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Beer like star CraftCountry Miyamato

  • Typ Obergärig, American Pale Ale
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 57% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#26012

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
75% Avatar von MichaelF
64% Avatar von goldblumpen
33% Avatar von Bier-Klaus

33% Craftbierfest Linz 2016

Avatar von Bier-Klaus

Craftbierfest Linz 2016:

Das "Japanese Pale Ale" heisst so, weil es mit Reis gebraut und dem japanischen Sorachi Ace gehopft wurde. Dazu kommen noch Korallen, warum die auch immer verwendet wurden. Das Pale Ale ist nicht blass sondern dunkelbraun und gleichmässig trüb, hat eine riesige, feinporige und stabile Krone. Es riecht nach Lösemittel uns schmeckt auch so. Das ist extrem grob und geht gar nicht. Wenn ich die anderen Bewertungen lese, dann war die Charge schlecht, muss das nochmal verkosten.

Bewertet am

75% Interessante Ansätze aus Tirol

Avatar von MichaelF

Mit dem Miyamato steht das zweite Bier von CraftCountry auf dem Tisch, der Smasher konnte mich nach einem ersten, sehr guten Eindruck nicht restlos überzeugen. Die Brauerei beschreibt Miyamato als „den wohl bekanntesten Rönin der fernöstlichen Geschichte“. Mir als Laie sagt dieser Name nicht wirklich etwas, vielleicht ist es nach Miyamoto Musashi (1584-1645) benannt. Mein schneller Faktencheck muss aber auch gar nicht stimmen. Auch von einem Japanese Pale Ale habe ich bis dato noch nichts gehört; CraftCountry braut dieses Bier jedenfalls ausschließlich mit japanischen Hopfensorten ein (welche das sind, wird wieder verschwiegen), verwendet Reis und weist auf die japanische Sango Meereskoralle hin, die im Kochvorgang verwendet wurde. Schlussendlich treffen 45 IBU auf 15°P und 5,5 % Alkohol.

Im Glas präsentiert es sich in einem schönen Bernstein und verströmt denselben intensiv-betörenden Duft, den ich schon beim Smasher wahrgenommen habe und der sofort Lust auf mehr macht; in diesem Fall sind das eine leichte Süße, etwas Kokos und frischer Hopfen. Geschmacklich arrangieren sich grasiger Hopfen mit Kräutern und süßen, malzigen Aromen; daneben kommt eine leichte Fruchtigkeit auf. Der Abgang klingt mit einer Kombination aus malzigen hopfig-bitteren Aromen aus. Alles in allem ergibt sich ein stimmiges, schlüssiges Gesamtbild, dass einer ähnlichen Linie wie der Smasher folgt: einem betörenden, umschmeichelndem Duft folgt ein durchschnittliches Geschmackserlebnis, dem man zwar ein gutes Zeugnis ausstellen möchte, es aber aufgrund fehlender Intensität nicht zu höheren Weihen reicht. Ein gutes, aber nicht überragendes Pale Ale aus Tirol. Wenn man am Schluss der Rezension auf den Namen des Pale Ales und die Art eines Rönin zurückdenkt, wird klar, dass dieses Bier nicht den Anspruch haben kann, „ein Leben fortan für sich selbst zu beschreiten“; dazu fehlt das Alleinstellungsmerkmal.

Bewertet am