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Beer like star Brok IPA

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze 13.7%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 47% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#28512

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
47% Avatar von deadparrot

47% Rezension zum Brok IPA

Avatar von deadparrot

"Special Recipe" - "Premium Quality Beer" - "Excellent Taste". Solche Schlagwörter auf einem Etikett sind ja beinahe schon unfreiwillig komisch. Jedenfalls stimmen sie mich ziemlich skeptisch. Ich kenne kein wirklich exzellentes Bier, das sich selbst als "exzellent" bezeichnen würde, dafür aber einige Billiggebräue, die sich mit Attributen wie "Premium" schmücken. Sei's drum.

Für ein IPA ungewöhnlich, ist dieses Bier unter anderem mit Rauchmalz gebraut worden. An Hopfen wurden Cascade, Amarillo, Centennial sowie die in Polen oft anzutreffende Marynka verwandt. Die kupferbraune Farbe ist für ein IPA recht dunkel. In der Nase empfinde ich zunächst einen intensiv süßlichen Geruch wie von salzigem Karamell und verbranntem Zucker. Dahinter erst verstecken sich Aromen von gelben Früchten.

Der Antrunk gestaltet sich ebenso malzig, wobei vom Rauchmalz meines Erachtens nicht allzu viel zu merken ist. Der Hopfen hält, so gut er kann, dagegen, kommt letztenendes aber gegen die dominante Süße nicht an, kann nur schwachbrüstig leichte Bitterkeit einbringen, und die typischen Aromahopfennoten, die man bei einem IPA erwartet, gelangen nicht zur Entfaltung. So sehr ich versuche, das nicht sofort als Themaverfehlung abzutun, sondern darin eine Neuinterpretation zu sehen, der man auch etwas abgewinnen kann - es fällt mir schwer. Nicht jedes IPA muss mit klischeehaften Tropenfrüchten aufwarten und neue Rekorde in Sachen Bitterkeit aufstellen - aber das hier ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.

Auch im Abgang macht das Bier keine Wandlung durch. Bis zuletzt wartet man vergeblich auf einen markanten Auftritt der vier Hopfensorten, sowohl aromatisch als auch, was Bitterkeit angeht. Gefühlsmäßig würde ich es auf 25-30 IBU schätzen. Es ist nicht herber als ein durchschnittliches Pils. Das ist dann doch eine ziemliche Enttäuschung, zumal das Bier keine anderen Qualitäten an den Tag legt, die als Alleinstellungsmerkmal dienen könnten. Es klingt fade und uninspiriert aus. Das wahrscheinlich schlechteste IPA, das ich bisher getrunken habe.

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