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Beer like star Bremer Pale Ale

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 5.4% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#27447

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
78% Avatar von Schluckspecht
74% Avatar von vandango
71% Avatar von deadparrot

78% Gut gehopft, schwacher Körper

Avatar von Schluckspecht

Das Bremer Pale Ale der Freie Brau Union Bremen liegt mittlerweile nur noch bei 5,0 % ABV, es bleibt bei 12 % Stammwürze und den Aromahopfen Amarillo, Simcoe und Cascade, die in immerhin 40 IBU resultieren. Helles Bernstein wird von sehr viel lockerem Schaum gekrönt, eine undurchdringbare Trübung - Hopfenteilchen tanzen fröhlich im Glas - ist feststellbar.

Der hopfenaromatische Duft vereint fruchtige Exotik (Pomelo, Grapefruit) mit harzig-waldiger Würzigkeit, wobei Letzteres zu meiner Freude überwiegt. Für lediglich 40 IBU ist das schon mal eine erfreuliche Vorstellung für die Nase. Weniger imposant, dafür recht spritzig, steigt das Pale Ale ein. Der Fokus wird schnell auf den waldigen, dezent exotischen Hopfen gelegt, während das Malz kaum folgen kann. Vor allem im Körper vermisse ich malzige Textur. Zumindest die Kohlensäure gibt ihr Bestes und lässt das Pale Ale spritzig erscheinen - wobei dies die Süffigkeit nicht gerade positiv beeinflusst. Ich verstehe, was deadparrot mit "staubig und kratzig" meint: Der trockene Hopfencharakter wird nicht gut genug vom Malz unterstützt, das Mundgefühl ist stark ausbaufähig. Aber ich mag das etwas herbere, trockenere Programm generell, kitschig süße und exotisch-fruchtige Pale Ales finde ich immer etwas langweilig. Ziemlich herb schließt das Pale Ale ab und überrascht ein wenig - es schmeckt nach mehr als nur 40 Bittereinheiten. Der lange Abgang hinterlässt reichlich Grapefruit. Und mich ein wenig zwiegespalten...

Die Ansätze stimmen schon mal und die kräftige Hopfenaromatik muss ich loben. Der Rest wird hoffentlich noch...

Bewertet am

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71% Rezension zum Bremer Pale Ale

Avatar von deadparrot

Amarillo, Simcoe und Cascade sorgen für einen intensiv fruchtigen Duft von Grapefruit, grünem Apfel, Birne, sowie von reifen bis überreifen Aprikosen oder Nektarinen. Auf der Zunge zeigt sich das Bier weniger fruchtig, sondern vielmehr holzig-trocken, und der Aromahopfen kreiert eine Geschmackspalette, die an Kiefernnadeln erinnert und insgesamt allerlei Assoziationen zu einem dichten, verregneten Nadelwald weckt. Das gefällt mir grundsätzlich sehr gut, nicht zuletzt wegen der Wechselhaftigkeit, die in dieser Präsentation liegt.

Die angegebenen 40 IBU kommen mir glaubhaft vor. Im Abgang macht das Bier keine besondere Wandlung mehr durch, auch die Bitterkeit bleibt mehr oder weniger konstant auf mittlerem Niveau. Während der Ersteindruck ein sehr guter ist, muss ich doch bei den Punkten Körper und Abgang Abstriche machen: Mit der erwähnten Trockenheit, die ich grundsätzlich begrüße, geht ein für mich schwer in Worte zu fassendes Manko einher, das jedenfalls das Bier seltsam staubig und kratzig erscheinen lässt: Als träfe der gestopfte Hopfen auf eine unzureichende Malzbasis und schwebte demzufolge irgendwie im luftleeren Raum - falls man das so sagen kann. Präziser kann ich es leider nicht ausdrücken, aber es ist einfach nicht wegzudiskutieren, dass das Bier vom Mundgefühl her zu wünschen übrig lässt. Insofern ergibt sich letztenendes kein völlig stimmiges Bild, das Bier ist insgesamt nach meinem Dafürhalten auch nur mittelmäßig süffig. Bestünde dieser Mangel nicht, würde die Wertung gewiss deutlich besser ausfallen.

Bewertet am