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Beer like star Brlo Pale Ale

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 5 Rezensionen

#24185

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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74%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 9 Bewertungen
87% Avatar von Beerkeeper
81% Avatar von tonne
80% Avatar von dreizack
80% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von willworkforbeer
73% Avatar von Bier-Klaus
65% Avatar von Bierkules
64% Avatar von schloemi
61% Avatar von remus456

80% Ein Pale Ale als Zungenschmeichler

Avatar von Schluckspecht

Aus der Brauerei Landsberg kommt das BRLO Pale Ale, welches über 6,0 % vol. Alk. verfügt und mit Bio-Malz (Pilsner Malz, Münchener Malz, Caramelmalz, Weizenmalz) aus Unterfranken gebraut wurde. Dazu gibt es eine fünffache Hopfung mit den Sorten Cascade, Centennial, Citra, Saphir und Willamette.

Das Pale Ale zeigt sich, wie ein Pale Ale eben normalerweise aussieht: Helles Bernstein, schön unfiltriert und damit hefetrüb und darüber gibt es sahnigen, festen Schaum. Im Geruch zeigt sich das BRLO Pale Ale sehr dezent - und doch komplex in Form von Citrus, roten Beeren, würziger Eiche, Kräuter, Karamell und Walnuss. Mild mit feiner, beeriger Malzsüße steigt das Bier sogleich hopfig-grasig ein. Sehr mild, sehr weich - auch der Alkohol zeigt sich auf harmonische Weise. Da kommt fast ein wenig Langeweile auf. Feine Fruchtnoten in Form von Zitrone, Orange und Beeren werden im cremigen Körper serviert. Zunehmend agiert der Hopfen würziger und dominiert damit die beerigen Fruchtnoten, der Malzcharakter ist ausgewogen bis süß. Feinherb bis bitter schließt das Pale Ale ab, Geschmacksnoten von Pomelo und Grapefruit werden betont.

Ein wenig störe ich mich am Weizenmalz, doch respektabel und lecker finde ich das BRLO Pale Ale zweifelsohne. Trotz der vielen Hopfensorten zeigt es sich nicht als Hopfenbombe, sondern spielt lieber den Trumpf der Komplexität aus. So ein weiches, friedfertiges und dennoch aromatisches Ale findet man nicht alle Tage.

Bewertet am

78% Rezension zum BRLO Pale Ale

Avatar von willworkforbeer

Ein gutes Pale Ale - keine Ecken, keine Kanten. Bei dem ganzen Hopfen der hier drinsteckt hätte ich mir geschmacklich und geruchlich mehr vorgestellt. Die Flasche sieht allerdings wunderschön aus. Lecker ist es, aber nichts wirklich besonderes.

Bewertet am

87% Super Pale Ale

Avatar von Beerkeeper

Braukunst Berlin BRLO Pale Ale 6,0% Alk. gehopft mit Cascade, Centennial, Citra, Saphir & Willamette. Zusätzlich wurden neben Pilsener- und Münchenermalz auch ein Caramelmalz verwendet.
Recht hoher Alkoholgehalt & reich an feinster Hopfen, mir solls recht sein & ich bin gespannt.

Farbe im Glas recht trüb bernsteinfarbig. Schaum mittel bis feinporig & auch halbwegs standhaft. Schon beim Einschenken intensive Hopfenaromen in der Nase in Richtung Beeren & Citrus, vllt. Grass & Heu. Beim Antrunk angenehm fruchtig citrusartig gefolgt von sehr angenehm schmeckbarer Orange. Sehr rund & zur Mitte hin hab ich am Gaumen noch leichte Karamellnoten verspürt. Selbst beim Abgang war ich völlig überrascht von der sanften Herbe. Am Ende blieben mir angenehme minimale Malz- und Orangenschalen Aromen im Mundraum, die dazu geführt haben gleich die nächste Flasche zu öffnen.

Also für mich persönlich ab jetzt unter meinen TopTen Pale Ale ganz vorn mit dabei & auf jeden Fall empfehlenswert! Sehr lecker & trotz der 6% Alk. extrem hohe Drinkability!

Bewertet am

80% Sympathisch und gut

Avatar von dreizack

Brło also, aha.

"Brło ist der alt-slawische Ursprung des Names Berlin", erfahre ich auf der Website des Brau-Trios. Und auch dies: Es wird handwerklich und in kleinen Mengen gebraut, die Hopfen- und Malzlieferanten sind namentlich erwähnt und ökologisch zertifiziert, das Brauwasser wird mit Edelsteinen energetisiert (wow, so viel Voodoo gibt es sonst nur bei belgischen Spontanvergärern), man engagiert sich für soziale Projekte. Megasympathisch, wie ich finde. Hier sind junge Leute am Start, die sich Gedanken über das machen, was sie tun, die eine Vision haben und diese nicht mit den handelsüblichen Mitteln des Marktes durchdrücken wollen. Auch der Rest des Brło-Auftretens passt wie der Deckel auf den Topf: eine klare, übersichtliche und auch inhaltlich aussagekräftige Website, die prägnante Typographie inkl. Logo und die sog. Corporate Identity drum herum, die schlicht-elegante Gestaltung der Flaschenetiketten etc. - Klar, am Ende sollte das Bier den überzeugendsten Eindruck hinterlassen, aber mich interessiert nun mal auch der Rest; das Gesamtbild sozusagen. Und da komme ich nicht umhin, als für das kleine, feine Start-Up gedanklich ein paar fette Sympathiepunkte zu verteilen, auch wenn diese keinen Einfluss auf die Verkostung haben.

Schönes bernsteinfarbenes Bier, ungefiltert. Satte, feinporige Schaumkrone, die sich wunderbar lange hält. Macht schon mal Eindruck, das! Tropifrutti par excellence strömt sogleich aus dem Glas. Süßliches Mandarinenaroma steht in vorderster Reihe, Orange will ich auch gerochen haben. Andere Nasen werden vielleicht Mango erschnüffeln oder Pfirsich. Auf jeden Fall nicht die manchmal etwas überstrapazierte Grapefruit. Wie dem auch sei: es riecht lecker, das Brło Pale Ale.

Im Mund melden sich erstmal die 40 IBU zu Wort, die etwas gewichtiger auftreten, als es die Zahl auf dem Papier aussagt. Die Bitterkeit ist dennoch nicht übertrieben. Hohe Fruchtigkeit auch im Geschmack. Leicht schäumend im Mund; insgesamt ein toller, weicher Körper. Eine solide Malzgrundierung (Pilsener Malz, Münchener Malz, Weizenmalz, Caramalz) steuert noch etwas Toffee und Biskuit bei, eine schüchterne Grasigkeit bringt noch eine grüne Note mit ein und etwas feine Säure stachelt die Geschmacksnerven zusätzlich an. Das alles ist nicht unnahbar komplex, im Gegenteil. Eine hopfig-fruchtige, ehrliche Haut ist hier am Werk.

Im Abgang legt die Bitterkeit noch minimal zu und nun wünschte ich tatsächlich, dass sie in diesem Kontext etwas moderater wäre. Immerhin war kein IPA angekündigt, auch wenn man hopfenseitig mit Cascade, Centennial, Citra, Saphir und Willamette ordentlich zugeschlagen hat. Aber ich will nicht in den Krümeln suchen: am Ende überwiegen eindeutig die positiven Eindrücke.

Das Pale Ale von Brło ist fruchtig-lecker und wunderbar süffig. Es ist nicht zu zahm und nicht zu komplex. Es hat Charakter und Identität. Es ist ... ein richtig tolles Bier.

Bewertet am

73% Rezension zum Brlo Pale Ale

Avatar von Bier-Klaus

Nach dem Anchor Liberty Ale koste ich das Brlo Pale Ale aus Berlin. In der Farbe orange und leicht trüb wird es bedeckt von mässig viel mittelporigem Schaum. Der Geruch ist fruchtig süß, etwas Honig und fruchtigen kräuterigen Hopfen kann ich erkennen. Der Antrunk ist vollmundig, etwas breit von der Struktur her und fruchtig nach Mandarine. Der Mandarinen Geschmack bildet die Basis für eine ausgewogene Hopfung, die ihre Stärke erst im Nachtrunk ausspielt und lange anhält. Der fruchtige Geruch weicht im Nachtrunk einer einfachen Bittere. Von Frucht ist nichts mehr zu spüren. Ein sehr mildes und ausgewogenes Pale Ale mit schöner Hopfung.

Bewertet am