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Beer like star Braustelle Helios

  • Typ Obergärig, Kölsch
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#14060

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
69% Avatar von TasteItAll
63% Avatar von LordAltbier
57% Avatar von Felix

63% Ganz OK!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopig-spritzig, ganz fein-säuerlich und etwas hefig. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk nur spritziger. Der Abgang ist etwas bitter aber auch hefig. Das Bier hat kräftige Citrus-Noten. Fazit: Ganz OK und auch süffig aber auch nicht das beste Bier auf der Erde.

Bewertet am

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57% Rezension zum Braustelle Helios

Avatar von Felix

Stark trübes Gelb mit grünlichem Stich. Gute Perlage.

Im Aroma sehr fruchtige Noten von Hopfen und Hefe. Das Bier riecht leicht säuerlich und saftig. Etwas Birne, Apfel, brauner Zucker. Die Fruchtigkeit übersteigt diese Note noch etwas und tendiert in eine englische Pale Ale-Richtung.

Im Mund aromatisch etwas dünn. Die Fruchtnoten dünnen aus und einzig bleibt ihre Saftigkeit. Da diese aber nun keinen Körper mehr hat, entsteht ein wenig der Eindruck von gewässertem Salat ohne große Zusätze. Der Hopfen macht sich sofort bemerkbar und führt deutliche Bittere ein.

Der Körper des Bieres ist ziemlich schlank, aber grundsätzlich ganz gut gearbeitet. Man ist versucht, hier Wässrigkeit zu diagnostizieren. Das ist nicht unbedingt der Fall. Das sehr kernlose Aroma des Einstieges lässt das glauben, in der Tat aber ist die Textur für ein Kölsch angebracht. Erfrischend und leicht. Könnte aber dennoch ein bisschen mehr Tiefe vertragen.

Im Abgang kräftige Hopfenbittere und grasige Noten.

Das Helios der Braustelle ist leider nur ein Kölsch, das seine Supermarkt-Kollegen übertrifft, selbst aber keine Maßstäbe setzen kann.
Was dieses Bier hervorhebenswert gut macht; Es traut sich, Bitterkeit zu zeigen, wie das eigentlich bei den rheinischen Obergärigen auch der Fall sein sollte, und damit kann es bereits mit so einigen Pilsenern mitziehen. Auch die etwas ungewöhnliche, aber für mich schwer greifbare Hopfung ist bemerkenswert. Hier sind ganz gute Zutaten im Sud. Die starke Fruchtigkeit, zugleich aber auch die Balance aus Zucker und Erdigkeit, das scheint mir alles so ein bisschen englisch anzumuten. Insofern hätte ich blind wohl weniger auf ein Kölsch, als vielmehr auf ein Bitter gesetzt. Schwierig, die Stile liegen sehr verwechselbar und nah beieinander.
Leider fehlt es dem Bier meiner Ansicht nach an Schwerpunkten und Gegengewichten zur Bittere. Es schafft es nicht wirklich Aromatik aufzubauen und verspielt damit auch die Leichtigkeit seines Körpers, die nun eher dünn als erfrischend erscheint.
Auch im Abgang kann das nicht so wirklich gerettet werden. Das Bier hat eine markante Bitterkeit, die aber neben sich nichts duldet. So entsteht ein recht einseitiges und auch langweiliges Bier, was ich gerade bei der Braustelle eigentlich keineswegs erwartet habe.
Also insgesamt: Das Helios ist ein durchschnittliches Bier, das noch ganz gut schmeckt, aber keine wirklichen Höhen kennt. Es verspielt seine besonderen Ansätze und verliert sich damit in der Belanglosigkeit. Übrig bleibt wenig anderes als ein "... schade".

Bewertet am