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Beer like star BrewDog Libertine Black Ale

  • Typ Obergärig, Black India Pale Ale
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 8 Rezensionen

#13261

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 16 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
98% Avatar von bromfiets
96% Avatar von Tobieras
90% Avatar von dreizack
90% Avatar von mysland
90% Avatar von Biervana
90% Avatar von Dramaturgius
88% Avatar von Bastus
87% Avatar von gerdez
86% Avatar von goldblumpen
83% Avatar von Reini Dandy Rebelz
83% Avatar von Bier-Klaus
80% Avatar von ren1529
75% Avatar von Florian
75% Avatar von Felix
72% Avatar von Bierkules
71% Avatar von Weinnase

88% Rezension zum BrewDog Libertine Black Ale

Avatar von Bastus

Ein Schwarzbier nach Brewdog Art.Und wie so oft hab ich da nicht viel auszusetzen.Spannendes Schwarzes.Brewdog ist alles nur nicht langweilig.Und das Preis/Leistungs-Verhältnis geht voll in Ordnung.

Bewertet am

83% Braukunst live 2014

Avatar von Bier-Klaus

Schwarze Farbe trifft auf karamellfarbenen Schaum, der nicht sehr stabil ist.
Im Geruch fruchtiger und kräuteriger Mango-Hopfen.

Das dunkle Malz schmeckt man sehr wenig, es überwiegen die fruchtigen Aromen, vor allem die Mango wie beim Jack Hammer.
Am Gaumen ist es bitter und zugleich leicht säuerlich. Eine ganz leichte Malz-Süße ist zu schmecken.

Bewertet am

83% Rezension zum BrewDog Libertine Black Ale

Avatar von Reini Dandy Rebelz

Mein Bier von gestern Abend! Brew Dog "Libertine Black Ale".
Wusste nicht so genau was auf mich zu kommt.
Nach manchen Lektüren von Rezessionen...Kaffenoten, Schoko usw, war ich nicht soooo motiviert.
Doch die Überraschung war gross. Ich fand es Pflaumig und sehr malzig im Abgang. Weiss nicht, ob das Stout-Glass damit zu tun hatte, aber Kaffe und Schoko wurden zu Pflaumen
Wer es dunkel und fruchtig mag kann da gut 3,20€ investieren.
Prost!

Bewertet am

71% Rezension zum BrewDog Libertine Black Ale

Avatar von Weinnase

tiefdunkel, fast schwarz; sehr schöne feinporige, beige bis hellbraune Schaumkrone;
im Duft exotische Früchte, statt des (aufgrund der Farbe) erwarteten tiefen Rauchmalzaromas - diese halten sich sehr dezent im Hintergrund;
weicher, saftiger Ansatz; dann zunächst fruchtbetont, frisch; gefolgt von Schoko- und Kaffeenoten mit gewisser Süße; diese wird jedoch sogleich von einer recht knackigen Bitternote gepeinigt, welche auch dem langen Nachhall ihren Stempel aufdrückt. Recht interessantes Bier, aber m. E. nicht ganz ausgewogen - die Bitternote im Nachhall halte ich für etwas zu penetrant.

Bewertet am

75% Röstig-fruchtiges Tête-à-Tête von IPA und Stout

Avatar von Florian

Die dunkle Malzbasis dominiert und die Fruchtkorbhopfung kontrastiert dezent. Das Libertine BIPA ist früh bitter und klebrig-süß. Das Malz ist aber nicht nur süß-süß, sondern auch rauchig-röstig und das gibt dem Ensemble das gewisse Etwas. Mich stört, dass der Alkohol zu stark ausatmet und dass der Abgang etwas dumpf bitter und mit einfallender Aromatik nach dem nächsten Schluck bettelt.

Bewertet am

98% Rezension zum BrewDog Libertine Black Ale

Avatar von bromfiets

Ein richtig tolles Black IPA haben die Brauhunde hier zusammengezimmert. Hier gibts Zitrone, Grapefruit und Orange gepaart mit Schoko und Kaffee. Man hat das Gefühl, als würde man einen Haufen Erfrischungsstäbchen mit unterschiedlichen Geschmacksschwerpunkten im Mund haben. Total abgedreht. Absolut empfehlenswert!

Bewertet am

90% Rezension zum BrewDog Libertine Black Ale

Avatar von Biervana

Zweimal konnten die Herrschaften von "BrewDog" schon bei mir hoch punkten...auf gehts in die dritte Runde. Heute mit einem dem Namen nach "Schwarzbier" was ich mir sehr interessant vorstelle wenn es so experimentierfreudige Gesellen in Ihrer Hexenküche zusammenbrauen. Weich...oder überspitzter ausgedrückt...likörartig fliesst es ins Trinkgefäß. Eine sehr dunkle, ins schwarz gehende, Flüssigkeit empfängt den Geniesser im Glas. Durch dieses schwarz schimmert aber noch ein dunkles rot hervor was das ganze sehr wohlig aussehen lässt. Der Schaum ist üppig, fest mit cremigen Tendenzen und hat dazu noch eine wunderbare beige Farbe. Und an der Nase wieder einmal vom feinsten. Man riecht fruchtige Pale Ale typische Aromen die Hand in Hand mit feinen Röstmalzaromen gehen. Karamell sowie Kakao runden die Aromaflut ab und die Krone setzt der Hopfen mit einer wahrnehmbar herben Note. Im Antrunk kommt das Röstmalz dominierend lässt die fruchtigen Aspekte aber nicht ganz in den Hintergrund fallen. Die Kohlensäure ist gut dosiert und alles hat einen sehr weichen aber durchaus trockenen Charakter. Ab der Mitte geht es in Schokoladenaromen über und nimmt etwas an süße zu und auch die Südfruchtaromen nehmen mehr Fahrt auf. Am Ende gipfelt es wieder in einer sehr guten trockenen herbe und klingt wunderbar aromatisch aus. Ein sehr gelungenes kleines Schwarzes.

Bewertet am

75% Rezension zum BrewDog Libertine Black Ale

Avatar von Felix

Ziemlich dunkelbraun bis schwärzlich sieht das Black Ale im Glas aus. Stilistisch wird es wohl dem Begriff Black IPA zuzuschreiben sein. Die Schaumkrone ist eierschalenfarben, mittlestarke Perlage.

Im Geruch zeigen sich trockene, röstige, aber auch säuerliche Noten. Das Bier riecht vorwiegend nach Karamell- und Röstmalzen sowie noch verhältnismäßig süß-saftigen Trockenfrüchten wie Rosinen und Datteln, lediglich eine subtil-frische Säure lässt eine milde Hopfung durchkommen, die mich an den Nelson Sauvin Hopfen denken lässt (?). Es erinnert gar nicht so stark an ein IPA wie ich vermutet habe, somit macht der Name sogleich auch deutlich mehr Sinn. In der Tat handelt es sich hierbei doch einfach um ein dunkles, etwas stärker eingebrautes Ale.
Der Geruch gefällt mir schonmal ziemlich gut, er ist angenehm balanciert mit Schwerpunkten auf Trockenheit und Süße. Mit einem stärkeren Hopfen hätte hier eine aber noch interessantere Kontrastwirkung entstehen können.

Im Mund macht sich sofort die kakaoige Trockenheit breit, nimmt allerdings noch eine gehörige Portion schokoladiger Süße mit. Dahinter kommt sofort eine Weißweinsäure hervor, die erneut das Bild vom Nelson Sauvin-Hopfen bestätgt. Das Bier wirkt weich und leicht cremig im Mund, ist aber nicht unbedingt nur etwas für die Biersüßmäuler. Die Trockenheit ist rotweinartig und belegt in erster Linie den hinteren Zungenbereich und die Gaumenränder. Dieses Pendeln zwischen dunkler Süße und röstig-trockener Herbe gibt dem Bier eine Unentschlossenheit, die mir aber noch gut gefällt. Dadurch wird ausgeglichen, dass es eigentlich durch die reine Malzbetonung als langweilig abzustempeln wäre. Ich finde das geschickt gearbeitet. Unschlüssig bin ich lediglich über eine für mich nicht zu identifizierende, deftige Note, die irgendwo zwischen Säure und Trockenheit liegt und das Bier ernom dicht anreichert. Vielleicht so etwas wie eine Erinnerungen an Salz oder Piment.
Aromen, die sich ausbauen, könnten als Trockenfrüchte, Rotwein, Weißwein, Karamell, Kakao und eben jene nicht zu benennende Würznote benannt werden.

Der Körper ist, wie ich finde, das Glanzstück dieses Ales. Mit knapp 7%ABV wird hier eine alkoholfreie Fülle geboten, die wunderbar dicht gearbeitet ist und doch nicht übertrieben schwer wird. Schön ist hierbei, dass die säuerlichen Noten, das Gewicht immer im Zaum halten, während die Trockenheit eher betonend wirkt. Die Kohlensäure ist angenehm und passend für ein Ale. Lediglich auf Dauer wirkt der Körper im Verhältnis zur Aromatik etwas schwerfällig. Mehr Frische und Leichtigkeit hätte ihm vielleicht doch gut getan. Ich denke aber, er ist durchaus so konzipiert und soll nicht anders sein.

Im Nachtrunk kommen dann hauptsächlich die herben Röstnoten durch, die hier aber wirklich eher als Kakao oder Zartbitterschokolade, als als Kaffee zu charakterisieren sind. Außerdem zeigt der Hopfen eine deutliche Bittere, ohne dabei aber großartig im Aroma prägend zu sein. Schön ist der reine Übergang von Röstbittere in Hopfenbittere, der hier wirklich hervorhebenswert nahtlos geschieht. Ein weicher Abgang, der mir lediglich ein bisschen zu starke Röstbitternoten entfaltet und damit den eigentlich so wunderbar zarten Hopfenüberdeckt..

Insgesamt finde ich, dass das Libertine Black Ale ein an sich schön gemachtes Bier ist. Ich finde vor allem gut, wie sehr hier die Einseitigkeit des Malzes in verschiedenste Richtung ausgestochen wird. Der Hopfen rundet lediglich die Malznoten ab.
Die Gegenüberstellung von rotweiniger Trockenheit, weißweiniger Säure und karamelliger Süße ist ungewöhnlich. Gefallen hat mir dabei vor allem die ungewohnte Betonung der Trockenheit, die immer wieder durch Säure und Süße durchbrochen wird. Dadurch bleibt das Bier trotz Schwere lebendig.
Etwas mehr hätte man meiner Ansicht nach dennoch daraus machen können. Die Hopfung hätte noch wunderbar ergänzend gewirkt, wenn man hier teilweise die Bittere entzogen hätte, die gerade gegen Ende doch zu stark die schön feinen Hopfenaromen auslöscht. Mich stört vielleicht noch ein bisschen die Unsicherheit, die das Bier bei mir hervorruft. Ich bin nicht sicher wie es gemeint ist, sodass ich einige Punkte schwer zu bewerten finde. Es könnte als schweres Dunkles angelegt sein, dann wären Weincharakter, Alkohol und Malzsüße, sowie Körperfülle wirklich schön gemacht. Andererseits deutet die feinprickelige Rezenz, der subtile Hopfen und die milde Aromatik eher auf ein zartes Bier hin. Ich vermute ersteres wird der Wunsch gewesen sein. In beiden Fällen jedoch wäre mir die Bittere nach hinten hin zu stark.
Und trotzdem will ich es loben. Ich finde, dass es eines der besseren Brewdogs ist, wenn ich es auch ein wenig unschlüssig und auf Dauer wahrscheinlich doch auch anstrengend und langweilig zugleich finden würde. Ihm fehlt schon noch das gewisse Etwas.
Trinkenswert!

Bewertet am