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Beer like star Cairngorm Blessed Thistle

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 4.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#947

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
73% Avatar von Felix

73% Rezension zum Cairngorm Blessed Thistle

Avatar von Felix

Das Thistle Ale ist ein den traditionellen Bierbraumethoden Schottlands nachempfundenes Ale. Anstelle von Hopfen wurde in Schottland ursprünglich alles mögliche andere verwendet, unter anderem eben auch Disteln, wobei in diesem Bier durchaus Hopfen enthalten ist. Die DIstel soll nur als Zusatz dienen, um daran zu erinnern und sich mithilfe einer Tradition an etwas Neues heranzuwagen. Für mich erstmal spannend.
Im Glas sieht das Bier wunderschön aus, es zeigt sich in einem dunkel-kupfer mit heller, ausgeprägter Schaumkrone. Und schon hier verströmt es einen intensiven Geruch nach süßem Malz, leicht röstig, aber gleichzeitig noch fruchtig in Richtung Ananas oder Zitrus, eine weiche Honigsüße kommt hinzu. Im Einstieg dann schlägt sofort die Bitterkeit der Disteln und des Hopfens zu. Gleichsam ist es dennoch sehr röstmalzig, das süße Malz, das ich zuerst geahnt habe ist hier nicht vorhanden, dafür wirkt es stark getreidig und kräftig-herb, hat aber auch etwas weich-florales mit einer gewissen Würze, insgesamt sehr komplex.
Der Körper ist nicht besonders kräftig, da hätte noch etwas gemacht werden können, dafür ist es außergewöhnlich süffig und sprudelig-leicht für eine solche Aromaintensität. Es lässt sich vom Körper her durchaus als schlank bezeichnen. Im Nachtrunk kommt dann die Bitterkeit noch deutlicher hervor als bereits im Antrunk. Hier legt sie sich beinahe trocken-pelzig (wie bei einem Rotwein) an die Zunge, umspielt von pflanzlich-vegetabilen Noten, die für meinen Geschmack etwas zu heftig sind. Das Gemüseartige hätte ich mit etwas Blumigkeit oder Frucht ausgeglichen gewollt. Die Säure ist normal, die Kohlensäure der Rezenz doch deutlich ausgeprägt, unterstützt aber nur sehr angenehm den schlanken, weichen Körper und die urig-würzige Süffigkeit (Erinnert fast schon an ein Alt)
Insgesamt ein wirklich gelungenes Bier, dessen Bitterkeit für meinen Geschmack aber noch etwas in Schach gehalten werden sollte. Gerade im Nachtrunk erschlägt einen das pflanzlich-herbe ziemlich, obgleich im Antrunk (Geruch und Geschmack im Mundraum) das Bier mit absoluter Komplexität glänzt. Der Körper hätte vielleicht etwas mehr Kraft hergeben müssen, um sich an diese Komplexität anzupassen, so schwebt das Bier etwas zwischen Genussgetränk und uriges Trinkvergnügen und lässt sich schlecht zuordnen, ich weiß nicht ganz, was den Braumeistern so vorschwebte.
Dennoch empfehlenswert, ein gutes Ale!

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