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Beer like star Doctor Brew Black Abbey

  • Typ Belgian Style Abbey Dubbel
  • Alkohol 6.2% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 97% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#26355

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
97% Avatar von deadparrot

97% Rezension zum Doctor Brew Black Abbey

Avatar von deadparrot

Gleich vorweg will ich zugeben, dass ich mit diesem Braustil keine Erfahrung habe und also über keine Vergleichswerte verfüge; trotzdem will ich mich an einer kritischen Bewertung dieses polnischen Craft-Dubbel versuchen.

Die Farbe ist kastanienbraun mit einem deutlichen Rotstich, das Bier bildet wenig Schaum, was mich aber nicht stört. Der Geruch, der mir in die Nase steigt, ist ebenso süßlich wie hopfenaromatisch. Simcoe, Cascade, Mosaic, und Centennial sind hier enthalten und tun ihr Übriges, um dem Black Abbey ein intensives Aromahopfenbouquet zu verleihen. Darunter liegt allerdings auch parallel ein kräftiger Malzgeruch, der den Duft von gesüßtem, starkem schwarzem Kaffee mit sich führt.

Dieser Röstkaffeegeschmack schafft es wunderbar auf die Zunge: Als würde man einen kräftigen Espresso trinken - die Röstnoten explodieren im Antrunk geradezu. So ein tolles dunkles Aroma habe ich selten erlebt. Der Hopfen ergänzt dieses Aroma wunderbar mit intensiven Bitternoten, die zugleich aber auch ein frisches, von ätherischen Ölen geprägtes Gegengewicht darstellen und das Bier in der Balance halten - erstaunlich, da sowohl vom Hopfen als auch von den Malzen her deutlich bittere Aromen überwiegen. Irgendwie schafft es das Black Abbey sogar, dazwischen so manche süßen, und auch so manche salzigen Geschmacksnuancen in Erscheinung treten zu lassen. Ich bin richtig begeistert von diesem Kaffeearoma. Mit Kohlensäure halt sich dieses Bier zurück, was ich als passend empfinde.

Es gibt einen unglaublich lang anhaltenden röstaromatischen Nachklang, der mit den bitteren Hopfennoten (58 IBU machen sich hier bemerkbar) toll harmoniert, ohne diese zu überdecken. Für mich als ahnungslosen Anfänger in der Kategorie Dubbel ist dieses Bier geradezu eine Offenbarung: Es vereint die intensivsten Malzaromen eines Porters oder Stout mit der bombastischen Hopfenaromatik eines radikalen IPA. Vielleicht ist das für jemanden, der sich in dieser Kategorie besser auskennt, eine Trivialität - Entschuldigung dafür - aber mir war bislang nicht klar, dass so etwas möglich ist.

Nun stehe ich also vor der schwierigen Frage, ob die nächste Reise nach Breslau gehen soll, um die vielfältige Produktpalette von Doctor Brew unter die Lupe zu nehmen, oder nach Belgien, um in die Welt der Belgischen Dubbel einzutauchen.

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