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Beer like star Einstök Ölgerð Islandic White Ale

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 12.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 5 Rezensionen

#7431

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
92% Avatar von CaptainFriendly
87% Avatar von goldblumpen
85% Avatar von dreizack
83% Avatar von game*over
83% Avatar von Bier-Klaus
77% Avatar von gerdez
65% Avatar von rc376silva
50% Avatar von Felix

92% Ein echter Weihnachts-Wikinger!

Avatar von CaptainFriendly

Das White Ale war mein Einstieg in die Welt des Einstök. Die speziellen Zutaten des hellen spritzigen Weißbiers lassen sich anfänglich nur vermuten. Das Mehr an Kohlensäure wirkt erfrischend und es stellen sich, je länger man das Bier im Mund behält die Orangen- und Weihnachtsgewürz-Nuancen ein, die aber nie aufdringlich werden, sondern bis zum Abgang eher hintergründig am Genuß mitwirken.
Leute, die befürchten, daß solche kleinen Abweichungen vom Reinheitsgebot ihnen das Bier versauen, haben das Einstök Icelandic White Ale garantiert noch nie probiert. Grandios, und was ich von dieser Brauerei bisher sonst noch so gekostet habe, ist keinen Deut schlechter.
Als nächstes ist dann das Bockbier dran (hihi, der Einstök-Wikinger auf dem Etikett trägt dort eine rote Rudolf-Nase).
Darauf einen großen Stern auf die Christbaumspitz'!

Bewertet am

83% Rezension zum Einstök Ölgerð Islandic White Ale

Avatar von game*over

Mein erstes Bier aus Island

Lecker aber auch ein stolzer Preis

Recht helle Farbe viel, normal lange anhaltender Schaum.
Etwas Säure , leichte Bitterkeit und man merkt den
Coriander und Orangen Geschmack sofort.
Dieser stellt sich aber nicht übertrieben in den Vordergrund,
so das daß ganze recht harmonisch wirkt.
Im Abgang kommt dann noch eine leichte Herbe dazu.

Kein Bier für jeden Tag, aber ein probieren kann ich durchaus
empfehlen.

Bewertet am

83% Rezension zum Einstök Ölgerð Islandic White Ale

Avatar von Bier-Klaus

Finest Spirits 2015:

Bei dem Ale trifft eine lichthelle und leicht trübe Farbe auf wenig gemischtporigen Schaum. In der Nase intensive Koriander-Aromen, also ist das White-Ale eine Wit-Interpretation. Ich schmecke dezenten Weizen und etwas Koriander im Durchgang. Das Bier ist gut sprudelig und hat einen leichten Körper sowie fruchtige Aromen vom Weizen. Sehr gutes Wit.

Bewertet am

85% Ungewöhnlich komplexes Wit aus Island

Avatar von dreizack

90 Kilometer südlich des Polarkreises, im nordisländischen Städtchen Akureyri, wird dieses Witbier gebraut. Das hierfür verwendete Wasser, u.a. vom Hjarfall Gletscher kommend, gehört zum reinsten und besten auf der ganzen Welt. Im Ergebnis entsteht ein Wit, welches es mit den Referenzbieren dieses Stils durchaus aufnehmen kann. Es ist etwas stärker als beispielsweise das Hoegaarden und legt für meinen Geschmack sogar noch mehr Tiefe und Charakter an den Tag als das vielgelobte Hitachino Nest White Ale aus Japan.

Zunächst muss man allerdings die ungewöhnlich helle Farbe verkraften. Blassgelb und trüb ist die Flüssigkeit und der weiße, feinporige Schaum ist auch nicht sonderlich lange stabil. Doch bereits im Duft deutet sich eine ungewohnte Komplexität an. Ja, natürlich sind die zu erwartenden Orangenschalen- und Koriander-Aromen vorhanden, dazu gesellen sich aber eine herausragend säuerliche Frische, subtile Hefenuancen, Zitrone, frisches Gras, eine schöne Pfeffernote, Vanille und Anklänge von frischen, duftenden Blüten. Ich finde das hochgradig interessant. Genau richtig für einen warmen Frühlingstag.

Der Geschmack wird anfänglich von der säuerlich-zitronigen Frische bestimmt. Unglaublich weich und cremig fühlt sich das Bier im Mund an. Leicht schäumend und lebhaft karbonisiert. Schon bald wandelt sich die Wahrnehmung aber in Richtung einer angenehm orangigen Süße, verbunden mit einer enormen kräuterigen Würzigkeit und einem Anflug von Honig. Bei den Kräuternoten ist Kümmel mit im Spiel und ganz dezent ein wenig Zimt. Passt sehr gut. Die Pfeffernote aus der Nase kommt nun ebenfalls mit milder Schärfe zurück, auch die Grasigkeit und ein wenig Kamillenblüten. Diese Vielschichtigkeit bei gleichzeitiger Harmonie kommt bei diesem Bierstil nicht alle Tage vor. Zum trockenen Abgang hin stellt sich dann zum ersten Mal so etwas wie eine ganze leichte Bitterkeit ein, dazu kommt die säuerliche Grundnote wieder stärker zum Vorschein.

Das Bier ist unglaublich frisch und süffig und darf gerne etwas kälter genossen werden.

Bewertet am

50% Rezension zum Einstök Ölgerð Islandic White Ale

Avatar von Felix

Das Einstök White Ale (Laut Webside handelt es sich dabei um eine Art Witbier) hat eine wirklich ungewöhnliche Farbe, es ist nämlich extrem hell und richtig blass, dazu noch trüb. Es sieht ehrlich gesagt ein bisschen aus wie wässriger Urin, hat aber noch eine ganz leichte Tendenz ist hellgrüne. Igendwie komisch und ich weiß noch nicht, ob ich diese Farbe außergewöhnlich schön oder völlig deplatziert finde, im Rahmen des Begriffes "White Ale" jedoch könnte man da vielleicht ein Auge zudrücken. Der Schaum des Bieres ist nicht sehr überragend.
Im Geruch zeigt sich sofort eine dominante Säure, da sind heftige Zitrusnoten mit viel Hefe. Die Säuerlichkeit ist sehr vordergründig. Das Bier macht einen extrem leichten und sehr frischen Eindruck.
Im Antrunk bestätigt sich dieser Gedanke. Viel Säure, erinnert an ein Sour Ale, dazu rückt die Hefe nun stark in den Hintergrund, Malz und Hopfen sind eher wenig vorhanden.
Der Körper des Bieres ist leicht, wobei er an dieser Stelle nicht ZU leicht wird.
Der Nachtrunk birgt leider nicht viel mehr als noch mehr Zitrone.
Das ganze Bier scheint komplett auf Zitrusbasis gebraut zu sein, es hat mich persönlich sehr an ein Radler erinnert, ist aber eigentlich kein Mischbier. Dies ist ein kurzes Review, weil mich das Bier leider nicht anspornt es zu untersuchen, vielleicht würde ich ja noch einiges finden, doch das White Ale ist einfach nichts anderes als eine super Erfrischung, ich hätte keinen Spaß an einer Analyse, wohingegen man damit toll in einem einzigen Schluck seinen Durst im Hochsommer löschen kann. Leider hat mich dieser Isländer enttäuscht, da er wirklich nichts bereithält, vor allem von dem White Ale hatte ich mir etwas mehr erhofft, gerade auch im Vergleich zu den anderen beiden Einstök-Bieren, die auch nicht gerade der Hammer waren.
Ich tue mich aber dennoch etwas schwer, dieses einseitige Bier als schlecht zu beschreiben, denn ich kann mir wirklich wenig vorstellen, was erfrischender ist, als dieses Ale. Insofern hat es sein Werk getan, man darf es nur nicht untersuchen, da wird man nichts finden außer Zitrussäure. Für meine Begriffe leider ein schwacher Auftritt, Einstök, alle drei Biere haben mich nicht überzeugt, ich halte sie alle für guten Durchschnitt, es mangelt leider vor allem an der Vielseitigkeit, sowie an der Aromaintensität.

Bewertet am