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Beer like star Einsiedler Winterbock Zwickel

  • Typ Untergärig, Bock, Zwickel
  • Alkohol 6.2% vol.
  • Stammwürze 16.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 61% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#27168

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
78% Avatar von Schluckspecht
43% Avatar von Bier-Klaus

43% Rezension zum Einsiedler Winterbock Zwickel

Avatar von Bier-Klaus

Vielen Dank an Fred für den Bock. Oder das Zwickl. Zwicklbock, was soll das denn sein? Ein neuer Bezeichnungs-Wirrwarr! Es ist halt ein unfiltrierter Bock und Punkt!

Die Farbe ist Bernstein, das hätte ich mir dunkler vorgestellt. Die Blume ist dicht und stabil. In der Nase Karamell- und Malzsüße. Der Antrunk ist etwas rezent und vollmundig. Beim Geschmack bin ich nicht begeistert. Honigsüße und unrundes Getreide. Um das süße Bier überhaupt trinkbar zu machen wurde viel Hopfen reingekippt und nicht der Besten einer. So kommt zum unrunden Malzkörper noch kantige Hopfenbittere.

Ein gut gemeintes Geschenk aber das muss man nicht trinken.

Bewertet am

78% Winterlich lecker

Avatar von Schluckspecht

Passend zur Winterzeit kommt aus dem Einsiedler Brauhaus dieser winterlich anmutende Bock. Die Flaschengestaltung darf als gelungen gelten. Bei mild lodernden 6,2 % ABV und 16,2 % Stammwürze liegen sanfte 23 IBU an. Es wurde mit Pilsner-, Münchner-, Caramel- und Röstmalz gebraut, so dass sich eine kastanienfarbene Optik ergibt. Dazu gibt es für ein Bockbier relativ viel Schaum. Die Farbe hat etwas, da sie zwischen Dunkelgold, Bernstein, Rot und Braun changiert. Die Trübung ist zumindest zu Beginn leicht inhomogen, jedoch fällt das bestenfalls im Gegenlicht auf. Hier handelt es sich wirklich um ein Zwickel, denn die Hefetrübung ist kräftig.

Der Geruch ist süß-malzig mit würzigen Anklängen. Wollte man einen weihnachtlichen, winterlichen Duft kreieren, so hat man dies durchaus erzielen können. Mit relativ Kohlensäure steigt der Bock süßlich ein, serviert dabei Noten von Apfel, Zimt und Vanille. Im Körper entwickelt sich zur bratapfeligen Fruchtigkeit eine auffällige Nussigkeit mit leicht schokoladigem Touch. Geschmacklich bewegen wir uns hier so ziemlich auf halber Höhe zwischen einem hellen und einem dunklen Bock - was den Winterbock umso interessanter erscheinen lässt. Der Alkohol glüht nur recht mild und unterstützt das malzige Aroma auf feinfühlige Art - es ist ja eben nur ein Bock und nicht etwa ein Doppelbock. Der Abgang fällt ein wenig ab, denn er erscheint zunächst zu langweilig und dann auch noch dezent seifig. Der Bitterhopfen setzt sich nur schüchtern durch, was hier jedoch auch das erklärte Ziel war. Samtig weich und unaufdringlich - wie angekündigt - ist die Hopfenaromatik durchaus.

Mir gefällt dieses unaufdringliche, winterliche Bockbier. Nicht etwa, weil es etwas Besonderes ist, sondern weil es die richtigen Aromen setzt und im Mund eine interessante Vielfalt freisetzt. Winterlich erscheint es mit harmonisch integrierten Zimt-, Vanille-, Bratapfel- und Nussakzenten definitiv zu sein. Nur die Kohlensäure erscheint mir zu spritzig und der Abgang bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Bewertet am