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Beer like star Brok Extra Stout

  • Typ Stout
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze 15.1%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 39% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#28511

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
39% Avatar von deadparrot

39% Rezension zum Brok Extra Stout

Avatar von deadparrot

Auch wenn das Brok IPA doch eine herbe (bzw. eher eine ziemlich fade) Enttäuschung war, gebe ich dem Stout noch eine Chance. Auch auf dessen Flasche prangen die fragwürdigen Schlagworte "Special Recipe", "Premium Quality Beer" und "Excellent Taste". Naja.

Von einem speziellen Rezept muss man aber tatsächlich ausgehen angesichts der Zutatenliste, die neben dreierlei Sorten Gerstenmalz (Pilsner, Karamell- und Münchner), Weizenmalz und Hopfen auch noch Haferflocken, Lakritzextrakt und Anisaroma aufführt. Braun ergießt sich das Bier ins Glas und verbreitet einen süßlichen Geruch nach Malzbonbons. Auf der Zunge legt es noch an Süße zu, es intensiviert sich somit der Malzbiereindruck. Dabei verbleibt es jedoch aromatisch diffus, irgendwo zwischen röstig, klebrigsüß und würzig angesiedelt. Von Bitterkeit oder Säure kann kaum die Rede sein. Assoziationen zum Lausitzer Porter oder zum Schwarzen Abt aus Neuzelle drängen sich auf. Kein gutes Zeichen für ein Bier, das beansprucht, ein Stout zu sein.

Hätte ich nicht vorher nachgelesen, ich käme gewiss nicht darauf, dass hier Lakritz und Anis(-aroma) genutzt wurden. Auch die trockenen Röstaromen, auf die ich mich bei einem Stout freue, gehen in einem sirupsüßen Einheitsbrei unter, dem es nicht gelingt, einzelne interessante Aromen zu entwickeln, geschweige denn einen eigenen Charakter zu entfalten. Völlig lieb- und ideenlose Beliebigkeit herrscht vor. Im Abgang geht es dann plötzlich auch noch recht metallisch zu - das will so gar nicht zu der zuvor präsentierten Süße passen.

Mir ist nicht ersichtlich, was dieses Bier eigentlich will. Als ein Stout ist es jedenfalls nicht zu erkennen - dazu ist es deutlich zu süß, zu wenig prägnant in seinen "dunklen" Aromen und nicht zuletzt zu wenig süffig. Als Alternative für Karamalz hat es aber zuviel Alkohol. Für Liebhaber von Anis und Lakritz (zu denen ich mich sehr wohl zähle) taugt es auch nicht - denn von besagten Zutaten schmeckt man ja nichts. Es ist nicht einmal auf irgendeine bemerkenswerte Weise so schlecht, dass es wiederum etwas Interessantes daran zu finden gäbe. Es macht einen völlig lieblosen und uninspirierten Eindruck. So hart es klingt, aber das ist nach meinem Dafürhalten wirklich ein Bier, das die Welt nicht braucht.

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