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Beer like star De Molen Zus & Zo

  • Typ Obergärig, Saison
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze 13%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7°C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 3 Rezensionen

#21336

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
88% Avatar von Ernesto
77% Avatar von Weinnase
75% Avatar von tonne
74% Avatar von Felix
64% Avatar von gerdez
43% Avatar von Bier-Klaus

43% Rezension zum De Molen Zus & Zo

Avatar von Bier-Klaus

Ein Saison-Bier, wie man es vor allem aus Belgien kennt. Das Saison ist dunkelgolden mit deutlicher Trübung und einer geringen, feinen und dichten Blume. Der Geruch ist erst schwefelig, dann säuerlich wie Gose.

Die Rezenz ist stark, weil das Bier so sauer ist, wobei es wenig Kohlensäure hat. Der mittlere Körper hat saure und salzige Noten, es schmeckt für mich wie ein Gose-Bier. Soll das so sein? Ich weiß es nicht! Drauf steht Saison-Bier aber was ist drin? Es schmeckt nach Gose oder nach mildem Sauerbier. Viking Gose oder Freigeist Methusalem fallen mir dazu ein. Der Nachtrunk hat einen leichten Hopfen-Nachhall. Der Geschmack wird nach ein paar Schlucken besser aber der Schwefel-Geruch setzt sich auch als Schwefel-Geschmack durch.

Insgesamt schmeckt es leichter als es ist, wie auch der Methusalem.
Fazit: das Bier hinterläßt viele Fragezeichen bei mir und nein, ich finde es nicht gut.

Und wenn es nicht schmeckt und ich es nicht wieder haben möchte, dann gebe ich einem Bier nicht 74%.
Das ist ebenso unstimmig wie das Bier selbst!

Bewertet am

77% Rezension zum De Molen Zus & Zo

Avatar von Weinnase

hefetrübes mittleres gelb mit Anflug von orange; gemischtporiger, mäßig beständiger Schaum;
sehr frische, fruchtige Nase mit viel Zitrusaromatik; säuerlich, hefebetont, mostig, erfrischend;
sehr frischer Antrunk mit ordentlich Kohlensäure; die frische, säuerliche Frucht des Duftes wird im Geschmack bestätigt; eher schlanker Körper, trotz seiner 6,5 % vol; Aromen von Orange und Grapefruit dominieren den erfrischenden Nachhall mit seiner gut eingebundenen Bitternote. Erfrischendes Sommerbier - aber mit heimtückischen Alkoholgehalt!

Bewertet am

74% Rezension zum De Molen Zus & Zo

Avatar von Felix

Tieftrüb mit groben Hefepartikeln, enormer, aber grobporiger Schaumkrone und in einer recht hellgoldenen Farbe mit angedeutetem Grünstich.

Der Geruch ist hefig und pikant. Das Bier erinnert an Witbiere und hat unter der Säuerlichkeit noch eine vielleicht buttrige Deftigkeit. Richtige Fruchtnoten gibt es nicht, nur die damit verbundene Säure bzw. Süße.

Der Geschmack ist erfrischend sauer, schiebt aber sogleich eine bitterseifige Note hinterher. Das Aroma empfinde ich als unstimmig, steht es doch zwischen Diacethyl und Spülmittel. Die Fruchtigkeit fehlt mir hier konkret.
Insgesamt schmeckt das Bier noch ziemlich gut, die Aromatik ist nur leider verwischt und nur an den Stellen erkennbar, an denen sie mir nicht ganz schlüssig erscheint.

Der Körper ist schön ausgewogen mit guter Kohlensäure und trotzdem feiner Dichte, die nicht schwer wird.

Die Bitterkeit des Abgangs finde ich schön. Sie schmeckt wie reine Grapefruitschale, pointiert herb und fruchtig, dabei schlank und langanhaltend. Vermischt sich endgültig wunderbar mit der Säure.

Das De Molen Saison Zus & Zo ist ein eher durchschnittlicher bis schlechterer Vertreter dieses Stils, der aber trotzdem über deutliche Eigenheiten verfügt.
Das Bier ist saurer, bitterer und hefiger als erwartet und damit schneidender in der Aromatik. Zugleich erschafft diese Finesse aber auch eine Überreizung. Im Abgang krönt sich das Bier durch eine gelungene Zusammenführung dieser Noten, doch im Einstieg wirkt das Ganze noch ziemlich chaotisch und kann sich davon leider auch im Trinkverlauf nicht erholen. Das Saison prägt hier schon unangenehme Noten von Spülmittel und leichter Buttrigkeit aus. Die Hefe ist dominanter als man es so kennt und unterstützt die Diacethylnote, liegt auch ein bisschen schwer im Magen. Die starke Säure empfinde ich als gut, die Bittere dagegen hat keine schöne Kontur und ist damit zu deutlich. Auch die Hefe und das Weizenmalz agieren unschlüssig.
Ich bin dennoch erstaunt wie es dieses Bier durch gelungene geformte Textur und ein schlüssiges Ende schafft, all diese schon sehr penetranten Macken einigermaßen auszubügeln und ins Positive zu wandeln. Der Körper ist hervorragend schlüssig und auch der Abgang kann das meiste, was im Einstieg schief gelaufen ist, wieder geradebiegen.
Letztlich wäre mein Urteil:
Dieses Saison gehört nicht gerade zu den Größen, weder denen des Stils, noch denen der Brauerei. Trotzdem finde ich es noch in Ordnung. Es hat ein paar Tricks auf Lager, die vielleicht dem Einen oder Anderen in besonderer Weise zusagen. Ich empfinde es dennoch als unstimmig und möchte es nicht wieder haben.

Bewertet am