichen Erdinger ist zum Glück nicht vorhanden, in der Hinsicht war ich schon mal erleichtert, ansonsten bleibt zu sagen....
Nicht schlecht, da lohnt sich der Sixer.

Bewertet am

77% Hier erwacht der Hopfen

Avatar von Hobbytester

Hier entströmt der Flasche nicht der übel süße Malzgeruch, den man vom originalen Erdinger Weißbier kennt und in meinem Fall so gar nicht schätzt. Hier riecht alles nach Kräutern, Gras und Zitrone! Kalthopfung! So soll das sein! Ausgerechnet die von mir bisher nicht allzu geschätzte Brauerei wagt diesen längst überfälligen Schritt! Der Antrunk gerät sommerlich frisch und erinnert leicht an Gletscherminze.
Der Abgang drückt endlich einmal ein klar ausbalanciertes Aroma aus. Hier lassen sich helle Malze auf einen sommerlichen Flirt mit frischen Hopfennoten in zitroniger Aura ein, das gelingt gut! Folglich lässt sich kaum viel Positives über den Körper sagen. Es erzählt eine harmonische Geschichte und dem Namen des Bieres wird man hier voll gerecht. Ich hätte mir aber noch ein wenig mehr Hefeimpulse gewünscht, damit das Bier vollmundiger wird, andererseits passt seine Leichtfüßigkeit hervorragend zum Motto eines leichten Ales, darauf deutet auch der moderate Einsatz des Alkohols hin. Leicht durchsichtiges Orange trifft auf sich relativ schnell abbauenden Schaum. Dieses Bier ist so süffig, dass man sofort ein neues öffnen will. Leichte Bitterkeit ist endlich auch zu schmecken, natürlich kommt das vom Hopfen. Die Kohlensäure steht im Zentrum dieses Biers, davon ist viel vorhanden.

Fazit: Endlich gibt es einmal eine Konkurrenz zu Schneiders TAP 4, die ihm aber noch nicht ganz das Wasser reichen kann. Cambas Nelson Weisse ist vielleicht hiermit auch vergleichbar. Dieses Sommerweißbier ist gut gelungen und hat insofern historischen Wert, als es an der traditionellen und traditionsbewussten Selbstzufriedenheit der großen Brauereien aus München und Umland kratzt und auch als Vertreter des bisher leidlich bekannten Weißbierbranchenprimus auf innovative Braukunst setzt, im Endeffekt lohnt sich dieses Unterfangen, denn es schmeckt einfach! Liebe Erdinger, braut mehr solcher Biere, ihr könnt das gut!

Bewertet am