BrewDog Trashy Blonde
BrewDog, Fraserburgh, Schottland, Vereinigtes Königreich
- Typ
- Alkohol 4.1% vol.
- Stammwürze 1041.7 OG, 10.425%
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist hefetrüb
- Lieblingsbier 3 Stimmen
Querverweise
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- Berliner Bürgerbräu Rotkehlchen
- Berliner Bürgerbräu Dunkler Bock
- Berliner Bürgerbräu Heller Bock
- Neuzeller Kloster-Bräu Schwarzer Abt
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- Jenlain Ambrée
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- Augustiner Bräu Pils
- Hofbräu Original
- Jever Pilsener
- Kloster Scheyern Kloster-Export Dunkel
- La Chouffe Blonde
- Mc Chouffe
- Unertl Weissbier (Haag)
- Unertl Weissbier Bock (Haag)
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Redaktionsbewertungen für das Bier BrewDog Trashy Blonde
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Das Bier hat einen phänomenalen Schaum, wie ich es auch vom Punk IPA her kannte. Absolut feinporig, cremig und fest, der steht wie ein Eins..
Der Geruch ist ebenso gewohnt atemberaubend, bei dieser Marke für mich beinahe keine Überraschung, es riecht etwas wie das Punk IPA, extrem fruchtig nach Mango und Pfirsig, da bleibt beinahe nichts anderes mehr übrig, außer dem Hopfen, der noch hier und da seine Wege sucht. Es sieht im Glas trüb-dunkelgelb aus mit orangetendenz.
DIeses Bier scheint mir der kleine Bruder vom Punk IPA. Die Anlage ist in etwas die gleiche, die Aromen ähneln sich und sind auch vergleichsweise impulsiv, wobei das Trashy dann doch noch etwas dezenter mit ihnen umgeht, als wolle es dem Genießer ein paar Pausen in den Kostphasen gönnen. Dafür empfinde ich es als hopfenbetonter und dementsprechend bitterer.
Für ein Pale Ale ist es wirklich außergewöhnlich gehaltvoll.
Der Antrunk ist ordentlich dick und aromatisch, sehr fruchtig und weißt auf den Hopfengeschmack hin. Es ist in der Rezenz schön fruchtig und erfrischend und erschlägt einen direkt im Nachtrunk mit einer genialen Bitterkeit, die wirklich jedes noch so geliebte Norddeutsche ziemlich alt aussehen lässt. Da mischen sich keine anderen Aromen mehr, die Mangonoten sind urplötzlich weg und was bleibt ist purer, trockener Hopfen.. Einfach genial
Das einzige, was man bemängeln KÖNNTE - ich persönlich glaube aber, dass es einfach an der Tatsache liegt, dass es sich hierbei um ein Pale Ale handelt und ein solches nicht mehr hergeben kann - ist der Körper, der mir zwischen den Aromen dann doch etwas untergeht und es zwischenzeitlich zu schwach wirken lässt. Wäre dies aber nicht der Fall, so gäbe es beinahe keinen Unterschied zu seinem großen Bruder.
Ich glaube, dieses Pale Ale ist wirklich absolut empfehlenswert, die Bitterkeit ist einfach heftig, aber das stört mich nicht. Ich bin ein Freund der Faustregel: "Ganz oder gar nicht".
Wie alle Biere aus Fraserburgh hat es auch dieses Bier absolut in sich, man mag es, man mag es nicht, ich persönlich bin absoluter Brewdog-Liebhaber und muss erneut meinen Hut vor den beiden jungen Schotten von den Inseln ziehen. Was sie machen, das machen sie richtig, da werden einfach keine Kompromisse eingegangen.Verfasst von Felix