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Beer like star BrewFist Fear Milk Chocolate Stout

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 14.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 3 Rezensionen

Das Bier BrewFist Fear Milk Chocolate Stout wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Hafermalz
  • helles Schockoladenmalz
  • Magnum-Hopfen
  • Maris-Otter-Malz
  • Monaco-Malz
  • Schokoladenmalz
  • Weizenmalz
  • Wiener-Malz
    #6661

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 8 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 4 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    86% Avatar von Kaddy
    85% Avatar von Dirk
    76% Avatar von Florian
    75% Avatar von Brini
    70% Avatar von Robert
    68% Avatar von Harrynator
    65% Avatar von Felix

    75% Rezension zum BrewFist Fear Milk Chocolate Stout

    Avatar von Brini

    Beim Betrachten dieser Flasche hatte ich ein starkes vollmundiges und superschokoladiges Bier erwartet.
    Der Körper schmeckt etwas nach Vollmilchschokolade...für mich schmeckt es zu stark nach Ale und zu wenig nach Schokolade und Stout. Sollte man trotzdem mal probiert haben.

    Bewertet am

    65% Rezension zum BrewFist Fear Milk Chocolate Stout

    Avatar von Felix

    Farblich ist es dunkelbraun mit Anteilen von tief-mystischem Bernstein, die Schaumkrone ist dunkel-beigefarben und gut ausgeprägt. Diese erstaunlich helle Bernsteinfarbe ist für ein Stout mehr als untypisch, mir gefällt sie aber ganz besonders gut. Durch die Trübe wird dem Anblick eine Tiefe und Urigkeit vermittelt, gleichzeitig auch eine geradezu sumpfige Spannung. Das Bier ist wirklich wunderschön in meinen Augen. Mal eine ganz andere Art und Weise, ein Stout aussehen zu lassen.

    Im Geruch ist sofort eine reiche Süße, aber zugleich auch eine erstaunlich frische Frucht zu erkennen. Ich denke da an Nüsse verschiedenster Art (viel Hasel und Macadamia), Kakao, Karamell und Toffeeschokolade, aber auch an zartsüße, richtig trockene Röstnoten wie von Mandeln und Kakaobohnen. Andererseits aber auch an Orangenschale, Minze und vielleicht so etwas wie braunen Zucker. Das Stout ist nicht besonders aggressiv, es wirkt weich und macht einen milden, süßlichen Eindruck, wahrt sich dabei aber auch eine interessante Frische, wie sie bei Stouts sonst eher selten ist. Das gibt dem Bier eine gewisse Ambivalenz. Es scheint mir ein Bier für einen ruhig ausklingenden Abend zu werden, unkompliziet, aber nicht langweilig.

    Im Mund dann erstaunlich fruchtig mit leichter Sauernote (ganz milde, flächige Säure, wie vielleicht von süßen Kiwis), dabei kribbelt das Bier an der gesamten Zunge fein (fast schon massierend wie bei einem hochwertigen Champagner) und enorm trocken zugleich. Die Trockenheit zeigt sich vor allem durch erdige Noten und Nussigkeit. Ich tue mich schwer, hier einzelne Aromen zu filtern. Das Bier ist insgesamt süßlich und trocken mit leichter Säure. Vom Mundgefühl und der Art und Weise der Aromabildung fühle ich mich an Rotwein erinnert. Das Bier ist recht ölig und behält trotzdem eine prägnante Fruchtigkeit wie von dunklen Beeren, schmeckt aber nur bedingt so. Geschmacklich dominieren hier eher süße Malze und röstige Kakaonoten, dazu trockene Holzigkeit, Ledrigkeit, tabakartig beinahe, aber überhaupt nicht deutlich. Alles liegt schwammig ineinander. Ich bin verblüfft, denn hier und da steigen ganz intensive Noten aus dem Glas auf und dann sind sie auch schon wieder weg und nichts bleibt.
    Das Bier treibt ein regelrechtes Versteckspiel.

    Der Körper ist frisch und leicht (wenn auch für 5,2%ABV noch deutlich dichter, aber dabei nicht aromareicher als bei anderen Bieren), tendiert von der Textur schon ins Weinige, ins Seidige und kribbelt dabei wirklich enorm interessant an der Zunge, von der Spitze bis hinten an den Gaumen. Überall ganz gleichmäßig, geradezu organisch bewegt sich das Bier im Mund, als habe es ein Eigenleben. Gleichzeitig ist es aber auch irgendwie statisch, ich empfinde es nicht als wirklich vielseitig.

    Der Nachtrunk ist dann recht kurz, hier kommt nun der Hopfen etwas durch, die Säure macht sich erstmalig wirklich deutlich bemerkbar, bleibt aber zurückhaltend. Es verbleiben Kakaoröstigkeit und etwas Haselaroma. Das war es leider auch schon mit dem Abgang, der nichts Neues bereithält.

    Also urteile ich letztlich folgendermaßen: Ich bin angetan von dem Bier, es schmeckt grundsätzlich gut, ist mir aber noch zu ungenau und irgendwie zu gefällig. Ich habe nicht oft ein so uneindeutiges Stout im Glas gehabt, ein Stout, bei dem ich so wenig einschätzen kann, was es denn nun von mir will. Es ist schwammig und ihm fehlt komplett jegliche Zielgerichtetheit. Der Stil Milk Chocolate Stout wäre für mich mit mehr Tiefe, mehr Alkohol vielleicht und einer gewaltigeren Vollmundigkeit sinnvoller gewesen. Ich begreife die Leichtigkeit nicht so ganz. Die Frische und die Frucht sind irgendiwe irritierend in der süßen Malzigkeit, sie reichern die Aromatik auch enorm an, dennoch fühlt es sich nicht ganz so an, als würde ein Aroma "durchziehen". Dieses Bier braucht Kontur, es ist angenehm und kaum jemand wird sagen, dass es ihm nicht schmeckt, doch das macht es für mich leider auch austauschbar und - was noch viel schlimmer ist - charakterlos.
    Am hervorhebensten empfinde ich die Rezenz, deren kribbelige Kohlensäure wirklich punktgenau arbeitet und dem Bier so eine tolle zweite Dimension verleiht. Ansonsten neigt das Stout schon beinahe zur Wässrigkeit, was sehr schade ist, und auch der Abgang ist mir einfach viel zu kurz.
    Also ein nettes Bier, dem ich keine Fehler vorwerfen kann, bei dem aber die Konzeption für mich unschlüssig ist und das ich als nicht besonders erwähnenswert empfinde. Vielleicht liegt es auch an mir und ich begreife es noch nicht, denn Brewfist sind keine Anfänger.
    Vielleicht sollte man es so sehen: Das perfekte Nebenbei-Stout, ohne Stress und Anstrengung hat man hier ein geselliges Dunkles, das auch durch Frische überzeugt und somit "sommertauglich" wird, außerdem stelle ich es mir gerade zu einem leichten Essen sehr passend vor, zu einem Rucolasalat oder einem Bohneneintopf.
    Ein schwieriges Bier, dessen Daseinsberechtigung sich mir nicht auf Anhieb offenbart hat!

    Bewertet am

    86% Rezension zum BrewFist Fear Milk Chocolate Stout

    Avatar von Kaddy

    Leckeres frisches Stout. Schwarz wie Kaffee, riecht nach Kaffee, kräftige Röstaromen, bei einem leichten, prickligen Körper. Langanhaltende Malznoten bringen Süße ins Spiel. Schokolade kann ich nicht rausschmecken. Und leider, leider bleibt es nicht lange im Mund.

    Bewertet am