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Beer like star Brlo Porter

  • Typ Obergärig, Baltic Porter
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 15 Bewertungen und 7 Rezensionen

#24864

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 15 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Dirk
83% Avatar von Tobieras
79% Avatar von Dirk
78% Avatar von toffer85
73% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von ren1529
70% Avatar von hightower
69% Avatar von picapau
69% Avatar von Bierkules
67% Avatar von Florian
62% Avatar von Schwarzer Kater
61% Avatar von Puck
53% Avatar von Hobbytester
53% Avatar von Bier-Sven
45% Avatar von deadparrot
38% Avatar von Felix

61% Rezension zum Brlo Porter

Avatar von Puck

Beim Einschenken braun rötliche Reflexe und ein leichter Malzgeruch. Der Antrunk dann mit Röstmalzen , aber auch einer gewissen süss und einer leichten Rezenz. Der Körper sehr schlank und im Abgang sogar etwa dünn. Die sonst typischen Röstmalznoten fehlen gänzlich, dafür eher etwas säuerlich. Für ein gutes Porter fehlt mir der Charakter, die Persönlichkeit. Es stimmt schon was Felix sagt, es erinnert an einen dunklen Bock.

Bewertet am

45% Rezension zum Brlo Porter

Avatar von deadparrot

Was den optischen und geruchlichen Ersteindruck angeht, kann ich mich Felix voll und ganz anschließen: Das sieht aus wie ein dunkler Bock und riecht auch so. Süßliche Aromen wie von eingelegten Früchten überwiegen; Röstnoten wie von Kaffee und Schokolade oder gar rauchig-torfige Impulse, wie ich sie bei guten Portern schätze, vermisse ich völlig. Nicht dass die kirschrote Farbe nicht schön wäre, aber zum Braustil passt sie nun mal nicht so sehr. In der Nase kündigt sich außerdem trotz "nur" 7% Alkohol eine gewisse Schnapsigkeit an.

Süßes, dunkles Malz prägt den Antrunk, aber in Kombination mit der erwähnten Süße, die auch hier weiterhin tonangebend ist, wirkt das Bier einfach ziemlich dünn, klischeehaft und nichtssagend. Es handelt sich, wohlwollend formuliert, um eine recht milde Interpretation des Braustils. Für meinen Geschmack fehlt es aber doch an Kantigkeit, Kontur, und vor allem an irgend einem wie auch immer gearteten Versuch, wirklichen Charakter und Eigenständigkeit zu kreieren. Der Abgang hält leider nur das blasse Abziehbild der Röstaromatik bereit, die ich von einem guten Porter erwarte: Alkoholschwangeres und unpassend säuerliches Getreidearoma wirkt nicht nur unpassend, sondern auch recht aufdringlich. Das Trinkvergnügen hält sich in Grenzen.

Wäre ich weniger kritisch, wenn nicht "Porter", sondern "dunkler Bock" auf dem Etikett stünde? Möglicherweise, denn die Bezeichnung erweckt naturgemäß gewisse Erwartungen, die das Bier leider nicht im Geringsten erfüllen kann. Doch auch, falls es ein Doppelbock hätte sein sollen, wäre es ein relativ uninspirierter und wenig charaktervoller mit der offensichtlichen Schwäche des deutlich zu schmeckenden Alkohols. Es bleibt also dabei: Die unangefochten besten Baltic Porter, die ich kenne, kommen aus Polen. In Brło ist man von der Qualität z.B. eines Kormoran Warminski oder eines Komes Meilen entfernt.

Bewertet am

70% Rezension zum Brlo Porter

Avatar von hightower

mahagoni
braune feinporige Schaumkrone, fällt langsam zusammen
sanft röstaromatischer Duft mit guter Schokolade, Toffee und auch Karamell
dunkle Malze im Antrunk mit Aromen von Toffee und Karamell
geschmeidiger Körper, süffig
milder Toffee im Abgang mit sanfter Hopfenbittere

Bewertet am

38% Rezension zum Brlo Porter

Avatar von Felix

Dies soll ein Porter sein, doch ich zweifle leider schon vor dem Öffnen der Flasche, denn ich kann durch die Flasche und einen rötlichen Sud hindurch schauen.

Tatsächlich, ein kirschrotes Bier mit beigefarbener Blume.

Der Geruch ist dagegen dunkel und eher bockartig als wie von einem Porter. Es riecht nach gezuckerten Erdbeeren, wie so manches Bockbier, sodass ich mich doch sehr frage, ob dieser Sud obergärig oder untergärig ist. Ich tendiere sofortig zur Untergärigkeit (was auch in Anbetracht der deutschen Interpretation des Porterbieres nicht unmöglich wäre - worauf hier jedoch exakt Bezug genommen wird, bleibt unklar.)
Aromatisch kommen ansonsten noch etwas gemüsige Töne hinzu wie von Aubergine. Ungewöhnlich in jedem Falle.

Antrunk: Ziemlich süß, weiterhin Zuckerbeeren mit alkoholischem Stich. Etwas angeröstetes Malz.

Körper: Hier ist das Bier ein bisschen pappig durch die zu starke Zuckrigkeit. Die Kohlensäure ist dadurch viel deutlicher zu spüren. Wahrscheinlich ist ihre Menge akzeptabel, doch so erscheint sie überdosiert. Wirklch schöne, definierte Konturen weist das "Porter" leider nicht auf. Leider für ein Porter viel zu dünn.

Abgang: Röstmalz mit Tendenz zu Graubrot und Getreide, keinerlei Idee von Kakao oder Kaffee, was irgendwie das Mindeste wäre - nicht, dass ich so dogmatisch wäre, ein Porter ohne jene Noten nicht anzuerkennen, aber hier ist es kein bewusster Verzicht, sondern ziemlich eindeutig ein Merkwürdigkeit.

Charakter: Das BRLO Porter ist ein Taschenspieler und Trickser. Es gibt sich als jemand aus, der es nicht ist. Es will in keine Rolle passen. Aber wo ist dann der Charakter? Was will es mir sagen?

Ich bin von diesem Bier leider nicht überzeugt. Ich wollte ein weiteres Mal ein Produkt von BRLO unterstützen, weil sie sich für soziale Projekte engagieren, aber ich muss leider sagen, dass meiner Ansicht nach keine gute Bierqualität geliefert wird. Entweder sind die Biere eher nichtssagen oder sie haben sogar etwas stümperhafte Züge. Bei dem vorliegenden Exemplar fällt es mir schwer, überhaupt ein Urteil zu fällen. Gehe ich unvoreingenommen heran, kann ich nur sagen: Es wirkt wie ein sehr mittelmäßger dunkler Bock, ohne Orientierung oder Ideal. Wenn ich aber weiß, dass es ein Porter sein soll, komme ich ins Grübeln. Was soll diese Interpretation? Ist sie Absicht oder Versehen? Ich kann leider so ziemlich ein einziges Porterkriterium an diesem Bier erkennen. Es schmeckt untergärig, alkoholisch, zuckrig und erdbeerig. Ich will natürlich kein sturer Prinzipienreiter sein und auf Namen pochen, aber ich finde schon, dass man wenigstens Porterähnliches bringen sollte, wenn man sein Bier so nennt. Oder gibt es hier eine Interpretationsweise, die mir nicht bekannt ist?
Leider ist auch jenseits dieser babylonischen Sprachverwirrung dieser Sud schlichtweg nicht überzeugend. Er wirkt etwas plump und schwer, orientierungslos und überfettet. Viel zu zuckrig süß ist er und damit eindimensional und langweilig. Und außerdem ist all das noch hervorragender Boden für einen extrovertierten Alkohol.
Trotz sozialem Engagement - bitte weiter so! - leider aus Sommelier-Perspektive ungenügend.

PS: Doch es soll auf ein ganz filigranes Aroma im Duft hingewiesen werden, das geradezu unbestimmbar bleibt, aber Tiefe herstellt. Es könnte so etwas wie Koriander, Estragon oder Liebstöckel sein.

Bewertet am

53% Süß und würzig

Avatar von Hobbytester

Dieses Bier macht allein schon mit seinem Geruch etwas her. Eine leicht süßliche Alkoholnote liegt in der Luft, hinzu kommt eine sympatisch kräftige Malznote. Der Antrunk ist ausgesprochen süß. Im Abgang bleibt die Süße, mir gefällt ein leichter Pumpernickel-Nuss-Impuls. Säure und Bitterkeit wollen sich nicht einstellen. Ein Porter muss für mich anders schmecken. Dieses Bier wirkt wie ein zu süßes, brotiges Dunkles. Das ist gar nicht so schlecht, aber für mich einfach kein Porter. Hier regiert mir die Süße des Alkohols zu sehr rein, vom Karamellmalz wäre weniger mehr gewesen. Wo ist das Rauchige? Immerhin ist das Bier recht vollmundig. Dunkelbraune Farbe trifft auf lang vorhandenen Schaum. Süffig ist dieses Bier durchaus. Bitterkeit ist hier Fehlanzeige. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Das BRLO Porter hat einen schicken Namen und schmeckt ganz nett. Mit den Portern, die ich mag, kann es aber nicht mithalten.

Bewertet am

73% Rezension zum Brlo Porter

Avatar von Bier-Klaus

Beschreibung der Brauerei: Dieser untergärige Bierstil ist eine Kreuzung aus englischem Porter und russischem Imperial Stout. Unser unfiltriertes Baltic Porter erfreut mit harmonischen Karamell- und Röstaromen. Genug Umdrehungen hat es auch. So schmeckte es schon Katharina der Großen. NSTRVJ! 

Zum Bier:
Beim Porter ist ja immer die Frage ober- oder untergärig aber die baltischen Porter sind meistens untergärig. Schwarz mit rötlichen Reflexen und blickdicht fließt es ins Glas. Dort bildet es eine enorme Krone aus stabilem hellbraunem Schaum. In der Nase leichte Röst- und Rumtopfaromen.

Der Einstieg ist sehr ruhig und vollmundig. Es beginnt mit einem sehr süßen Geschmack. Der Körper ist sehr malzig und vollmundig. Das Karamellmalz bringt überwiegend süße Aromen ins Bier, die Röstaromen sind nur ganz dezent vertreten. Der Abgang endet mit einer leichten Säure, die auch vom dunklen Malz kommen dürfte. Trotz des Anfangs geringen Sprudels moussiert das Porter schön im Mundraum.

Ich bin ein wenig ratlos. Das Porter läßt sich sehr gut trinken aber eigentlich mag ich es mehr röstig und weniger süß. Trotzdem gefällt mir das Bier, weil es mich an die besseren belgischen Dubbel erinnert und mit seinen Rumtopf-Aromen sogar Assoziationen zu den Rochefort-Bieren hervorruft.

Bewertet am

69% Rezension zum Brlo Porter

Avatar von picapau

Zunächst kommt ein schöner Schaum ins Glas. Die Farbe ist dunkelbraun und leicht durchschimmernd. In der Nase macht sich zunächst eine süße Malzigkeit bemerkbar, die wie ein Dessert anmutet. Im Geschmack bleibt weiterhin die Malzsüße im Vordergrund, hinzu kommen karamellisierte Früchte und Kakao. Gefolgt wird der Eindruck von einem cremigen, leicht herben Abgang.

Insgesamt ein Bier, das sicherlich nichts für alle Abende ist, ich mir aber auch gut zu mit süßer Marinade bearbeiteten Grillgut oder dergleichen vorstellen kann. Oder eben statt einer Nachspeise :)

Bewertet am