BrewDog Hardcore IPA
BrewDog, Fraserburgh, Schottland, Vereinigtes Königreich
- Typ Obergärig, Ale
- Alkohol 9.2% vol.
- Stammwürze 1083 OG, 20.75%
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist hefetrüb
- Probier mal sagen 5 Benutzer
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Redaktionsbewertungen für das Bier BrewDog Hardcore IPA
Wenn schon der durch die Luft wirbelnde Kronkorken eine Tropenfruchtduftspur zieht, dann wird das Aroma des Bieres atemberaubend.
Das rot leuchtende Bier im Glas duftet nach Tropenfrucht, Passionsfrucht und Ananas und der Körper durch diese Noten + Süße und einem My Bitterkeit geprägt. Genau gesagt kommt durch die gewisse Säure eine Note von Rhabarber hinzu. Die Malzigkeit ist eher untergeordnet bzw. verliert sich im Fruchtgeschmack – eine wahnsinnige Komposition.
Für aufgerundete 10% ist das Bier (zu Anfang) weich, auch wenn nicht ohne Kanten. Der Abgang macht aber deutlich, worauf „Hardcore“ abzielt: Bitterkeit. Naja, irgendwo muss ja die Fruchtigkeit herkommen und viel Hopfen reinzustopfen bedeutet auch viel Bitterkeit. Das Aroma jedoch klingt auch eine gefühlte Ewigkeit nach und lässt sich nicht von der grünknospigen Bitterkeit stören.
Man muss bittere Biere schön mögen, denn dieses hier hat viel Bitterkeit und es wird mehr...Hardcore halt.Verfasst von Florian
Das rot leuchtende Bier im Glas duftet nach Tropenfrucht, Passionsfrucht und Ananas und der Körper durch diese Noten + Süße und einem My Bitterkeit geprägt. Genau gesagt kommt durch die gewisse Säure eine Note von Rhabarber hinzu. Die Malzigkeit ist eher untergeordnet bzw. verliert sich im Fruchtgeschmack – eine wahnsinnige Komposition.
Für aufgerundete 10% ist das Bier (zu Anfang) weich, auch wenn nicht ohne Kanten. Der Abgang macht aber deutlich, worauf „Hardcore“ abzielt: Bitterkeit. Naja, irgendwo muss ja die Fruchtigkeit herkommen und viel Hopfen reinzustopfen bedeutet auch viel Bitterkeit. Das Aroma jedoch klingt auch eine gefühlte Ewigkeit nach und lässt sich nicht von der grünknospigen Bitterkeit stören.
Man muss bittere Biere schön mögen, denn dieses hier hat viel Bitterkeit und es wird mehr...Hardcore halt.Verfasst von Florian
Eigentlich wollte ich heute Abend unbedingt den Bericht über das Stone Bier-Tasting fertig stellen, aber ihr müsst euch wohl noch etwas gedulden.
Schuld an der Verzögerung ist das Hardcore IPA von BrewDog, das mich heute, zunächst mit seinem frischen appetitlichen Haselnussbraun und dann mit seinem umwerfenden Geschmack, förmlich ins Glas gesogen hat.
Hat man sich an der klaren Flüssigkeit im Glas erst einmal durstig gesehen, kann man sich in die fruchtigen Gerüche versenken.
Hier begegnen sich Honigbusch, Traubenzucker und Süßholz in einem fruchtig süßen Reigen.
Das Bier greift diese Noten zunächst in einem hopfig-honiglichen Einstieg auf um dann sehr gleichmäßige eine unaufhaltsam rollende Bitterkeit zu entwickeln, die den gesamten hinteren Rachenraum ausfüllt.
Die leicht röstigen Noten greifen hier mit leichter Phenolik ineinander und das Bier schiebt sich mit der bedächtigen Ur-Macht einer Meereswelle über den Gaumen.
Lässt einen das schottische Imperial IPA dann völlig überwältigt in den Sessel zurücksinken, wird man von einer wohligen Wärme durchflutetet, die einen an die 9,2% Alkoholgehalt erinnert, die der runde sanfte Körper bis dahin so gut zu verstecken wusste.Verfasst von Robert
Schuld an der Verzögerung ist das Hardcore IPA von BrewDog, das mich heute, zunächst mit seinem frischen appetitlichen Haselnussbraun und dann mit seinem umwerfenden Geschmack, förmlich ins Glas gesogen hat.
Hat man sich an der klaren Flüssigkeit im Glas erst einmal durstig gesehen, kann man sich in die fruchtigen Gerüche versenken.
Hier begegnen sich Honigbusch, Traubenzucker und Süßholz in einem fruchtig süßen Reigen.
Das Bier greift diese Noten zunächst in einem hopfig-honiglichen Einstieg auf um dann sehr gleichmäßige eine unaufhaltsam rollende Bitterkeit zu entwickeln, die den gesamten hinteren Rachenraum ausfüllt.
Die leicht röstigen Noten greifen hier mit leichter Phenolik ineinander und das Bier schiebt sich mit der bedächtigen Ur-Macht einer Meereswelle über den Gaumen.
Lässt einen das schottische Imperial IPA dann völlig überwältigt in den Sessel zurücksinken, wird man von einer wohligen Wärme durchflutetet, die einen an die 9,2% Alkoholgehalt erinnert, die der runde sanfte Körper bis dahin so gut zu verstecken wusste.Verfasst von Robert
Hardcore Ales - that I wanna drink. Yeaheeyeah!
Es ist erstaunlich, wieviel Geschmack in so einem Bier stecken kann.
Das Hardcore IPA ist sehr süß und sehr bitter, sehr fruchtig und sehr malzig, sehr alkoholisch und doch sehr leicht, sehr aggressiv und doch sehr rund. Eigentlicht sollte es nicht funktionieren, aber das tut es.
Bemerkenswert finde ich neben den unheimlich intensiven Fruchtnoten (Zitrusfrüchte, Ananas und ja, wirklich Honeybush) auch die schönen Karamellnoten, die ich so bisher nur bei einem Steinbier erlebt habe, aber noch nie in Verbindung mit einer Aromaexplosion dieser Art. Grandios.
Jetzt weiß ich, warum auf der Flasche "Imperial Ale" steht. Because it rules!Verfasst von Dirk
Es ist erstaunlich, wieviel Geschmack in so einem Bier stecken kann.
Das Hardcore IPA ist sehr süß und sehr bitter, sehr fruchtig und sehr malzig, sehr alkoholisch und doch sehr leicht, sehr aggressiv und doch sehr rund. Eigentlicht sollte es nicht funktionieren, aber das tut es.
Bemerkenswert finde ich neben den unheimlich intensiven Fruchtnoten (Zitrusfrüchte, Ananas und ja, wirklich Honeybush) auch die schönen Karamellnoten, die ich so bisher nur bei einem Steinbier erlebt habe, aber noch nie in Verbindung mit einer Aromaexplosion dieser Art. Grandios.
Jetzt weiß ich, warum auf der Flasche "Imperial Ale" steht. Because it rules!Verfasst von Dirk
A
98%
B
C
D
E
F
G
H
I
J
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Genauere Infos zu unseren Personen und persönlichen Meinungen gibt es hier.
Benutzerkommentare und Bewertungen
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Gestern durfte ich in den Genuss eines Bierpaketes aus dem Vereinigten Königreich kommen. Direkt aus dem Flieger von der Insel auf unsren Tisch. Darunter auch die von heiß ersehnten Brewdog Biere!
Hardcore IPA
Kurz und prägnant:
Farbe: klasse!
Geruch: Fruchtig, Gummibärchen, deutliche Alkoholnote
Geschmack: sehr hoher Restexktrakt - dadurch sehr süß, eine starke, aber klare Bittere und ein tolles Hopfenaroma, welches von dem hohen und deulich schmeckbaren Alkohol in den Gaumen getragen wird.
Ein tolles Bier wie ich bisher noch keines getrunken hab. Für meinen Geschmack allerding etwas zu süß. Hier wäre ein etwas trockener Abgang für mich harmonischer gewesen.Verfasst von Micha
Hardcore IPA
Kurz und prägnant:
Farbe: klasse!
Geruch: Fruchtig, Gummibärchen, deutliche Alkoholnote
Geschmack: sehr hoher Restexktrakt - dadurch sehr süß, eine starke, aber klare Bittere und ein tolles Hopfenaroma, welches von dem hohen und deulich schmeckbaren Alkohol in den Gaumen getragen wird.
Ein tolles Bier wie ich bisher noch keines getrunken hab. Für meinen Geschmack allerding etwas zu süß. Hier wäre ein etwas trockener Abgang für mich harmonischer gewesen.Verfasst von Micha
Das Hardcore IPA besticht im allerersten Moment mit seiner wunderschönen eischale-farbenen Blume, die fest und cremig oben, nach unten hin etwas lockerer ist, durch einen deutlich erhöhten Kohlensäuregehalt muss auch nicht gebangt werden, dass sie von alleine verschwindet. Die Farbe ist extrem ungewöhnlich für ein IPA, wir haben es hier jedoch mit einem IIPA zu tun, das merkt man sofort, das Bier glänzt in einem tiefen Kupferrot, hierbei scheint es sich um vollstes Bier zu handeln. Sofort betört der unglaubliche Duft, der nichts anderes als wirklich äußerst angenehm und intensiv ist. Hier riecht man sofort die IPA-typischen Aromen von Passionsfrucht und Mango, hinzukommt noch etwas Vanille und vielleicht etwas wie eine weiche, kräuterige Würze, der Alkohol - der in diesem Bier eigentlich im Übermaß vorhanden sein müsste - untermalt das alles nur äußerst dezent, wüsste ich nicht bereits um ihn, ich glaube nicht, dass ich ihn errochen hätte. Auch der Hopfen mischt sich hier absolut seidig in das Aromageflecht, trägt mit seiner Bitterkeit aber nicht zu sehr auf.
Nun aber zum Geschmack:
Im Antrunk überwältigt einen sofort die fruchtige Frische des Bieres, besonders die Passionsfrucht sowie etwas kiwiartiges kommen vor allem durch, die sogleich präsente Bitterkeit verschafft einem dazu das Gefühl von Papaya. Trotz des hohen Alkoholgehaltes sprudelt dieses Bier in der Rezenz ordentlich auf, was ihm gemeinsam mit den Früchten eine gelungene Kombination verleiht. Der Körper des Bieres dagegen ist weniger voll, als erwartet, ich würde ihn eher als leicht beschreiben, eine gewisse Öligkeit kommt definitiv rüber, mit dieser auch eine kräftige Süße, die jedoch keine genauere Definition zulässt, da sich über jede Geschmacksphase konsequent und beinahe schon penetrant (aber trotzdem nicht störend) die heftige Hopfenbittere legt. In der Tat ist es für ein IPA nicht nur unglaublich dunkel, sondern auch recht malzig im Antrunk, wobei der Nachtrunk ganz Brewdogtypisch heftig durchschlägt, hier wird mit nichts am Hopfen gesparrt. Obgleich man das Punk IPA als den kleinen Bruder, vielleicht sogar den Sohn des Hardcore IPA bezeichnen könnte, halte ich es ähnlich wie das Trashy Blond noch für bitterer als das Hardcore, denn beim Hardcore wird die immerpräsente Bitterkeit durch das süße Malz und den hohen Alkoholgehal in Schach gehalten. Der Alkohol kommt übrigens eher im Antrunk und im Aroma rüber, als letztlich im Geschmack des Bieres auf der Zunge, da ist natürlich der Hopfen und die Kohlensäure in erster Linie am Werk. Nach einer Weile scheint mir auch ein Hauch von geriebener Orangenschale vorhanden zu sein. Alles Bitterfruchtige muss hier enthalten sein, von Grapefruit bis Papaya, untermalt von der sprudeligen Frische der Kohlensäure, dem wärmenden Alkohol und dem süßen Malz. All dies trägt zu einem höchstanregenden Genuss bei.
Obgleich ich also diesem Bier einen hohen Stellenwert beimesse, würde ich es nicht so hoch bewerten, wie meine Vorgänger, insbesondere in der Redaktion. Ohne Zweifel handelt es sich hierbei um ein IIPA der besten Liga, dennoch übertüncht mir der Alkohol mit seiner Süße etwas zu sehr den Hopfen, der irgendwie in der Luft hängt, einerseits tragen seine Aromen im Antrunk maßgeblich zur Fruchtigkeit bei, andererseits erschlägt einen im Nachtrunk seine Bitterkeit und dennoch würde ich mir dazwischen eine bessere Brücke wünschen. Dies liegt aber wohl eher an der Gattung IIPA, als wirklich an der Machart des Bieres. Hätte ich die Wahl würde ich, wenn ich nach etwas wirklich bitterem und kräftigem suche, doch eher zum Punk oder zum Trashy greifen. Andererseits muss diesem Bier wirklich die unglaubliche Verknüpfung höchst unterschiedlicher Aromen sowie Bierwirkungen (von herb-frisch über süß-malzig bis hin zu stark bitter) angerechnet werden, hier wurden viele unvereinbare Welten sehr sinngerecht zusammengebracht. Ein unglaubliches Bier, das man sich einmal angetan haben sollte.Verfasst von Felix
Nun aber zum Geschmack:
Im Antrunk überwältigt einen sofort die fruchtige Frische des Bieres, besonders die Passionsfrucht sowie etwas kiwiartiges kommen vor allem durch, die sogleich präsente Bitterkeit verschafft einem dazu das Gefühl von Papaya. Trotz des hohen Alkoholgehaltes sprudelt dieses Bier in der Rezenz ordentlich auf, was ihm gemeinsam mit den Früchten eine gelungene Kombination verleiht. Der Körper des Bieres dagegen ist weniger voll, als erwartet, ich würde ihn eher als leicht beschreiben, eine gewisse Öligkeit kommt definitiv rüber, mit dieser auch eine kräftige Süße, die jedoch keine genauere Definition zulässt, da sich über jede Geschmacksphase konsequent und beinahe schon penetrant (aber trotzdem nicht störend) die heftige Hopfenbittere legt. In der Tat ist es für ein IPA nicht nur unglaublich dunkel, sondern auch recht malzig im Antrunk, wobei der Nachtrunk ganz Brewdogtypisch heftig durchschlägt, hier wird mit nichts am Hopfen gesparrt. Obgleich man das Punk IPA als den kleinen Bruder, vielleicht sogar den Sohn des Hardcore IPA bezeichnen könnte, halte ich es ähnlich wie das Trashy Blond noch für bitterer als das Hardcore, denn beim Hardcore wird die immerpräsente Bitterkeit durch das süße Malz und den hohen Alkoholgehal in Schach gehalten. Der Alkohol kommt übrigens eher im Antrunk und im Aroma rüber, als letztlich im Geschmack des Bieres auf der Zunge, da ist natürlich der Hopfen und die Kohlensäure in erster Linie am Werk. Nach einer Weile scheint mir auch ein Hauch von geriebener Orangenschale vorhanden zu sein. Alles Bitterfruchtige muss hier enthalten sein, von Grapefruit bis Papaya, untermalt von der sprudeligen Frische der Kohlensäure, dem wärmenden Alkohol und dem süßen Malz. All dies trägt zu einem höchstanregenden Genuss bei.
Obgleich ich also diesem Bier einen hohen Stellenwert beimesse, würde ich es nicht so hoch bewerten, wie meine Vorgänger, insbesondere in der Redaktion. Ohne Zweifel handelt es sich hierbei um ein IIPA der besten Liga, dennoch übertüncht mir der Alkohol mit seiner Süße etwas zu sehr den Hopfen, der irgendwie in der Luft hängt, einerseits tragen seine Aromen im Antrunk maßgeblich zur Fruchtigkeit bei, andererseits erschlägt einen im Nachtrunk seine Bitterkeit und dennoch würde ich mir dazwischen eine bessere Brücke wünschen. Dies liegt aber wohl eher an der Gattung IIPA, als wirklich an der Machart des Bieres. Hätte ich die Wahl würde ich, wenn ich nach etwas wirklich bitterem und kräftigem suche, doch eher zum Punk oder zum Trashy greifen. Andererseits muss diesem Bier wirklich die unglaubliche Verknüpfung höchst unterschiedlicher Aromen sowie Bierwirkungen (von herb-frisch über süß-malzig bis hin zu stark bitter) angerechnet werden, hier wurden viele unvereinbare Welten sehr sinngerecht zusammengebracht. Ein unglaubliches Bier, das man sich einmal angetan haben sollte.Verfasst von Felix
Ein wahnsinniger Frucht-Geruch strömt einem in die Nase, wenn man das Bier ins Glas einschenkt. Sehr schöne karamellige Farbe, Die Blume hat ebenfalls einen Gelbstich.
Hardcore ist hier Programm. Eine extreme Hopfen- und Bitter-Bombe mit viel Fruchtanteilen (Mango, Kiwi). Dass dabei eine hohe Süße vorhanden ist, ist selbstverständlich. Nicht zu warm trinken.Verfasst von mysland
Hardcore ist hier Programm. Eine extreme Hopfen- und Bitter-Bombe mit viel Fruchtanteilen (Mango, Kiwi). Dass dabei eine hohe Süße vorhanden ist, ist selbstverständlich. Nicht zu warm trinken.Verfasst von mysland
A
B
90%
C
D
E
F
G
H
I
J