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Beer like star EKU 28

  • Typ
  • Alkohol 11% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-20°C
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 14 Bewertungen und 9 Rezensionen

Das Bier EKU 28 wird hier als Produktbild gezeigt.
#147

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 14 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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87%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Dirk
88% Avatar von Daniel McSherman
87% Avatar von Dirk
82% Avatar von MichaelF
80% Avatar von Schluckspecht
79% Avatar von woerdey
79% Avatar von Bierkules
78% Avatar von goldblumpen
78% Avatar von Felix
73% Avatar von Konjugator
73% Avatar von Bastus
69% Avatar von deadparrot
68% Avatar von remus456
63% Avatar von Bier-Klaus
53% Avatar von LordAltbier

73% Stark.....

Avatar von Bastus

Sehr geradlienig, relativ unausgefallen, malzig süsse Aromen von Bourbon, dichter Körper, sehr süss, gut würzig/hopfig, Karamell und etwas nussiges Holz und viel wärmender Alkohol.Erinnert etwas an einen zu stark geratenen Maibock.

Bewertet am

73% Rezension zum EKU 28

Avatar von Konjugator

Man verzeihe mir eine Erinnerungswertung. Aber diese Erinnerung ist lang anhaltend.
Ölig/alkoholisch, (jetzt weiß ich, warum die Dänen ihr Gebräu "Öl" nennen) ein echtes Kaliber, wie schon geschrieben. Der hohe Alkoholgehalt macht das Getränk wenig süffig.
Und bereits nach zwei Flaschen verändert sich die Wahrnehmung der Partygäste spürbar.
Leider ist dieses Produkt nicht überall erhältlich

Bewertet am

88% Rezension zum EKU 28

Avatar von Daniel McSherman

Farbe: Dunkles Bernstein, mit wenig Schaum.
Geruch: malzig, karamellig, holzig
Geschmack: dominiert wird der Geschmack vom malzigen, leicht rauchigen Whisky-Aromen, etwas Vanille und Karamell. Dabei nur wenig bitter, aber spürbar alkoholisch und süß.

Gelungenes Bier!

Bewertet am

80% Ein echtes Starkbier

Avatar von Schluckspecht

Das EKU 28 ist auch weit über die Bayrischen Grenzen bekannt und mit 11,0 % ABV ein wahres Kaliber. Die "28" im Namen deutet auf die gewaltige Stammwürze hin. Davor müssen sich selbst die meisten belgischen Biere in Acht nehmen!

Die Farbe im Glas steht einem guten Sherry in nichts nach. Es zeigt sich ein klares, dunkles, rot funkelndes Bernstein. Zu Beginn ist übermäßig viel Kohlensäure mit im Spiel. Die Schaumkrone lässt sich jedoch zu keiner Zeit wirklich als gelungen werten - nach kurzer Zeit ist sie ohnehin verschwunden. Nichts desto trotz: Die Farbe ist wunderschön und sehr passend für diese Spezialität gewählt. Gedanklich sieht man das Eichenfass schon vor sich...

Aus der Flasche riecht es noch stark malzig nach frischem Brot. Im Kelch dringen neben alkoholischen Düften auch süßere Töne wie etwa Erdbeeren an. Auch eine leichte Rauchnote ist zu entlarven, die an Whisky erinnert.

Der Einstieg ist erwartungsgemäß stämmig und von Wässrigkeit weit entfernt, schlägt aber eher milde Töne an. Dafür sorgt die zu Beginn extrem starke Kohlensäure für ein sehr prickelndes Erlebnis. Der Alkohol macht keine Gefangenen und kündigt sich schon sehr zeitnah an. Trotzdem ist der Körper nicht übergärt, sondern eine runde Angelegenheit mit süß-würzigen Malznoten, leichtem Röstmalzeinschlag und dezenten Fruchtnoten, die an Erdbeerbowle erinnern. Im Nachgang zündet dann die Brennstufe zwei, es glüht im gesamten Bereich des Körpers, die das EKU 28 bis dahin erreicht hat. Eine feine Bitternote hält den kräftigen Alkohol und karamellsüße Malznoten ordentlich in Schach.

Das malzlastige Doppelbock aus Kulmbach ist eine ehrliche Sache: Der hohe Alkoholgehalt lässt sich vorn bis hinten nicht verbergen. Muss es auch nicht, denn der Geschmack geht harmonisch über die Bühne. Der Abgang erscheint jedoch etwas einfach gestrickt zu sein, da dürfte man mehr Vielfalt erwarten.

Bewertet am

69% Vanille und Whiskyfass

Avatar von deadparrot

Die Farbe erinnert an Bernstein und geht ein wenig ins Orangefarbene; das Bier bildet fast gar keinen Schaum, was angesichts des hohen Alkoholgehalts aber kaum verwundert. Der Geruch ist süß und kräftig alkoholisch, außerdem erinnert der Duft an Erdbeeren. Geschmacklich geht es zunächst in eine ähnliche Richtung; dazu gesellt sich eine ziemlich deutliche Vanillenote, die bis in den Nachgeschmack hinein bestehen bleibt. Darüber hinaus kommt ein wenig der Geschmack von Holzfass hinzu, der an Whisky denken lässt. Im Körper und erst recht im Abgang machen sich die 11% Alkohol alsbald bemerkbar; das Bier hinterlässt einen ganz warmen, kräftigen Nachhall. Bei so viel Alkohol verwundert es auch nicht, dass es nur wenig Kohlensäure gibt. Bitter ist das EKU 28 kaum, erst im Abgang stellen sich einige Bitternoten ein.

"Eines der stärksten Biere der Welt", verkündet das Etikett stolz, und das will ich auch gar nicht bestreiten. Nur wird mir ehrlich gesagt nicht so ganz ersichtlich, was man hier mit diesem hohen Alkoholgehalt bezwecken will: Der Alkohol scheint meines Erachtens einer richtigen Geschmacksentfaltung eher im Wege zu stehen. Es gibt einige Starkbiere, die mit "nur" 7-8 Prozent Alkoholgehalt auskommen, um eine deutlich größere Aromenvielfalt zu transportieren. Natürlich gibt es da diese kräftige Whiskynote, die sich mit dem hohen Alkoholgehalt gut verträgt; davon abgesehen steht dieses Bier allerdings ein wenig zwischen allen Stühlen: Es ist zu stark, um angenehm süffig zu sein, andererseits aber geschmacklich zu einseitig, um für eine langsame, bedächtige Verkostung interessant zu bleiben.

Bewertet am

53% viel zu süß.

Avatar von LordAltbier

Sehr süßer Antrunk mit etwas Hopfen im Hintergrund, der Abgang ist wieder extrem süß und hat eine Alkoholnote im Hintergrund, die aber nicht so schlimm ist wie Ich dachte. Fazit: Trinkbares Bier, aber viel zu süß, da gibt es bessere Starkbiere! Muss nicht unbedingt sein - einfach viel zu süß!

Bewertet am

79% Rezension zum EKU 28

Avatar von woerdey

Die Farbe ist wirklich sehr gelungen: An Bernstein erinnernd mit rötlichen Einstichen. Leider zeigt das Bier aber nur eine sehr geringe Schaumbildung und die Krone ist rasch wieder verschwunden.
Im vielversprechenden Aroma finden sich Mandarinen, Erdbeeren, Karamell und Vanille. Die ersten beiden finden sich auch im Einstieg wieder, begleitet nun von einer schokoladigen Note. Der Abgang gestaltet sich dann angenehm wärmend alkoholisch, beinahe weinbrandartig, mit einer Spur Vanille und Karamell.

Fazit: Ein leckerer Doppelbock, welchem in Anbetracht des enormen Stammwürzegehalts etwas die Komplexität abgeht. Dafür schmeckt das Bier rund. Ich werde mal ein oder zwei Flaschen einlagern. Mal sehen ob das Bier dann komplexer wird.

Bewertet am

63% Seminar Bier und Käse von Dr. Wolfgang Stempfl:

Avatar von Bier-Klaus

Im Rahmen des Seminars Bier und Käse von Dr. Wolfgang Stempfl: Farbe mittelbraun, bernstein, glänzend. Natürlich wenig Schaum bei dem Alkoholgehalt. Der Geruch ist schon extrem alkoholisch, das Bier geht Richtung Eisbock oder Barley Wine. Der Geschmack ist extrem süßlich und karamellig, wobei der Alkohol im Gegensatz zum Geruch sehr im Hintergrund bleibt. Insgesamt ist der Geschmack weniger komplex als das Trappisten-Bier von Rochefort. Der Nachtrunk ist ebenfalls kräftig süß. Dazu ein Roquefort-Blauschimmelkäse. Diese Kombination ist sehr interessant, die extreme Schärfe des Roquefort harmoniert sehr gut mit der karamelligen Süße des Bieres, die geringe Komplexität spielt zusammen mit dem Käse keine Rolle mehr.

Bewertet am

78% Rezension zum EKU 28

Avatar von Felix

Das EKU ist ein Starkbier mit 11% Alkohol! Das ist schon ganz ordentlich... Ich, natürlich sofort gespannt und interessiert, nehme dieses Bier also heute Abend mal unter die Lupe.

Zuerst einmal: beim Eingießen der große Schock. Dieses Bier hat - und das ist jetzt keine Übertreibung - KEINE Schaumbildung. lediglich durch Schütteln eines letzten Restes in der Flasche und durch das Dazugießen erhalte ich eine winzige, sich sofort verflüchtigende Krone. Das gibt natürlich Abzüge in der B-Note, ist aber erstmal nicht weiter schlimm.
In der Farbe zeigt sich das EKU in einem so dunklen Bernstein, dass ich wirklich nicht zu sagen weiß, ob es sich hierbei um ein helles oder dunkles Bier handelt. Eigentlich ist es beides und nichts von beidem, zu meiner Verunsicherung gibt es gegen das Licht sogar am Glasboden noch einen rötlichen Schimmer. Bei der Farbe bin ich also wirklich überfragt, was das Bier noch interessanter macht.

Der Geruchstest sagt dann aber schon einiges aus, und es hat mich wirklich umgehauen! Ich rieche in erster Linie natürlich den Alkohol, jedoch unheimlich süß, überhaupt nicht aggressiv oder scharf, und dazu noch kombiniert mit süffiger im Vordergrund stehender Erdbeere und mitschwingender Vanille. Diese drei Aromen verflüchtigten sich für mich über das ganze Bier hinweg nicht. Teilweise dachte ich noch an Pflaume oder Zimt, glaube aber, es mir nur dazugedichtet zu haben.

Gemacklich ist das EKU unerwartet süß und weich. Die Vanille nimmt an dieser Stelle Oberhand über die Erdbeernoten, der hohe Alkoholgehalt bleibt durchweg schmeckbar, jedoch weit nicht so penetrant, wie man es hätte erwarten können, sondern sehr dezent. Im Antrunk ist das Bier malzig und süß, ölig vom Mundgefühl aber dennoch nicht sirupartig, wie so manches andere 11%ige. In der Rezenz dann, noch unerwarteter: Man spürt den deutlichen Kohlensäuregehalt, der ja nun wirklich ungewöhnlich ist bei derartig süßem Starkbier. Im Nachtrunk zeigt sich das Bier dann von seiner deutschen Seite, eine Spur unheimlich angenehmer herber Hopfenaromen kommen durch und runden den Geschmack ab.

An sich also ein besonderes und leckeres Bier, die Farbe hat mir sehr gefallen der Alkohol war perfekt integriert, die Kohlensäure und Bitterkeit haben es zu etwas einzigartigem gemacht und die deutlichen Aromen von Erdbeer und Vanille (wie ich meine) haben dem Bier eine völlig eigene Note gegeben. Eine wahrlich gelungene Komposition.
Der Schaum hat wirklich enttäuscht und obwohl das Bier alles in allem sehr überzeugend rüberkam, muss ich sagen, es war mir mit seinen drei Geschmacksnoten doch etwas zu einseitig.

Bewertet am