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Beer like star Einbecker Ur-Bock Hell

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze 16.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 66% von 100% basierend auf 11 Bewertungen und 8 Rezensionen

#1903

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 11 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
82% Avatar von mysland
76% Avatar von gerdez
75% Avatar von tonne
73% Avatar von LordAltbier
73% Avatar von Bastus
70% Avatar von Florian
63% Avatar von Bier-Klaus
57% Avatar von Felix
55% Avatar von JimiDo
55% Avatar von Konjugator
51% Avatar von Biergroßmeister_Kevin

55% Rezension zum Einbecker Ur-Bock Hell

Avatar von JimiDo

Den Ur-Bock gibt es in der 0,33Liter traditionell grünen Reliefflasche. Er ist glanzfein und hat eine hellgelbe Farbe. Die Schaumkrone ist mittelporig und mäßig haltbar. In der Nase zeigt sich würzig, frisches Getreide. Das Bier ist recht süß und auch etwas mastig. Etwas weniger süß wäre mir lieber. Die gute eingestellte Kohlensäure macht es süffig. Erst im Abgang zeigt es sich dann feinherb im Gaumen. Die 6,5 % Alkohol schmecken nicht durch. Ich sehe dieses Bier im oberen Mittelfeld. Es wirkt etwas unharmonisch.

Bewertet am

57% Rezension zum Einbecker Ur-Bock Hell

Avatar von Felix

Klar filtriertes Blondes mit geringer Schaumbildung und nur leichter Blasenbildung.

Der Geruch ist zurückhaltend und bewegt sich zwischen süßlich und hopfig. Der Bock riecht relativ frisch und macht einen klaren, dabei aber auch dünnen Eindruck. Etwas eisig, zuckrig-spelzig mit herben Doldenkopfnoten. Nicht auffällig.

Im Mund alkoholische, helle Malzaromatik mit hopfigem Hintergrund. Das Bier prägt sowohl einen drückenden Alkohol wie auch eine damit verschmelzende Bitterkeit von kräftigerer Coleur aus. Zusammengehalten wird dies durch diese unterschwellig bodengebende, spelzige Süße, die aber verhältnismäßig schwach bleibt und wenig Eigenanteil besitzt, als vielmehr rein funkionale Aufgaben erfüllt. Im Laufe des Trinkens kann sich glücklicherweise die Süße mehr und mehr zu einem eigenständigen Anteil behaupten.

Der Körper der Bockes ist relativ schlank, was besonders durch die insgesamt helle Erscheinung auch aromatisch begründet ist. Es geht trotzdem eine gewisse Schwere durch den stärker ausgeprägten Alkohol und die fest wurzelnde Bitterkeit von dem Sud aus. Doch grundsätzlich ist der Körper der Form des Bieres angemessen. Diese Angemessenheit vollzieht allerdings kein Urteil über das Aroma des Bieres, sondern einzig über die strukturellen Verhältnisse zwischen den einzelnen Komponenten, wenn sie wertneutral betrachtet werden.

Der Abgang ist nach wie vor sehr bitter und alkoholisch und kann auch wenig anderes mehr bieten als diese wurzelige Herbe auf rauem Alkohol. Das Problem scheint hier weniger die Intensität der Bitterkeit zu sein, als vielmehr ihr Geschmack, der kaum an einen guten Aromahopfen denken lässt. Das Bier scheint einzig mit Magnum oder ähnlichem gehopft zu sein, was kaum die Duftigkeit zu entfalten in der Lage ist, welche die Intensität von Alkohol und Bitterkeit legitimieren würde.

Der Einbecker Ur-Bock Hell ist damit einer derjenigen Böcke, deren Zusammensetzung selbst nicht als mißlungen gelten kann, doch deren Details aromatisch kaum meinen Ansprüchen genügen. Obwohl das Bier eine schöne und charaktervolle Kontur zeigt, ist nicht mehr als die Form zu beglückwünschen. Alles, was sich aromatisch unter diesem Gewandt verbirgt, erscheint unausgewogen, weil es von der übertriebenen Kraft des Alkohol und dem unangenehmen Geschmack der Hopfung vereinnahmt wird. Auch die Tatsache, dass das Bier kaum wirklichen Duft entfaltet spricht sehr dafür, dass hier keinerlei Aromahopfen zum Zuge kam. Bis weit in den Abgang beschleicht mich das Gefühl, dass hier einzig mit Bitterhopfen gearbeitet wurde. Nun, wenigstens ist dies ein Sud, an dem man den reinen Geschmack von Bitterhopfen mal tatsächlich unverfälscht erleben kann.
Nun, der Geruch bietet kaum mehr als etwas Süße, etwas Alkohol und etwas Hopfigkeit und auch im Geschmack zeigt sich wenig anderes. Das Bier bleibt geradlinig und wenig facettenreich. Doch seine Kontur - betrachtet man objektiv die Verbindungen der einzelnen Komponenten - kann sich durchaus sehen lassen. Ich würde den Körper als akzeptabel bezeichnen. Er vereinigt Leichtigkeit, weiche Rezenz und Konsistenz.
Mehr Süße hätte ich mir gewünscht, wenn dafür der Alkohol eingedämmt worden wäre.
Der helle Ur-Bock also ist kein Bier, das mich begeistern kann, das jedoch für das professionelle Auge sicherlich eine schöne Linie vorzuzeigen vermag. Bei diesem Bier über die vordergründige Aromatik hinauszugehen und die Bewegungen zu betrachten, die Feinheiten, kann sich als lohnend herausstellen. Dennoch verbleibt es dabei. Dieses Bier wird nicht als Spitzenbier zu bezeichnen sein. Dafür ist die Hopfung zu plump und der Alkohol zu unbalanciert, der Rest dagegen aber zu hintergründig.

Bewertet am

55% Rezension zum Einbecker Ur-Bock Hell

Avatar von Konjugator

Der Vater aller Böcke ("Oambock" - bayerisch für Einbeck) hat viele seiner Söhne geschmacklich davonziehen lassen.
Vielleicht liegt es daran, dass die kleinen Brauereien eine intensivere Produktpflege betreiben können. Der Einbecker Urbock ist kein schlechtes Bier, aber ein Bock von der Stange. Das Alkoholaroma steht zu sehr im Vordergrund.

Bewertet am

63% Rezension zum Einbecker Ur-Bock Hell

Avatar von Bier-Klaus

Der Vater aller Böcke hat eine hellgelbe glanzfeine Farbe mit einer gemischtporigen Krone.

Im Geschmack beginnt es mit einem nicht so süßen Körper, wie man es erwarten könnte.
Dann folgen deutliche alkoholische und bittere Aromen, bevor im Nachtrunk noch eine starke Hopfenbittere hinzukommt.

Das Ganze ist kein Ausbund an Harmonie, das Bier erinnert mich stark an den Herforder Maibock.
Hier sind die Hopfenaromen auch stark aber nicht ganz so unrund wie beim Herforder.

Fazit: mittlerweile haben andere auch Bockbier brauen gelernt und das Einbecker ist nicht mehr das Maß aller Dinge.
Zumindest nicht beim hellen Bock.

Bewertet am

51% Ein Hoch auf den Alkohol?! (Teil 2)

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Optik: Goldig gelblich und blank. Die Schaumkrone ist feinporig, kurzlebig und instabil.

Einstieg: Das Bier riecht hopfig und alkoholisch. Im Antrunk dominiert eine malzige Note, aber bereits hier ists recht alkoholisch.

Körper: Für einen Bock ist dieser recht schmal geraten. Leicht würzig ist er. Der Alkohol lässt sich aber auch hier nicht leugnen. Die Textur geht in Ordnung.

Abgang: Leicht würzig und Hopfenbetont. Hier wirds dann alkoholischer und "warm".

Fazit: Mit dem Bier kann ich nichts Anfangen. Es ist sehr schmal, und bietet kaum ein Geschmackserlebnis. Außerdem leidet die Süffigkeit, weil man den Alkohol, trotz der nicht ganz so starken 6,5% sehr stark schmeckt. Leider ist es hier, wie beim Dunklen auch, nicht gelungen ein gutes Bier zu brauen.

Bewertet am

73% Super Bier!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-herb, ganz leicht alkoholisch (nicht penetrant) und hat im Hintergrund eine schöne Malznote. Der Abgang ist wieder fein-herb und recht spritzig, das macht das ganze Bier schön süffig. Fazit: Ein sehr guter Bock! Schön süffig und lecker, man schmeckt die 6,5% Alc. kaum raus, das ist positiv. Gerne wieder, super Bier!

Bewertet am

73% Nix zu meckern

Avatar von Bastus

Geradlienig,Klassisch, Stilecht,unkomplieziert, Vollmündig,Malzig, Hopfenwürzig, Gut,Punkt.

Bewertet am

70% Rezension zum Einbecker Ur-Bock Hell

Avatar von Florian

Der helle Urbock des Einbecker Brauhauses ist angenehm goldig, aber nicht ganz urig. Der Einstieg ist malzsüß und kräfitg. Der Körper ist für seine recht moderaten 6,5% alkoholisch, dafür aber auch malzig, kraftvoll und vollmundig. Der Abgang ist ziemlich bitter betont.

Bewertet am