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Beer like star Dingslebener Landbier

  • Typ
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 50% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#3817

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
59% Avatar von Schluckspecht
42% Avatar von Hendrik

59% Gelebte Disharmonie

Avatar von Schluckspecht

Mit dieser Flasche Bier unterstütze ich den Naturpark Thüringer Wald - aber gerne doch! In einem lebendig sprudelnden, glanzfeinen Mittelbraun mit seinen orange- und rotfarbenen Einschlägen sieht das Dingslebener Landbier wirklich farbschön im Glas aus. Darüber gibt es eine zunächst üppige, beigefarbene Schaumkrone, die sich wenig später auf ein kompaktes Maß zusammen schrumpft. Die Optik kann sich insgesamt wirklich sehen lassen.

Der Duft ist nicht ganz so extrovertiert. Denn da kommt in der Nase bis auf etwas süßliches, würzig untermaltes Malz praktisch nichts an. Kurzum: Es riecht brotig - aber das Brot stammt vom Vortag. Süß, etwas muffig, leicht seifig und mit kräuterigem Unterton gestaltet sich der sehr sanft prickelnde Antrunk. Mir gefällt diese Geschmacksrichtung nicht besonders. Deutet die Optik noch ein sehr kohlensäurestarkes Bier an, ist hier im Einstieg genau das Gegenteil der Fall. Der Körper bleibt bei einer seifig-milden Auslegung, die noch darüber debattiert, ob das Bier nun würzig mit Kräuternoten und Rostmalz oder süßlich mit Honigaroma agieren soll - beides ist nämlich bei ausbaufähiger Harmonie der Fall. Mit an Bord sind auch blumige Hopfennoten. Der Säuregehalt bewegt sich knapp über Normalmaß. Sehr mild mit recht geringer Malzwürze klingt das Landbier hopfenkernig aus, final noch bleibt eine adstringierende Säure. Die Hopfenbittere hat bestenfalls Fernsehpils-Charakter - sie will also niemanden verschrecken. Die leicht kernig-nussige Bitterkeit steht dem Abgang letztlich ganz gut, denn sie täuscht über den bisher ziemlich schalen Eindruck hinweg. Dank der sehr zurückhaltenden Kohlensäure ist die Süffigkeit in einem akzeptablen Maße anzutreffen, aber ein wirklich packendes, leckeres Aroma ist dafür nicht die Ursache.

Das Dingslebener Landbier beweist, dass es Biere gibt, die einfach anders schmecken. Das hier wäre so eines. Man kann sich jetzt darüber streiten - die einen werden es hassen, die anderen lieben es vielleicht sogar. Es hat auf jeden Fall Charakter, wenn auch keinen besonders guten. Ich finde es zu schal und insgesamt zu unstimmig. Ein kräftigeres Aroma mit einer stärkeren Kohlensäure würde ich mir wünschen - dann näme es Züge eines gelungenen, urig-würzigen Landbieres an. Bisweilen kommen sogar appetitliche Geschmacksnoten durch, die
jedoch nicht lange währen. Letztlich ist dieses tendenziell würzige Bier keine gelungene Brauleistung. Mich erinnert der Geschmack am ehesten an das Reh-Bier Ellertaler Dunkel, welches jedoch kräftiger und uriger in Erscheinung tritt.

Dass aus Dingsleben aber auch wirklich gute Biere kommen, hat mir zumindest das Dingslebener Lava bewiesen.

Bewertet am

42% Rezension zum Dingslebener Landbier

Avatar von Hendrik

Sehr herb, nicht besonders lecker.

Bewertet am