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Beer like star Chopfab Dunkel

  • Typ Obergärig, Irish Stout
  • Alkohol
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 46% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#19409

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
53% Avatar von Bier-Klaus
48% Avatar von goldblumpen
35% Avatar von Felix

53% Braukunst live 2015

Avatar von Bier-Klaus

Die Chopfab-Biere sind das Standard-Sortiment der Doppelleu-Brauerei. Das Dunkel wird bedeckt von wenig gelbbraunem Schaum. In der Nase dunkles Malz und Hefe. Der Geschmack ist schlank mit stark röstigen Kaffeearomen. Das Bier geht sehr in Richtung Stout, weniger in Richtung traditionelles Helles. Das ist mir zu dünn mit zu vielen Röstaromen für ein Dunkles Bier.

Bewertet am

35% Rezension zum Chopfab Dunkel

Avatar von Felix

Für ein Stout relativ hell - was so viel heißt wie: nicht schwarz. Moderat dunkelbraune Farbe mit geringer Schaumbildung.

Der Geruch ist sehr süß mit viel Toffeearoma, Nougat und einer angenehmen Frische dabei. Letztere könnte als Frucht gedeutet werden, wenn sie auch weniger zu spezifizieren ist. Auch der Hopfen kommt durch. Hat Ähnlichkeiten mit Kräuterlikör sowie Pflaumenmuß mit Gewürzen.

Im Mund fällt sehr auf, welch eine Kühle der Sud abgibt. Der erste Eindruck - wenn man die Aromatik kurz ausschließt - ist: Leitungswasser mit Eiswürfeln, was ich durchaus als Kompliment meine. Leider muss ich genau diese Vokabel beim zweiten Ausholen dann auch tatsächlich im pejorativen Sinne gebrauchen. Wässrig ist das Stout wirklich und es bringt nicht ein My der sahnigen Süße des Geruchs mit in den Antrunk. Dafür etwas metallische Säure und bei genauerem Hinschmecken auch den Schatten einer fruchtig-herben Aromahopfung.

Der Körper ist demnach natürlich nicht besonders hervorragend. Wässrig ist auch hier das Wort der Wahl. Die Kohlensäure ist wie die von Mineralwasser. Sie fühlt sich hinzugefügt an, ist aber an sich balanciert. Doch der Mangel an Masse darunter produziert leider das Gefühl der Dünnheit.

Der Abgang zeigt klare Kaffeearomen, die aber nicht besonders aggressiv sind und eine knackige Hopfenherbe. Ausgereift sind beide Aspekte aber nicht. Interessant sind diverse Nebennoten: etwas Diacetyl könnte das sein, was hier sein Unwesen treibt.

Dieses irish Stout ist ein richtiges Bier zum runterkippen. Es provoziert förmlich, es in weniger als 10 Minuten auszutrinken. Dieses Fliegengewicht erfordert demnach keinerlei Vorsicht, auch hat das Bier keine großartig komplexen Aromastrukturen, die man verpassen könnte. Es ist eigentlich in allem sehr offensichtlich, wenn man erstmal durch den Duft gestiegen ist; der nämlich ist wirklich nicht uninteressant.
Das Bier riecht tatsächlich tiefkaramellig und beschwört all die Noten herauf, die man sich von so einem richtigen Sahne-Stout wünscht. Zugegeben, nicht mit amerikanischer Keule, sondern eher mit englischem Charme, doch etwas unauthentisch.
Die Ähnlichkeit der Textur und der Kohlensäure zu der von Mineralwasser ist ziemlich offensichtlich. Ich frage mich ernsthaft, ob das von dem sehr reinen schweizer Wasser kommt. Auch bei anderen schweizer Bieren und bei einigen süddeutschen ist mir dieses Phänomen schon häufiger aufgefallen. So frisch auch das Mundgefühl dann wird, leider ist meine Erfahrung, dass dies eigentlich immer zu Lasten der Aromatik passiert. Die Klarheit des Wassers entleert die Aromatik, spült sie glatt oder saugt sie in sich auf. Ich kann mir gut vorstellen, dass weniger reines Wasser durch mehr Kalkanteile Aromen besser befördert und auch selbst generiert.
Das Chopfab Dunkel ist damit ein nur mittelmäßiges bis dünnes Stout geworden, dessen erster Geruchseindruck mir jedoch wirklich zugesagt hat. Irgendwie kann ich dieses Bier nicht verreißen, doch ich möchte es eigentlich auch nicht unnötig loben. Es ist durchaus trinkbar und hat ein paar kleine Besonderheiten, die ungewohnt sind.

Bewertet am

48% Rezension zum Chopfab Dunkel

Avatar von goldblumpen

Als ich die Flasche das erste Mal in der Hand hielt und Irish Stout las, dachte ich erst dass sich da wieder wer an einer Guinness-Kopie versucht. Da ich gerne das irischeNationalgetränk mag, schlug ich gleich zu.Nach dem ersten Schluck dann die Überraschung: Mit Guiness hat das Bier soviel zu tun wie Nüchternheit und Irlamd oder England mit gutem Essen: nix. Anstatt einer chremigen Note wird man von einer Woge Bitterschokoladenaroma konfrontiert, und zwar die mit 99% Kakaoanteil. Wenn man das mag: Bitte zugreifen. Für andere Aromen bleibt leider kein Platz. Meine Empfehlung: Dazu ein Glas Milch trinken und eine Scheibe Brot essen - erspart jedes Nutellabrot.

Bewertet am