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Beer like star Dansk Blindesamfunds 100 års

  • Typ
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-12 °C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 6 Rezensionen

Das Bier Dansk Blindesamfunds 100 års wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Einnahmen gehen an Blindenhilfe
    #7109

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 8 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    91% Avatar von Robert
    89% Avatar von fraser
    75% Avatar von Kaddy
    74% Avatar von WeinArte
    74% Avatar von MichaelF
    71% Avatar von Felix
    70% Avatar von Florian
    64% Avatar von Dirk

    75% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Jubiläumsbiere gibt es wie Sand am Meer. Oftmals zelebrieren sie einen Geburtstag der Brauerei, irgendeine lokale Berühmtheit oder schlicht die Tatsache, das „Premium Jubiläum“ halt noch wertvoller klingt als „Premium“ allein, trotz oder gerade aufgrund gleichen Inhalts.

    Bei Dansk Blindesamfund 100 års mögen dem deutschsprachigen Leser die seltsamsten Assoziazionen kommen, tatsächlich wird aber nur das hundertjährige Bestehen des dänischen Blindenverbandes (man denke an „Zusammenfinden“) gefeiert – ein besserer Anlass als bei den meisten Jubiläumsbieren, und da jener Verband wirklich einen Teil der Einnahmen erhält, ruft das Midtfyns Bryghus hiermit quasi zur Craft-Variante von Krombachers „Saufen für den Regenwald“ auf. Na dann mal los:

    Mit diesem Hintergrund in Gedanken beginnen wir unsere Rezension mal mit dem textuellen Äquivalent einer Schweigeminute und lassen die optische Beschreibung weg. Also Augen zu und nur Geruchs- und Geschmackssinn die Fühler austrecken lassen!

    Hier begegnet uns zuerst der hefig-saure Geruch von Treberbrot, begleitet von überreifen Früchten (Pfirsich, Sternfrucht, gelber Apfel), unterlegt durch eine flächige Karamellmalznote. Fast unbemerkt dünkelt eine ulkige Gemüsezwiebelnote im Hintergrund herum.
    Auch im rezenten Einstieg finden sich die Fruchtnoten wieder, werden jedoch bereits früh von einer unerwarteten Bitterkeit ubertüncht. Diese geht zunächst in eine sehr angenehm röstige Richtung, wird am Gaumen jedoch stechend und grasig. Die Malzsüße hält sich eher bedeckt, während Säure und Bitterkeit sich um die Vorherrschaft streiten – ein Kampf, den am Ende nur die Bitterkeit gewinnen kann. Leider müssen dabei einige Aromen dran glauben.
    Der Körper ist an sich weich, dicht und malzig, was aber von der sehr präsenten Kohlensäure scharf kontrastiert wird. Allgemein trägt er die Aromen nicht zu vollster Zufriedenheit, wirk leicht unbalanciert.

    Dennoch, wir können uns dieses Bier gut als Beigabe zu einer Geflügelfüllung (Ente) vorstellen…Apfel, Zwiebel, Brot…

    Bewertet am

    74% Rezension zum Dansk Blindesamfunds 100 års

    Avatar von WeinArte

    Das Bier mit dem Schmetterling auf der Flasche sieht im Glas sehr appetitlich aus. Golden mit einem dichten, fast cremigen Schaum. An der Nase erinnert das Bier an ein Pale Ale. Fruchtig, Grapefruit-Aroma. Ganz versteckt vielleicht sogar etwas exotisch, ich meinte Zimt zu riechen. Am Gaumen ist das Bier nicht ganz so fein wie an der Nase. Es ist fruchtig aber die weiteren Geschmacks-Aromen bleiben dezent im Hintergrund. Die Bitterkeit passt sich schön an die Gesamtstruktur an. Der Abgang ist anhaltend.

    Bewertet am

    89% Rezension zum Dansk Blindesamfunds 100 års

    Avatar von fraser

    Das erste, was an diesem Bier auffällt, ist das schöne Etikett. Kraftvolle warme Farben symbolisieren ein Insekt der Gattung der Pfauenaugen über einer wüstenähnlichen Gegend bei Sonnenuntergang. Wirklich hübsch anzuschauen.
    Der Geruch und der Geschmack erinnern an ein Ale.
    Der Einstieg ist würzig leicht mit einer fruchtigen Note. Anschließend überwiegt die Bitterkeit und bleibt auch nach dem Abgang bestimmend. Zwischendurch ist noch ein angenehmen Röstaroma zu merken.

    Bewertet am

    74% Rezension zum Dansk Blindesamfunds 100 års

    Avatar von MichaelF

    Im Januar 2013 ist es soweit: Das Dansk Blindesamfund ist mein Start ins erste Bierpaket und das erste neue (Jubiläums-) Bier 2013. Ich habe mich eher unbewusst für dieses Bier als Einstieg entschieden.

    Das Dansk Blindesamfund steht mit einem hellen Orange im Glas und verströmt einen sehr vielschichtigen Geruch, vorwiegend hopfenaromatisch, säuerlich – hefig sowie fruchtig nach Pfirsich und Grapefruit. Es wirkt bestimmt, gradlinig und aromatisch. Die Assoziation des fließenden Baches von Felix sagt mir sehr zu und ich möchte diese noch etwas vertiefen. Wie ein Bach umschmeichelt es die Zunge, sanft gluckernd, alles umspülend – und doch ist es kein ruhig vor sich hin fließender Bach, es gibt große Steine, die von dieser flüssigen Weichheit nicht aus dem Weg geschaffen werden können. Eine dominante Bitterkeit, die mit der Säure um die Vorherrschaft ringt; eine sprudelnde Kohlensäure, die manchmal nicht alle Aromen mittragen und ausbalancieren kann sowie eine angenehme Malznote. Der Zeitunterschied zwischen Einstieg und Abgang kommt mir wie ein Katarakt des Nils vor. Zuerst bauen sich langsam fließend Fruchtnoten auf, jedoch gewinnt man schnell an Fahrt und wird zwischen Felsen von einem Herumwogen der unterschiedlichsten Sinneseindrücke Zeuge, bis man schließlich in einer langsam ausklingenden Bitterkeit wieder ruhigeres Fahrwasser gewinnt.

    Ich glaube, das beschreibt recht gut diesen Kontrast zwischen Weichheit, Schmeichelei und Harmonie auf der einen Seite und den etwas untergehenden Aromen und anderen Kontrasten. Summa summarum schmeckt mir das Dansk Blindesamfund als der unerwartet kontrastierende Einstieg in das erste Bierpaket.

    Bewertet am

    71% Rezension zum Dansk Blindesamfunds 100 års

    Avatar von Felix

    Das Dansk Blindesamfund sieht im Glas orange bis hellrot aus, es bildet eine für meinen Geschmack außerordentlich schöne, volle Blume aus.
    Der Geruch ist sehr aromatisch, sofort kommt der deutliche Aromahopfen hervor, der sich hier auf unerwartete Art und Weise zeigt. Der Geruch geht zwar stark in Richtung Grapefruit, jedoch hat man es hier mit einer noch bittereren Sorte zu tun, es ist etwas trüb-herb, wie von den weißen Rändern zwischen Schale und Fruchtfleisch, die Schale selbst zeigt sich nur nebenbei. Hinzukommt noch eine flächige, "fettige" Note, die das alles sehr weich umrahmt. Für mich ist das schon deutliches Diacetyl, als Fehlnote würde ich es vielleicht nicht beschreiben, da es sein Werk gut verrichtet und das Bier aromatisch zusammenhält und voller macht. Von der Menge jedoch, könnten einige Verkoster es durchaus als Diacetyl-Fehlnote deuten, kann ich mir vorstellen, es ist wirklich sehr präsent in der Nase. Hinter diesen Aromen liegt dann noch eine geradlinige, pflanzliche Grasigkeit, die aber nur sehr hintergründig agiert und nicht weiter zum Tragen kommt, nur den Hopfen bitter und frisch unterstreicht. Und irgendwo ist da nach langem riechen plötzlich noch so etwas wie Vanille. Ist das eine Art Mischung aus Malz und Diacetyl?
    Im Mund fühlt sich das Bier sehr merkwürdig an. Es ist samtig, seidig und fließt wie ein kleiner Bach über die Zunge, es prickelt aber nur sehr wenig und bildet sogleich - scheinbar von der Diacetylnote ausgehend - eine geradezu pikante Deftigkeit aus, hinzukommt eine starke Vegetabilität, es schmeckt nach Blumenkohl und Brot, nach zerlassener Butter und trockenem, altem Herbstlaub, dahinter findet sich so etwas wie Tabak und wieder ganz versteckt die Idee von Vanille, wie ein Schatten, gar nicht wirklich wahrzunehmen. Und dennoch scheint es mir frisch zu sein, wie aus einer natürlichen Quelle. Die Malze im Bier sind etwas dunkler als erwartet, der Hopfen zeigt sich erst im Nachtrunk als bitter und flächig.
    Der Körper des Bieres ist nicht leicht zu bewerten, einerseits fehlt mir etwas die Frische durch Kohlensäure, sodass das Bier ein wenig wässrig daherkommt, andererseits ist es vom Aroma her unglaublich voll und viele Noten werden gut an den Gaumen gebracht. Obwohl der Körper viel zu schwach scheint, wird trotzdem einiges übermittelt. Wie das funktioniert ist mir ein kleines Rätsel.
    Der Nachtrunk ist dann deutlich herber, tendiert nun stark ins Pflanzliche ohne aber trocken zu sein, er ist weich und leicht feucht, etwas moosig vielleicht sogar, die Tabaknote kommt mehr und mehr hervor. Der Hopfen ist flächig geraten, verströmt aber deutliche Bitterkeit.
    Alles in allem bin ich etwas überfordert mit diesem Bier. Es ist - gelinde ausgedrückt - "verdammt anders!". Alle Aromen sind deutlich und kräftig ausgeprägt, trotzdem scheint mir das Bier zu dünn geraten, es mangelt dem Getränk an Kohlensäure, um wirklich frisch zu sein, die Aromen deuten aber auch nicht darauf hin, dass es frisch sein möchte. die starken Noten von Butter und Gemüse sind typische Kandidaten für Fehlnoten und könnten wohl auch beide als solche interpretiert werden. Mir scheinen sie aber als so offensichtlich, dass ich vermute, sie sind gewollt bzw. provoziert. Ist das nun gut, ist es schlecht? Das Bier wird im Geschmack von brotiger Malzigkeit getragen, im Geruch wurde einem eine aromatisch-fruchtige Grapefruit vorgegaukelt. Das Bier trinkt sich wunderbar weich und kommt zwar etwas verrückt und anders daher, schmeckt aber irgendwie trotzdem gut.
    Hier steh ich nun, ich armer Tor...

    Bewertet am

    75% Rezension zum Dansk Blindesamfunds 100 års

    Avatar von Kaddy

    Der Geruch erinnert mich stark an eine bayrische Brotzeit: Frisches Brot und süße Zwiebeln..Im Geschmack finden sich eben diese Aromen wieder und werden begleitet von einer ausgeprägten Säure und Bitterkeit. Für den guten Zweck in jedem Fall kaufenswert!

    Bewertet am