Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star BrewDog Hardcore IPA

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 9.2% vol.
  • Stammwürze 1083 OG, 20.75%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 17 Benutzer

Bewertet mit 91% von 100% basierend auf 34 Bewertungen und 23 Rezensionen

Das Bier BrewDog Hardcore IPA wird hier als Produktbild gezeigt.
  • Bier des Monats 01/2012
    #5165

    Probier mal

    Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

    Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

    Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

    Aktuelle Bierbewertung

    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
    A
    91%
    B
    C
    D
    E
    F
    G
    H
    I
    J
    Bewertungsdetails
    Basierend auf 34 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
    A
    98%
    B
    C
    D
    E
    F
    G
    H
    I
    J
    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    100% Avatar von deadparrot
    100% Avatar von Florian
    100% Avatar von Hobbytester
    99% Avatar von goldblumpen
    99% Avatar von Johannes
    99% Avatar von Bierkules
    99% Avatar von Brewnox
    99% Avatar von Robert
    97% Avatar von Bastus
    95% Avatar von Dirk
    94% Avatar von Tobieras
    93% Avatar von Schluckspecht
    92% Avatar von Reini Dandy Rebelz
    92% Avatar von ren1529
    92% Avatar von Bert
    91% Avatar von Bierfan007
    90% Avatar von guth
    90% Avatar von bromfiets
    90% Avatar von madscientist79
    89% Avatar von Felix
    89% Avatar von tonne
    89% Avatar von Daniel McSherman
    89% Avatar von Harrynator
    88% Avatar von Biervana
    88% Avatar von mysland
    88% Avatar von Männerabend - Die Serie @ Dennis
    88% Avatar von Stout-Scout
    87% Avatar von Craftbeerspezialist.de
    86% Avatar von Micha
    83% Avatar von Michel
    83% Avatar von Bier-Klaus
    82% Avatar von AlkohOle
    78% Avatar von Barrracuda
    76% Avatar von S-Vicious

    87% Ein Gutes IPA

    Avatar von Craftbeerspezialist.de

    Intensiv süß hopfiger Antrunk, hell malzig, klebrig. Süß bleibend. Hell würzig und fruchtig im afrrunk.

    Bewertet am

    82% Empfehlenswertes IPA

    Avatar von AlkohOle

    Hellbraun, klar. Typisches Citrusfrucht-Aroma beim Einstieg. Viel Hopfen, auch Bitterhopfen. Dezent süss.

    Bewertet am

    92% Alles, was man von einem IPA erwartet. Und davon viel.

    Avatar von ren1529

    Beim Brewdog Hardcore IPA bekommt man alles, was man von einem IPA erwartet. Und von allem SEHR viel. Der fruchtige Blumenstrauß wird einem in Form eines betörenden Geruches schon beim Öffnen der Flasche gereicht. Eine kräftige, leicht rötliche Farbe kündigt an, dass hier etwas Starkes zu erwarten ist. Der süßliche Malzkörper versteckten jedoch den hohen Alkoholgehalt sehr gut. Der bittere Abgang ist dann wie ein Schlag ins Gesicht, den man noch sehr lange spürt. Wenn man sich an die heftigen 150 IBUs gewöhnt hat, kann man sich den komplexen und intensiven Aromen hingeben, die eine gefühlte Ewigkeit auf der Zunge liegen bleiben.

    Bewertet am

    93% Da wird der Hund in der Pfanne verrückt!

    Avatar von Schluckspecht

    Schon optisch hat es das Hardcore IPA faustdick hinter den Ohren: Ein homogen-hefetrübes Kupferorange wird von hervorragendem Schaum gekrönt. Perfekte Optik!

    Und erst der Duft, der ein wahnsinnig kräftiges Fruchtaroma bereit hält. Die Früchte sind dabei so komplex wie vielfältig: Mango, Mandarine, Pfirsich, Waldbeeren, Litschi, Orange, ... Der Einstieg enttäuscht in seiner voluminösen Pracht auch keineswegs, feinste Ale-Malze duellieren sich mit einer kräftigen Aromahopfenmischung, während der Alkohol - hier zu 9,2 % an Bord - leise, aber nachdringlich anklopft. Im Körper kristallisiert sich eine intensive Würzigkeit heraus, die vorgenannte Fruchtaromen exzellent abrundet und jegliche, dem Genuss zuträgliche Süße auf beste Weise ins Geschmacksensemble einbindet. Ja, eine gewisse Pfeffrigkeit und Rauchigkeit stellt sich ein. Im Finale schlägt das Hardcore IPA mit krawalligen Bitterhopfennoten konsequent zu und der Mundraum ist zu 100 % ausgelastet. Dieses Bier hat wirklich alles zu bieten und nimmt keine Gefangenen. Die außerordentliche Bitterkeit im Abgang zeugt von echtem Charakter. Trotz allem ist die Süffigkeit auf angenehmen Niveau.

    Fazit: Muss man probiert haben!

    Bewertet am

    89% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von Daniel McSherman

    Optik: schöne Kupferfarbe, wenig Schaum
    Aroma: vielfältige Fruchtaromen, Lakritz
    Geschmack: Frucht in allen Variationen, Fruchtgummi, Lakritz, im Abgang wahnsinnig und lang anhaltend bitter, leicht süß

    Absolute Empfehlung!

    Bewertet am

    100% Das perfekte IPA

    Avatar von deadparrot

    Farblich bewegt sich das Bier zwischen Kuperbraun und Rosé. Schon beim Eingießen ins Glas verströmt das Hardcore IPA einen geradezu umwerfend fruchtigen, frischen Duft nach Orangen und dunklen Waldbeeren. Auf der Zunge wird schon durch die ölige Konsistenz der kräftige Alkoholanteil bemerkbar, der hier aber wirklich nicht negativ ins Gewicht fällt, sondern im Gegenteil dazu beiträgt, wundervolle, reiche Aromen zu transportieren, die mich an Tannenzapfen, an Waldhonig erinnern. Auch Gewürzaromen wie Anis und Kardamom - beinahe schon an weihnachtliches Gebäck wie Lebkuchen oder Printen erinnernd - kommen nach einer Weile zum Vorschein, untermalt von einer monumentalen Hopfenbitterkeit, die sich die Bezeichnung "Hardcore" redlichst verdient hat, aber wirklich wunderbar eingebunden ist. Der Abgang ist so bitter wie vermutet - und wahnsinnig aromatisch. Die würzigsten und fruchtigsten Aromen klingen in reinster Harmonie eine gefühlte Ewigkeit lang nach. Dieses Bier ist eine Offenbarung. Noch nie habe ich eine eindeutigere Empfehlung ausgesprochen: Das hier muss man probiert haben.

    Bewertet am

    83% Hardcore Hopfung

    Avatar von Bier-Klaus

    Eine Farbe aus dunklem Kupfer und leicht trüb trifft auf wenig grobporigen aber dichten Schaum.
    Der Geruch ist blumig, fruchtig, hier riecht der Somco nach schwarzer Johannisbeere und nicht nach Katzenklo wie beim Punk IPA.

    Der Antrunk beginnt mittel vollmundig, angenehm bis stark rezent und sehr hopfig bitter.
    Der Körper ist sehr breit auf einem starken Malzkörper basiert ein extrem gehopftes Bier mit leichten Fruchtaromen.
    So schmeckt das, verschont mich mit Dünnbieren, in die extreme Hopfenmengen gekippt werden!
    Trotz des starken Körpers dominiert bei deiesem Bier eindeutig der Hopfen, trotzdem ist das Bier schön rund.
    Der Nachtrunk ist leicht säuerlich und fruchtig, der Hopfennachhall am Gaumen hält weniger lange an, als man bei dieser Hopfung erwarten würde.

    Das ist ein extremes und extrem gehopftes IPA, es heißt nicht umsonst "Hardcore". Um Längen besser als das Punk IPA. Wenn ich mir aber die Harmonie eines "Tits Up Dipa" vom Robens Kerkerbräu anschaue und erschmecke, dann ist Brewdog nur zweiter Sieger und zwar mit einigem Abstand. Die wahren Braurebellen kommen aus dem Deister.

    Bewertet am

    91% Hardcore pur

    Avatar von Bierfan007

    Das dunkel Bernsteinfarbene IPA,welches von einem relativ stabilen Schaum bedeckt wird überrascht mit einem vielfruchtigem Aromenspiel in der Nase.Allem voran Litschie.Der Antrunk ist geprägt von einer intensiven Aromahopfen Bittere,gepaart mit süssem Karamelmalz.Durch diese Vermählung von Bittere und süsse entsteht ein spannendes Miteinander und die angegebenen 150 Bittereinheiten kommen einem gar nicht so extrem vor.Ich finde sie sogar gerade zu schmackhaft.Diese Mischung aus Bittere und süsse merkt man noch sehr lange nach dem letzten Schluck.

    Bewertet am

    88% macht seinem Namen alle Ehre

    Avatar von Stout-Scout

    Nicht nur die Bitterkeit, die einem fast die Zunge aufrollt, sondern auch der Alkoholgehalt von 9,2% machen dem Namen Hardcore IPA alle Ehre. Ich liebe grundsätlich bittere Biere, aber das ist und wird wohl nur ein Experiment blaiben, das man hier und da wagt. Dagegen ist das Champion Bitter von Karl Schiffner ein Erholungurlaub in sachen Bitterkeit. Nicht desto trotz ist es ein gelungenes Brauexperiment, aber sicher kein massentaugliches Partygesöff.

    Bewertet am

    88% I feel hardcore!

    Avatar von Männerabend - Die Serie @ Dennis

    Der "kleine Bruder" das Punk IPA konnte mich schon nicht wirklich überzeugen und so wird auch das Brewdog Hardcore IPA nie mein absolutes Lieblingsbier werden.

    150 IBU machen deutlich was hier beabsichtigt ist und bisher habe ich nur beim Brewdog Jackhammer (theoretische 200 IBU) mehr Hopfenbittere gehabt.
    Davon abgesehen schmeckt es mir einfach zu "flach" um eine Topbewertung zu erhalten! Auch wenn man es nicht 1:1 vergleichen kann würde ich stattdessen lieber zur jeweiligen Sierra Nevada Version (z.B. Torpedo Extra IPA) greifen.

    Bewertet am

    100% Wohl schon so etwas wie ein Szene-Klassiker

    Avatar von Hobbytester

    Das Bier riecht zu Beginn nach besonders ausdrucksstarken Himbeeren und Waldbeeren, Hopfen-und Malznoten sind hintergründig zu erahnen. Der Antrunk ist estrig, hat klare Grapefruiteinflüsse, das ist gerade in der Kombination mit den zuvor genannten Geschmacksnoten beeindruckend harmonisch. Der Abgang entwickelt diese sich schön ergänzenden Noten zu einer recht deutlichen Bitterkeit weiter, die noch ganz lang nach dem letzten Schluck anhält und in ihrer Intensität schier gegen unendlich läuft. Genial! Dieser Körper ist absolut beeindruckend komponiert. Jeder IPA-Fan träumt genau von so einer Perfektion. Die beschriebene geschmackliche Vielfalt trifft auf einen guten Alkoholeinsatz, den man allerdings geschmacklich nur leicht spürt, wenn man das Bier im Mund lässt und Luft einzieht. Ansonsten gibt es hier einen Hopfen- und Malzkick der allerfeinsten Art. Ausbalancierter geht es kaum, vollmundig ist das Bier und in seinem Biss und extrem langlebigen Geschmack ist es Bieren wie dem Aecht Schlenkerla Märzen in puncto Gnadenlosigkeit gleichzusetzen. Weinrote Farbe ist zu sehen, der Schaum bleibt nicht sehr lang. Dieses Bier ist sehr süffig. Die Bitterkeit hat einen markanten, aber organisch entwickelten Auftritt. Das Bier bietet genug Kohlensäure.

    Fazit: Ich kann allen IPA-Freunden bei diesem Getränk nur zustimmen, mehr kann man als Verehrer stärkerer IPAs nicht wollen, Perfektion ist beim Hardcore IPA ohne Zweifel erreicht. Bisher ist es das beste Bier von Brew Dog.

    Bewertet am

    97% Hardcooooooore !!!!

    Avatar von Bastus

    Dieses Zeug ist einfach nur Porno! Der König unter den IPA´s und ich liebe es!! Nix für Sommerbiertrinker!!

    Bewertet am

    99% 9,2% Alkohol fallen fast nicht auf.

    Avatar von Brewnox

    Super malzig mit hohem Cascadeanteil. Vielleicht nichts für Einsteiger, doch Profis werden Spaß damit haben.

    Bewertet am

    83% Echt Hardcore!

    Avatar von Michel

    Tolles IPA. Es liegt rötlich im Glas und lässt sich schön anschauen. Der Schaum hat nicht so eine hohe Haltbarkeit, was aber dem Alkoholgehalt geschuldet ist. Denke ich. In der Nase sehr tolle fruchtige Aromen nach Tropen und Zitrusfrüchten. Im Geschmack wird es bestätigt, leicht süßlich und sehr angenehm fruchtig. Eben ein Hardcore IPA. Danke!

    Bewertet am

    90% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von bromfiets

    Da BrewDog-Biere in der Regel stattliche Preise haben, gönne ich mir nur selten Brauerzeugnisse von den Craftbeer-Göttern aus Schottland. Zu Weihnachten durfte es aber dann mal das Hardcore IPA sein. 9,2 Vol-% Alkohol und 150 IBU - zu erwarten war also eine knallige Bitterbombe. Neben dem stylischen Flaschenlabel wusste das Bier mit seiner tollen Bernsteinfarbe und der gewaltigen Schaumkrone auch im Glas zu überzeugen. Die Nase verriet: Hier geht's um Karibikfrüchte, gleichzeitig fiel aber auch eine leicht würzige Note. Im Antrunk erfreut zunächst die unscheinbare süßmalzige Note, gepaart mit leichtem Grapefruit, Aprikose und Pinie, ehe das Brett kommt: BÄM! 150 IBU, frontal ins Gesicht. Echt HARDCORE. Dieses Bier ist wirklich nur in kleinen Schlücken zu genießen, der Verzehr ist aber ohne Frage ein echter Genuss. Je wärmer das Bier wird, desto aufregender wird jeder Schluck. Immer wieder entdeckt man neue Aromen. Die Hopfen Simcoe, Warrior, Amarillo und Chinook haben eben einiges zu bieten. Mein Tipp: Einfach mal selbst probieren!

    Bewertet am

    78% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von Barrracuda

    Wie der Name schon sagt, ein Bier das definitiv heraussticht. Selbst für ein Imperial IPA ist es enorm bitter, ich habe bisher nur ein Bier verkostet, das sogar bitterer war (Quassia Ale vom Bierzauberer). Für den hohen Alkoholgehalt und die starke Bittere ist das Bier aber ausgesprochen gut ausgeglichen und harmonisch. Für mich dennoch etwas zu schwer zu trinken.

    Bewertet am

    88% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von Biervana

    Endlich wieder ein Biertest und endlich wieder ein I.P.A. auf das ich mich besonders freue. Ja hardcore soll es sein und hardcore kann ich heute sehr gut vertragen. Kupferfarbend mit leichter Trübung liegt es im Glas. Der Schaum hat cremigen Charakter und hält sich eher schlecht als recht. Schon als man es ins Glas gegossen hat wurde der Raum mit einen süßfruchtigen Aroma gefüllt und an der Nase bekommt man die geballte I.P.A. Ladung serviert. Kräftig malzsüß mit feinsten Beerenfruchtaromen und im Kern super herbwürzig. Erinnert alles an die Beerenmischung von Haribo wenn das jemand kennt. Die Kohlensäure schäumt sehr gut auf, es wird verdammt Malzsüß und auch die Fruchtaromen ziehen sehr gut mit. Aber ehe die Zähne verkleben können kommt die herbwürzige Keule und knechtet die Geschmacksknospen in einer Art Massaker. Meine Fresse da entgleisen einem ja schon fast die Gesichtszüge. Die 9,2% vermag man leicht unter der rauhen Schale wahrzunehmen, allerdings positiv denn die Note unterstützt die Kampfszene wunderbar. Das Geschmacksknospengemetzel zieht sich unheimlich lange in den Abgang und noch Minuten nach leeren der Flasche hat man diesen herben Belag im Mundraum. Dieses Bier ist wirklich Hardcore und nicht für Jedermann. Konsumenten von Supermarktmassenware werden hier, so bin ich mir sicher, in die Schranken verwiesen und werden nur die Nase rümpfen...oder aber merken wie gut Bier doch wirklich schmecken kann. Ich bin auf jeden Fall Fan.

    Bewertet am

    88% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von mysland

    Ein wahnsinniger Frucht-Geruch strömt einem in die Nase, wenn man das Bier ins Glas einschenkt. Sehr schöne karamellige Farbe, Die Blume hat ebenfalls einen Gelbstich.
    Hardcore ist hier Programm. Eine extreme Hopfen- und Bitter-Bombe mit viel Fruchtanteilen (Mango, Kiwi). Dass dabei eine hohe Süße vorhanden ist, ist selbstverständlich. Nicht zu warm trinken.

    Bewertet am

    89% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von Felix

    Das Hardcore IPA besticht im allerersten Moment mit seiner wunderschönen eischale-farbenen Blume, die fest und cremig oben, nach unten hin etwas lockerer ist, durch einen deutlich erhöhten Kohlensäuregehalt muss auch nicht gebangt werden, dass sie von alleine verschwindet. Die Farbe ist extrem ungewöhnlich für ein IPA, wir haben es hier jedoch mit einem IIPA zu tun, das merkt man sofort, das Bier glänzt in einem tiefen Kupferrot, hierbei scheint es sich um vollstes Bier zu handeln. Sofort betört der unglaubliche Duft, der nichts anderes als wirklich äußerst angenehm und intensiv ist. Hier riecht man sofort die IPA-typischen Aromen von Passionsfrucht und Mango, hinzukommt noch etwas Vanille und vielleicht etwas wie eine weiche, kräuterige Würze, der Alkohol - der in diesem Bier eigentlich im Übermaß vorhanden sein müsste - untermalt das alles nur äußerst dezent, wüsste ich nicht bereits um ihn, ich glaube nicht, dass ich ihn errochen hätte. Auch der Hopfen mischt sich hier absolut seidig in das Aromageflecht, trägt mit seiner Bitterkeit aber nicht zu sehr auf.
    Nun aber zum Geschmack:
    Im Antrunk überwältigt einen sofort die fruchtige Frische des Bieres, besonders die Passionsfrucht sowie etwas kiwiartiges kommen vor allem durch, die sogleich präsente Bitterkeit verschafft einem dazu das Gefühl von Papaya. Trotz des hohen Alkoholgehaltes sprudelt dieses Bier in der Rezenz ordentlich auf, was ihm gemeinsam mit den Früchten eine gelungene Kombination verleiht. Der Körper des Bieres dagegen ist weniger voll, als erwartet, ich würde ihn eher als leicht beschreiben, eine gewisse Öligkeit kommt definitiv rüber, mit dieser auch eine kräftige Süße, die jedoch keine genauere Definition zulässt, da sich über jede Geschmacksphase konsequent und beinahe schon penetrant (aber trotzdem nicht störend) die heftige Hopfenbittere legt. In der Tat ist es für ein IPA nicht nur unglaublich dunkel, sondern auch recht malzig im Antrunk, wobei der Nachtrunk ganz Brewdogtypisch heftig durchschlägt, hier wird mit nichts am Hopfen gesparrt. Obgleich man das Punk IPA als den kleinen Bruder, vielleicht sogar den Sohn des Hardcore IPA bezeichnen könnte, halte ich es ähnlich wie das Trashy Blond noch für bitterer als das Hardcore, denn beim Hardcore wird die immerpräsente Bitterkeit durch das süße Malz und den hohen Alkoholgehal in Schach gehalten. Der Alkohol kommt übrigens eher im Antrunk und im Aroma rüber, als letztlich im Geschmack des Bieres auf der Zunge, da ist natürlich der Hopfen und die Kohlensäure in erster Linie am Werk. Nach einer Weile scheint mir auch ein Hauch von geriebener Orangenschale vorhanden zu sein. Alles Bitterfruchtige muss hier enthalten sein, von Grapefruit bis Papaya, untermalt von der sprudeligen Frische der Kohlensäure, dem wärmenden Alkohol und dem süßen Malz. All dies trägt zu einem höchstanregenden Genuss bei.
    Obgleich ich also diesem Bier einen hohen Stellenwert beimesse, würde ich es nicht so hoch bewerten, wie meine Vorgänger, insbesondere in der Redaktion. Ohne Zweifel handelt es sich hierbei um ein IIPA der besten Liga, dennoch übertüncht mir der Alkohol mit seiner Süße etwas zu sehr den Hopfen, der irgendwie in der Luft hängt, einerseits tragen seine Aromen im Antrunk maßgeblich zur Fruchtigkeit bei, andererseits erschlägt einen im Nachtrunk seine Bitterkeit und dennoch würde ich mir dazwischen eine bessere Brücke wünschen. Dies liegt aber wohl eher an der Gattung IIPA, als wirklich an der Machart des Bieres. Hätte ich die Wahl würde ich, wenn ich nach etwas wirklich bitterem und kräftigem suche, doch eher zum Punk oder zum Trashy greifen. Andererseits muss diesem Bier wirklich die unglaubliche Verknüpfung höchst unterschiedlicher Aromen sowie Bierwirkungen (von herb-frisch über süß-malzig bis hin zu stark bitter) angerechnet werden, hier wurden viele unvereinbare Welten sehr sinngerecht zusammengebracht. Ein unglaubliches Bier, das man sich einmal angetan haben sollte.

    Bewertet am

    86% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von Micha

    Gestern durfte ich in den Genuss eines Bierpaketes aus dem Vereinigten Königreich kommen. Direkt aus dem Flieger von der Insel auf unsren Tisch. Darunter auch die von heiß ersehnten Brewdog Biere!

    Hardcore IPA
    Kurz und prägnant:
    Farbe: klasse!
    Geruch: Fruchtig, Gummibärchen, deutliche Alkoholnote
    Geschmack: sehr hoher Restexktrakt - dadurch sehr süß, eine starke, aber klare Bittere und ein tolles Hopfenaroma, welches von dem hohen und deulich schmeckbaren Alkohol in den Gaumen getragen wird.

    Ein tolles Bier wie ich bisher noch keines getrunken hab. Für meinen Geschmack allerding etwas zu süß. Hier wäre ein etwas trockener Abgang für mich harmonischer gewesen.

    Bewertet am

    95% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von Dirk

    Hardcore Ales - that I wanna drink. Yeaheeyeah!

    Es ist erstaunlich, wieviel Geschmack in so einem Bier stecken kann.

    Das Hardcore IPA ist sehr süß und sehr bitter, sehr fruchtig und sehr malzig, sehr alkoholisch und doch sehr leicht, sehr aggressiv und doch sehr rund. Eigentlicht sollte es nicht funktionieren, aber das tut es.

    Bemerkenswert finde ich neben den unheimlich intensiven Fruchtnoten (Zitrusfrüchte, Ananas und ja, wirklich Honeybush) auch die schönen Karamellnoten, die ich so bisher nur bei einem Steinbier erlebt habe, aber noch nie in Verbindung mit einer Aromaexplosion dieser Art. Grandios.

    Jetzt weiß ich, warum auf der Flasche "Imperial Ale" steht. Because it rules!

    Bewertet am

    99% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von Robert

    Eigentlich wollte ich heute Abend unbedingt den Bericht über das Stone Bier-Tasting fertig stellen, aber ihr müsst euch wohl noch etwas gedulden.
    Schuld an der Verzögerung ist das Hardcore IPA von BrewDog, das mich heute, zunächst mit seinem frischen appetitlichen Haselnussbraun und dann mit seinem umwerfenden Geschmack, förmlich ins Glas gesogen hat.

    Hat man sich an der klaren Flüssigkeit im Glas erst einmal durstig gesehen, kann man sich in die fruchtigen Gerüche versenken.
    Hier begegnen sich Honigbusch, Traubenzucker und Süßholz in einem fruchtig süßen Reigen.

    Das Bier greift diese Noten zunächst in einem hopfig-honiglichen Einstieg auf um dann sehr gleichmäßige eine unaufhaltsam rollende Bitterkeit zu entwickeln, die den gesamten hinteren Rachenraum ausfüllt.
    Die leicht röstigen Noten greifen hier mit leichter Phenolik ineinander und das Bier schiebt sich mit der bedächtigen Ur-Macht einer Meereswelle über den Gaumen.

    Lässt einen das schottische Imperial IPA dann völlig überwältigt in den Sessel zurücksinken, wird man von einer wohligen Wärme durchflutetet, die einen an die 9,2% Alkoholgehalt erinnert, die der runde sanfte Körper bis dahin so gut zu verstecken wusste.

    Bewertet am

    100% Rezension zum BrewDog Hardcore IPA

    Avatar von Florian

    Wenn schon der durch die Luft wirbelnde Kronkorken eine Tropenfruchtduftspur zieht, dann wird das Aroma des Bieres atemberaubend.

    Das rot leuchtende Bier im Glas duftet nach Tropenfrucht, Passionsfrucht und Ananas und der Körper durch diese Noten + Süße und einem My Bitterkeit geprägt. Genau gesagt kommt durch die gewisse Säure eine Note von Rhabarber hinzu. Die Malzigkeit ist eher untergeordnet bzw. verliert sich im Fruchtgeschmack – eine wahnsinnige Komposition.
    Für aufgerundete 10% ist das Bier (zu Anfang) weich, auch wenn nicht ohne Kanten. Der Abgang macht aber deutlich, worauf „Hardcore“ abzielt: Bitterkeit. Naja, irgendwo muss ja die Fruchtigkeit herkommen und viel Hopfen reinzustopfen bedeutet auch viel Bitterkeit. Das Aroma jedoch klingt auch eine gefühlte Ewigkeit nach und lässt sich nicht von der grünknospigen Bitterkeit stören.

    Man muss bittere Biere schön mögen, denn dieses hier hat viel Bitterkeit und es wird mehr...Hardcore halt.

    Bewertet am