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Beer like star Riedenburger Brauhaus & Brooklyn Brewery Dolden Boom

  • Typ Imperial/Double IPA
  • Alkohol 8.6% vol.
  • Stammwürze 18.69%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 8 Rezensionen

#19213

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 10 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
90% Avatar von bromfiets
88% Avatar von Bastus
88% Avatar von Crafter
84% Avatar von ren1529
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von Hobbytester
79% Avatar von FBier
78% Avatar von madscientist79
75% Avatar von Felix
40% Avatar von Florian

83% Rezension zum Riedenburger Brauhaus & Brooklyn Brewery Dolden Boom

Avatar von Bier-Klaus

Farbe bernstein, trüb. Wenig gemischtporiger Schaum. Der Geruch ist extrem hopfig, wobei die deutschen Hopfensorten dominieren wie beim Dolden-Sud.

Im Antrunk besticht ein voller Malzkörper mit leichtem Melonen-Geschmack. Wenig rezent. Sehr schönes rundes und harmonisches Mundgefühl. Der Nachtrunk gestaltet sich etwas kurz und auch der Hopfengeschmack hält nicht allzu lange an.

Sehr gutes Bier aber die 100% vom Dolden-Sud erreicht es nicht.

Bewertet am

40% Rezension zum Riedenburger Brauhaus & Brooklyn Brewery Dolden Boom

Avatar von Florian

Schon im Februar bewertet komme ich erst jetzt mal zum Eintragen und ich glaube, ich weiche mal deutlich von allen anderen Meinungen ab.

Mein Dolden Boom ergoss sich hellbraun mit einem Grünstich und viel Perlage ins Glas. Optisch fand ich den Gesamteindruck so lala. Der Duft war dick & süß nach Fruchtkorb, dicker Hefe und leider auch lackig, wie man es bei so manch schlechtem „Craft“ findet.

Die Süße im Einstieg ist punktiert, mir aber zu spitz. Geschmacklich kann man den Einstieg als ungeordneten Aromenkrieg zwischen Bitterkeit, Frucht, dickem Sirup und Harz, aber auch zitroniger Säure und Rotbuschtee beschreiben. Ich finde den Körper zu dick, chaotisch. Diese gesamte Komposition ist belastend, scheint falsch umgesetzt (oder komponiert) und fuselig-billig. Der Abgang ist säuerlich, bitter und immer noch chaotisch. Röstaromen und Malz werden voll untergebuttert und mit Hefe überdeckt. Der Alkohol hängt raus und schreit ganz laut „Kopf-Aua! Das wirst Du bereuen…“.

Man muss ja nicht alles mögen und hoch beschreien. Ich finde dieses Bier echt lausig und auch ein zweiter Versuch zeigte jetzt nicht auf, dass es sich um eine schlechte Charge gehandelt hat. Selbst wenn es so sei, Qualitätssicherung gehört halt dazu.

Bewertet am

79% Bayern! Brooklyn! Boom!

Avatar von FBier

Das Bier ist trüb und kupfer-orange mit dichtem, aber flüchtigem Schaum. Der Geruch ist extrem fruchtig - mit leicht künstlichen Noten: Litschi, Mango, Citrus und Blutorange. Im Antrunk schmeckt man Orange, Mango, Honig und süßliches Malz. Eben jenes Malzige kämpft dann im Abgang mit einer ordentlichen Bitteren, die sich aber nie in den Vordergrund drängt. Dieses Double IPA ist stark und wärmt durchaus ein wenig, doch der Alkohol schmeckt zu keinem Zeitpunkt unangenehm vor (trotz der ca. 8 Prozent!). Richtig ausgewogen und rund schmeckt das Bier zwar nicht undbedingt – aber dafür so aufregend, wie anregend. Und trotz der öligen Textur ist es angenehm süffig!

Bewertet am

88% Dolldiges Ding

Avatar von Bastus

Gelungenes IPA mit ordentlich Obst drin ! Weiches Wasser, überraschend sanftes Mundgefühl, gerde zu erfrischend fruchtig, der Geschmack umschmeichelt aber erschlägt nicht. Die Hopfenbittere hält sich überraschend zurück was aber gut zu diesem Bier passt.Seeeehr süffig !
Schöner Abgang mit zarter Hopfenseele und einer ordentlichen Priese Sommer.Ein Bier wie ein Sonnenuntergang mit Blutorange gefärbten Wolken über einer Gänseblümchenwiese. So! Genug gedichtet. Prost!!

Bewertet am

90% Rezension zum Riedenburger Brauhaus & Brooklyn Brewery Dolden Boom

Avatar von bromfiets

Eine echte Hopfenbombe ist dieses Coop-Bier der Riedenburger Brauerei und der Brooklyn Brewery geworden. Das "Dolden Boom" riecht nach einem aufregendem Fruchtcocktail, der von Beeren und von Zitrusfrüchten dominiert wird. Geschmacklich hat er noch noch eine Facette mehr zu beiten: Pinie und Honig mischen sich zu den fruchtigen Aromen. Es ist nicht ansatzweise so bitter wie der Doldensud, jedoch deutlich als Double IPA zu erkennen. Herrlich. Da hat die Familie Krieger wieder richtig gute Arbeit abgeliefert!

Bewertet am

75% Rezension zum Riedenburger Brauhaus & Brooklyn Brewery Dolden Boom

Avatar von Felix

Flasche 1620 von etwas über 8000. Alkoholangabe liegt bei diesem Exemplar bei 8%ABV, auf dem Rücketikett wird von ungefährt 8%ABV gesprochen. Die Abweichung ist nicht eindeutig.

Sehr trüb, dicht und rosérot. Hat etwas Ursprüngliches.

Der Duft ist wunderbar saftig nach fruchtig-süßer Blutorange. Eine feine Würze ist dahinter zu spüren, die zwischen Lindenhonig und Pinienharz liegt. Mich persönlich erinnert es dadurch an mit Honig bestrichene Bitterorangen. Erstaunlich wie rein diese Blutorange durchkommt, ein Duft, in den man sich einfach versinken möchte.

Im Mund ist das Bier wirklich erstaunlich. Es schmeckt gar nicht besonders intensiv, trotzdem fühlt es sich, als würde es einen vollkommen mit Aroma anfüllen. Es duftet vielmehr im Mund, als dass es die Geschmacksknospen stimuliert. Es steigt betörend in die Nase auf und geht darüber hinaus. Ich glaube fast, das Bier duftet aus allen Löchern meines Kopfes. Die Blutorange kommt in hervorragender Qualität zum Tragen, richtig frisch und so saftig, wie von einer real gepressten Frucht, mit Fruchtfleischsüße genauso wie mit der schlanken Herbe der Schale und der dichten Bittere der Schaleninnenhaut.
Das Bier ist im Mund cremig und saftig, allerdings nicht übermäßig komplex. Es ist eher frisch und überwältigend in seiner Einfachheit.

Der Sud erinnert von der Textur her an Saft mit Fruchtfleisch. Er ist fruchtig und sehr voll mit öligem Alkohol dazwischen. Leider zeigt sich hier seine Schwachstelle. Zu wenig Malze stützen das Gerüst von unten, sodass das Bier sehr dünn wird. Die fruchtig-frische Aromatik profitiert zwar davon, trotzdem wird dem Bier dadurch seine Genialität genommen. Hier müsste man sich etwas einfallen lassen, um die Fruchtigkeit und den Alkohol übereinkommen zu lassen, und beides zu rechtfertigen.

Der Abgang ist herb, aber nicht übertrieben bitter. Ein fruchtiger, schlanker Abgang mit außergöhnlicher Zartheit.

Der Dolden Boom von Riedenburger und Brooklyn ist ein Bier, dass keinerlei Perfektion benötigt, um mich glücklich zu machen.
Ja, sicherlich, es gibt Aspekte an ihm, die nicht unbedingt genial sind, gut schmeckt es durchgehend und beeindruckend finde ich es in jedem Falle. Es ist ein äußerst faszinierendes Bier, das mir ein breites Grinsen ins Gesicht zu zaubern vermag.
Auch wenn der Körper etwas schmal geworden ist und der "Boom" nicht übermäßig in Form von Bitterkeit oder Schwere einsetzt, sondern sich das Bier eher als leckerer, alkoholischer Erfrischer präsentiert, finde ich es sehr gelungen.
Seine Stärke liegt in der Komprimierung des Aromas auf das absolut Wesentliche: Wirklich selten habe ich eine derartig definierte Blutorangennote geschmeckt, die scheinbar jegliche Aspekte der echten Frucht transportiert. Das Bier riecht und schmeckt fruchtig-herb und saftig-süß, kein anderes Aroma kommt dieser Blutorange in die Quere, was ich in diesem Fall nicht als Mangel an Komplexität deuten würde, sondern ganz im Gegenteil, als sehr gelungenes Abspecken der Aromatik.
Seine Schwächen sind vielleicht eher die Kohärenz von Körper und Alkohol. Vielleicht fehlt ihm etwas die Malzdichte, um die Aromatik zu stützen, denn sie wirkt in der Tat ein wenig luftig. Die geöffnete Weite obergäriger Aromatik kommt dem Bier in die Quere und könnte noch besser zentriert werden. Man könnte meinen, der Alkohol, sei zu dominant für den sehr leichtgewichtigen Körper.
Ich denke, dieses Bier ist auch ein bisschen eine Angelegenheit der Begeisterung und ich kann dem Hobbytester im Modus der Objektivität sehr beipflichten, wenn er meint, es sei nicht besser als der Dolden Sud. Ich persönlich bin ganz hingerissen von diesem ökologischen DIPA, von der schönen Aromatik, dass ich gerne bei Körper und Balance ein Auge zudrücke. Mich jedenfalls kann dieses Bier begeistern, obwohl es nicht ganz schlüssig gebraut ist.
Trotzdem:
Ich freue mich sehr über einen solchen Sud. Ich freue mich, dass die Brooklyn Brewery tatsächlich eine Koorperation mit einer so kleinen, bayerischen Brauerei wie dem Riedenburger Brauhaus eingeht (Wie diese Verbindung zustande gekommen ist, würde mich ja sehr interessieren). Ich freue mich vor allem darüber, dass dadurch in Bayern ein "Bio-Double IPA" gebraut wurde, ein Begriff, der mich per se schon glücklich macht, dass ich an die Decke gehen könnte.
Riedenburger Brauhaus! Ihr habt es wirklich drauf, bitte mehr von solchen Bieren, ihr habt noch Raum nach oben und doch bereits Qualitäten, die so einige andere Brauereien total gegen die Wand klatschen.
Nebenbei: Grandiose Etiketten für den Dolden Sud und den Dolden Boom. Schönere Etiketten habe ich bislang nicht gesehen.
Ich bin Fan geworden, weil endlich jemand mit nachhaltigem Ansatz in Deutschland auf derartiges Bier aus ist.

PS: Nur eines stört mich: Wenn auf dem Etikett schon steht " MIt 5 verschiedenen Hopfensorten - zwei aus Deutschland, drei aus den USA", dann sollten diese Hopfensorte doch auch bitte direkt benannt werden. Mich interessiert brennend, womit hier gebraut wurde.

Bewertet am

83% Nicht besser als der Doldensud

Avatar von Hobbytester

Zur Verkostung steht heute ein Double IPA, das ein Gemeinschaftsprodukt des Riedenburger Brauhauses, das mich bereits letztes Jahr mit dem Doldensud restlos überzeugte, und der Brooklyn Brewery, die beispielsweise das schlicht geniale East India Pale Ale brauen, darstellt. Es riecht nach Grapefruit und Himbeeren. Fruchtig süß und estrig ist der Antrunk. Im Abgang wird das Bier deutlich bitter. Ein Gemisch aus fünf verschiedenen Hopfensorten, teils aus Deutschland, teils aus den USA, teilt sich geschmacklich deutlich mit. „Der Körper balanciert zum einen diesen herrlichen Zitrusgeschmack mit Kräuternoten aus, hierbei handelt es sich ja erst um den Hopfen. Hinzu kommt ein absolut stimmiger, leicht kellerartig malziger Ansatz, möglicherweise, weil zum konventionellen Gerstenmalz Emmermalz hinzukommt, was sich sehr gut macht, dadurch wird nämlich die Bitterexplosion gut abgefangen und vor einem zu dominanten Eindruck bewahrt. Geschmacklich ist von einem Biobier keine Spur.“ – Dies schrieb ich vor einem Jahr über den Doldensud und im Grunde trifft das auch hier zu. Allerdings gefällt mir das Schwesterprodukt noch besser, weil es nicht ganz so bitter und eine Spur malziger ist. Das ist aber Kritik auf recht hohem Niveau. „Die Farbe von Blutorangen trifft auf mittelmäßig lang bleibenden Schaum.“ – Optisch sehe ich auch keine mitteilenswerten Differenzen. Dieses IPA ist genauso süffig wie der Riedenburger Doldensud. Ein bisschen weniger Bitterkeit wäre hier mehr. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Das Bier schmeckt tatsächlich eher wie ein East India Pale Ale von der Brooklyn Brewery und weniger wie ein Doldensud. Es ist gut gelungen, aber nicht so gut wie der Riedenburger Doldensud. Auf irgendeine Art und Weise ist das Geschmackserlebnis kurzlebiger.

Bewertet am

88% Tolle Cooperation

Avatar von Crafter

Hier mal ein Bier was in Zusammenarbeit mit Brooklyn, ein Teil ihres Hopfens und auch ihrer Hefe, in einer Bio Brauerei ( Riedenburg sollte bekannt sein) entstanden ist. Solch Co's sind aktuell recht selten aber wünschenswert, Achtung: Es gibt nur etwas mehr als 8000 Flaschen.
Ich kenne den Dolden Sud der Brauerei nicht allerdings den aktuellen Spezial Sud und kann deshalb voreingenommen bewerten. Fakt ist das der amerikanische Einschlag spürbar ist, ob das nun der Hefe ( stammt von Brooklyn) oder den amerikanischen Hopfensorten kann ich nicht genau sagen.
Das Bier besitzt eine tolle fruchtige Nase, Mango und Passionsfrucht sind zu spüren. Der Antrunk ist ziemlich fruchtig mit relativen Bittereinheiten, diese kommen aber im Verlauf und im Abgang stärker daher.
Das Bier besitzt eine starke Karamellnote die sich bis zum Abgang erhält.
Es erinnert mich tatsächlich an ein Brooklyn IPA mit einer Pilsener Note.
Klingt seltsam, ist aber so.
Wirklich zu empfehlen und bitte probieren.

Bewertet am