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Beer like star Du Lac Saint-Jean Gros Mollet

  • Typ Belgian Strong Ale
  • Alkohol 7.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 89% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#21127

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
89% Avatar von Hobbytester

89% Fruchtige Ode an den Kakao

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht recht alkoholisch und malzig, das geht ein wenig in Richtung Imperial Stout. Der Antrunk ist dann aber nicht wie erwartet schwer und bitter, sondern enorm süß und fruchtig! Der Abgang wirkt wie ein Switchen. Kaum hat man sich an die anfängliche Süße gewöhnt, kommt ein recht kräftiger Röstmalzimpuls zustande, der wieder an den allerersten Eindruck, also den eines schwarzbraunen schweren Biers, erinnert. Der unglaublich expressive Nachhall lässt positive Rückschlüsse auf den Körper zu. Die alles andere als gewöhnliche Balance, die dieser findet, ist äußerst erwähnenswert. Wie erklärt sich diese mysteriöse anfängliche Süße? Ist es hier eine besonders fruchtige Hopfendolde verarbeitet oder süßt der Alkohol das Bier? In jedem Fall wirkt nichts dem Zufall überlassen. Ich durchdringe dieses so merkwürdige wie behagliche Aromenspiel nicht und beschäftige mich lieber wieder mit dem, was ich beschreiben kann. Malznoten sind hier ganz bezeichnend und verdichten sich zu einem wunderbaren Ende, das Bier schmeckt nach hinten heraus noch sehr lange nach reinem Kakao, der ja an sich sehr aromatisch, aber eben gar nicht süß ist. Das ist bemerkenswert, weil das Gros Mollet erst mit der Süße flirtet, um sie dann aber gar nicht zum Ausdruck zu bringen, weder im geschmacklichen Mittelteil noch zum Schluss. Alkohol kommt genauso wenig durch bei dieser enorm dichten Textur, die auch Kaffeenoten thematisiert. Enorm vollmundig ist dieses Bier im Endeffekt auf jeden Fall, auch wenn das Mundgefühl zunächst trügerisch leicht anmutet. Verrückt: Der Nachhall differenziert sich noch in geradezu exzessive Kakaonoten und nussige Malzimpressionen die mich ein wenig an ein gutes Dunkles wie den Räuber Kneißl erinnern! Schwarzbraune Farbe trifft auf lang bleibenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig. Die Bitterkeit zum Schluss ist enorm und markant. Bemerkenswert ist ihre Basis, nämlich der Kakaogeschmack! Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Zu Beginn der Bewertung wusste ich wirklich noch nicht, ob ich diesen extremen Exoten gut finden soll oder nicht. Jetzt finde ich ihn einfach nur ganz hervorragend, weil er den Kakao und Röstmalznoten so intensiv thematisiert, dass ein völlig individueller Geschmack entsteht, den ich eben nur dem Gros Mollet und keinem Braustil konkret zuordnen kann.

Bewertet am

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