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Beer like star BrauKunstKeller Amarsi IPA

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 7.1% vol.
  • Stammwürze 18%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 29 Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 35 Bewertungen und 20 Rezensionen

Das Bier BrauKunstKeller Amarsi IPA wird hier als Produktbild gezeigt.
#13743

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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88%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 35 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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83%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
100% Avatar von Hobbytester
100% Avatar von Bierkules
100% Avatar von Biervana
100% Avatar von Knusper
99% Avatar von deadparrot
98% Avatar von Schluckspecht
98% Avatar von Whitworth
98% Avatar von chri0311
96% Avatar von Tobieras
94% Avatar von schloemi
92% Avatar von Kaddy
92% Avatar von Wursti
92% Avatar von CaptainFriendly
92% Avatar von Crafter
90% Avatar von Weinnase
90% Avatar von dreizack
89% Avatar von hightower
89% Avatar von mysland
89% Avatar von jolissimo
89% Avatar von TasteItAll
88% Avatar von Puck
87% Avatar von FBier
87% Avatar von madscientist79
86% Avatar von Johannes
85% Avatar von Robert
85% Avatar von Lips
85% Avatar von gerdez
82% Avatar von Florian
81% Avatar von Dirk
80% Avatar von Peter E.
74% Avatar von ren1529
73% Avatar von Bier-Klaus
68% Avatar von Meandmydemon
66% Avatar von Kuh’ler Klaus
66% Avatar von Brini

83% Llamarsi IPCI (India Pálido Cerveza Inglesa)

Avatar von der Redaktion

Bier und Bildung passen nicht zueinander? Gegenbeispiel gefällig?

amarsi ist Italienisch und heißt soviel wie sich lieben. Gleichzeitig ist es ein Akronym (Googelt es, wozu gibt’s Wikipedia!) aus Amarillo und Simcoe, welches überraschenderweise die für dieses IPA verwendeten Hopensorten sind. Doch damit nicht genug, denn bei diesem Bier handelt es sich quasi um den „Hochzeitssud“ des Braumeisters Alexander Himburg, womit dann die Liebe wieder ins Spiel kommt. Wir wünschen ihm jedenfalls von ganzem Herzen, dass seine Ehe ähnlich harmonisch verläuft wie die Vermählung von Amarillo und Simcoe in diesem Bier.

Doch kommen wir zum genüßlichen Teil (des Bieres, nicht der Ehe):
Ein tiefes, opales Kupfer schimmert uns aus dem Glas entgegen. In den auf einem stabilen Malzsack stehenden Obstkorb packen wir heute neben der üblichen Mango auch Orange und, sehr interessant, Rhabarber - und wehe es fängt jetzt einer die Obst-Nichtobst-Diskussion an!
Die Süße des Einstiegs transportiert die Fruchtnoten gut, eine kräftige, teeartige Würze zeigt sich. Der Alkohol ist spürbar, wird aber durch die schwere Malznote aufgefangen. Nichtsdestotrotz bewahrt sich das Amarsi eine schlanke Linie.
Die Bitterkeit läutet den Abgang ein wie Kirchenglocken den heiligen Bund. Durch den Alkoholstich wirkt sie etwas überspitzt. Durch ihre trockene, fast brennende Schärfe zeigt sie jede Menge Charakter, wird jedoch wiederum durch die noch mitklingende, klebrige Süße gekonnt gebremst.

Das Amarsi ist definitiv ein Modell für die Zukunft. Wenn sehr süße und sehr herbe Noten sich derart harmonisch die Waage halten, dann muss das einfach Liebe sein!

Amarsi IPA - mit Liebe gebraut, von unseren Usern und uns endlich professionell getestet!

Bewertet am

92% Endlich mal 'ne Mango, die nicht klebt

Avatar von CaptainFriendly

Grandios: Schon beim Einschenken fühlt man sich wie mit dem Kopf im Obstkorb mit gewaltiger Mango-Tendenz. Wäre hier nicht eine leichte Hopfenbittere zu erschmecken, käme man kaum auf die Idee, daß man hier ein Bier verkostet - und schon gar nicht, daß dahinter üppige 7,1 % Alkohol lauern. Wie ich immer und immer wieder betone: Es gibt wenige IPAs, die diesem Traum aus dem Hause Himburg das Brauwasser reichen können.

Bewertet am

92% Rezension zum BrauKunstKeller Amarsi IPA

Avatar von Wursti

Mein Amarsi hat 8,4% und steht Kupferbraun im Glas (0,4l Tulpe). Gleichmäßig Trüb ist es und die feinporige Blume die es aufbaut ist sehr raumfordernd. Es duftet mir ein frischer Obstkorb entgegen. Die Mango ist schon etwas reifer, die Orange und rote Beeren hingegen sehr frisch. Im Antrunk Mango! Unglaublich wie sehr die Frucht transportiert wurde. Dazu kommen Zitrone und etwas, das mich an Bittermandel erinnert. Zuerst im Hintergrund, spätestens im Abgang aber im Vordergrund kommt der bittere eil des Hopfens. Ein herrlich erfrischendes Bier.

Bewertet am

99% Rezension zum BrauKunstKeller Amarsi IPA

Avatar von deadparrot

Mein Exemplar enthält nicht 7,1%, sondern stolze 8,4% Alkohol.

Schon beim Öffnen der Flasche springt einem der süße, süße Obstsalat sofort entgegen. Ganz eindeutige zuckrige Erdbeere und Mango, ebenso Rhabarber, dahinter auch Orange und Grapefruit. Die Bitterkeit, bereits im Antrunk präsent, kündigt sich langsam und vorsichtig an und steigert sich nur allmählich bis hin zu einem intensiv herben Abgang. Der Alkohol ist durchaus zu schmecken, aber insgesamt doch gut eingebunden. Er sorgt für eine nicht einmal unpasssende Schärfe. Die Süße des Malzes kehrt in Kombination mit dem Aromahopfen auch harzige und kiefernnadelähnliche Geschmacksnoten hervor.

Das Amarsi ist definitiv eines der kräftigeren IPA, sowohl von seinem Alkoholgehalt als auch von der Intensität des Hopfens und der dadurch bedingten Bitterkeit her. Aber es ist keineswegs ruppig - mit bemerkenswerter Sanftheit geht eine Phase des Bieres in die nächste über. Auch die mit 66 IBU doch starke Bitterkeit hat nichts Überwältigendes. Die fein perlende Kohlensäure, so kräftig sie sein mag, steht der Süffigkeit ebensowenig im Wege. Das gefällt mir alles richtig gut. Das Amarsi steht ab sofort auf der Liste meiner Lieblings-IPA ganz weit oben.

Bewertet am

68% Ein sehr ordentliche IPA

Avatar von Meandmydemon

Rötlich und naturtrüb läuft das Amarsi ins Glas und erzeugt dabei wenig Schaum. Der Geruch ist normal bitter und fruchtig. Mit dem ersten Schluck treten die Fruchtaromen zurück und das Bittere kommt mehr zum Vorschein, dürfte aber stärker sein. Das Amarsi ist gut, hat aber leider keinen ausgeprägten oder individuellen Charakter. So schmeckt es etwas "einheitlich" und kann sich nicht im Gedächtnis festsetzen. Trotzdem in IPA, das man mal getrunken haben sollte.

Bewertet am

98% Perfekte Symbiose

Avatar von Schluckspecht

Optisch erkenne ich in meiner blanken Naivität keinen großen Unterschied zum Laguna IPA. Auch das Amarsi IPA ist kräftig bernsteinrot - nur wahrscheinlich noch etwas rötlicher - mit zartblumigem Schäumchen. Statt Wiener- kommt hier jedoch Pilsner-Malz zum Einsatz, bei 7,1 % ABV wird eine Stammwürze von 18° Plato erzielt. Der Name leitet sich von den Hopfensorten AMARillo und SImcoe ab - beide Hopfensorten versprechen ein fruchtiges Fest der Sinne. Mit 66 IBU tritt es kaum weniger bitter auf als das herbe Laguna IPA - aber Frucht und Alkohol bilden sicherlich einen prägnanten Unterschied heraus, so dass es milder erscheint. Es soll laut Etikett nach herber Orange, Mango und Citrus schmecken. Mal schauen!

Der Ersteindruck im Geruch war auch tatsächlich: Hier ist viel Orange im Spiel. Abgerundet wird dieser Eindruck von süßlich-fruchtiger Mango und säuerlich-herber Citrusfrucht. Der Beschreibung gehe ich also völlig konform. Es folgt ein wirklich toller Antrunk, der alles unter einen Hut bringt: Malzigkeit, Hefigkeit, Frucht, Säure, Süße, Herbe - bitte, was denn noch?! So harmonisch und komplett wünsche ich mir jeden Antrunk. Es schmeckt stark nach herber Orange und das Bier hat mich bereits auf seiner Seite. Der Körper ist angenehm dicht - stimmige Hefe, lecker abgestimmtes Malz, feine Hopfenaromatik. Die Mango kommt nur dezent durch, was mir aber gut gefällt - ich mag Orange sowieso lieber. Der Abgang ist deutlich feinfühliger und milder als beim Laguna IPA und dadurch erscheint es mir insgesamt auch wirklich harmonisch und rund. Amarillo und Simcoe liefern hier wirklich eine Glanzvorstellung - Chapeau! Süßmalzig, herb und immer noch sehr fruchtig klingt das Amarsi IPA aus.

Warum es trotzdem nicht zur ultimaten Topbewertung reicht? Mir fehlt im Abgang noch die entschiedene Prise Würze und Hinterhältigkeit. Das ist aber schon Meckern auf so hohem Niveau, dass ich mich schon etwas dafür schäme. Das Amarsi IPA ist eine äußerst gelungene, harmonische Vorstellung einer jungen Brauerei, die man sich unbedingt merken muss. Ich glaube, ich bin verliebt...

Bewertet am

88% Rezension zum BrauKunstKeller Amarsi IPA

Avatar von Puck

Ich fang mal mit dem Fazit an: ein wirklich tolles IPA, das für meinen Geschmack in jeder Hinsicht stimmig ist. Im Glas eine ein leicht trübe wirklich schöne Bernsteinfarbe. In die Nase steigen feine Fruchtnoten. Im Antrunk dann eine schöne erstaunliche Rezenz gepaart mit tollen Fruchtnoten von Aprikose und Pfirsich, aber auch etwas Citrus. Und das ganz gleichzeitig mit einer wohldosierten Bitterkeit. Der Körper würzig und fruchtig zugleich. Auch der Abgang weiter mit einer tollen Frucht und hinzu kommt nun stärker aber wirklich gut die Bitterkeit des Hopfens. Der Alkohol bleibt trotz 7,1 % immer gut im Hintergrund. Amarsi - süffig und lecker und mit Charakter, was will man mehr...

Bewertet am

85% Amarsi

Avatar von Lips

Ein Bier in dem man den Hopfen richtig heraus schmeckt und riecht. Die Bitterkeit ist für mich im Rahmen.

Bewertet am

89% Rezension zum BrauKunstKeller Amarsi IPA

Avatar von hightower

Optik:
Im Farbton kräftig bernsteinfarben. Die cremige, beige Schaumkrone fällt recht langsam zusammen.

Einstieg:
Angenehmer Duft! Phänomenal eigentlich schon. Ein schöner Obstsalat bestehend aus Orange, Mango und auch Zitrone liegt in der Nase, dazu mild süßliches Malz.
Im Antrunk geht es nahtlos weiter. Auch hier ein feiner Obstsalat, welcher schön abgerundet wird durch süßliches Malz. Der Bitterhopfen klopft bereits dezent an.

Körper:
Schlank wirkt das Bier. Bitterhopfen und süßliches Malz geben ein schönes Wechselspiel ab.

Abgang:
Der Bitterhopfen legt deutlich zu, wird aber durch süßliches Malz ein wenig in Zaum gehalten. Es bleibt weiterhin recht fruchtig, wobei nun Grapefruit ins Spiel kommt.

Fazit:
Lecker! Eine Bevorratung dieses Bieres kann ich schwer empfehlen! Bitterhopfen und Malz sind wunderbar aufeinander abgestimmt. Vielleicht wirkt es zwischendurch ein wenig zu süß, aber dennoch ein großartiges Bier.

Bewertet am

87% Top IPA!

Avatar von FBier

Wow! Nichts weltbewegend Neues, aber ein wirklich gut gemachtes IPA: Kupferfarben, sehr fruchtiger Mango-Zitrus-Duft. Runder Körper. Im Geschmack super Balance zwischen Frucht (Orange, Mango), knackiger Bitteren und malziger Süße. Der Abgang ist trocken, aber nie zu herb und immer noch fruchtig. Gerne wieder - eines meiner Lieblings-IPA's!

Bewertet am

98% Mein Liebling

Avatar von Whitworth

Mein momentanes Lieblingsbier für das man keine Weltreise veranstalten muss.
Wunderbar fruchtig mit einer ordentlichen Portion Bitterkeit, die sich fast perfekt ergänzen.
Kein Bier zum nebenbei wegnuckeln sondern um es mit Freunden zu geniessen.

Bewertet am

66% Ein sehr interessantes Bier

Avatar von Kuh’ler Klaus

Schöne Bernsteinfarbe, langlebiger fester Schaum, tolle Zitrusaromen, fruchtig, vor allem im Abgang eine deutliche Bitternote

Bewertet am

100% Rezension zum BrauKunstKeller Amarsi IPA

Avatar von Biervana

Nach einer gefühlten Ewigkeit der Biertestabstinenz liegt mein heutiger Fokus auf dem IPA "Amarsi" aus der im Odenwald beheimateten Brauerei "Braukunstkeller". Ich habe mich bewusst dafür entschieden weil ich heute auf gar keinen Fall enttäuscht werden wollte. Nach dem "Pale Ale" sowie zahlreicher positiver Resonanz im weltweiten Netz zum "Amarsi" sehe ich da eine 100%ige Erfolgschance. Amarsi ist italienisch und wird mit "Liebe" bzw. (lt. Etikett) "sich lieben" übersetzt...das kann nur gut gehen. Kam das "Pale Ale" noch mit moderaten 5,1% Alc. und 47 IBU daher, haben wir es heute, wie wie schon erwähnt, mit einem IPA zu tun welches mit einem kräftigeren Motor antritt. In Zahlen bedeutet es 7% Alc. und 62 IBU. Gehopft wurde mit Amarillo und Simcoe Hopfen.

Eine immense feinporige Schaumkrone bildet sich über der trüben, in dunklem Kupferton einfliessenden Flüssigkeit und zeigt sich zudem mit geballter standhaftigkeit. Sofort orten meine Geruchssensoren fruchtige Schwaden die besinnlich durch die Luft strömen. Und ja, an der Nase bin ich wieder im Geruchsrausch. So wie auf dem Etikett versprochen wird man von einer Armee an Zitrusaromen, Mango, Orange und Grapefruit angegriffen. Meine Nase ist unterlegen, schwenkt die weisse Fahne und lässt sich nur allzugern überrollen. Unterstützt wird der Angriff von einer gut wahrnehmbaren herben Note. Damit der Kampf aber in keinem Gemetzel ausartet ist der sanfte Malzgeneral zugegen und beruhigt die Massen mit gekonnt eingesetzt süßen Ablegern die an Karamell und Honig erinnern. Wieder vergesse ich fast das es sich um ein Getränk handelt...kann mich vom Rausch der Aromen aber lösen.

Auch im Antrunk kommt die feinperlige und üppige Kohlensäure zum Einsatz. Es schäumt und es werden wie bei einer Explosion die Aromen an die Rezeptoren geschleudert. Frucht trifft hier auf eine enorme aber gut dosierte Bitterkeit und die 62 IBU zeigen sofort das hier keiner ungeschoren davon kommt. Ab der Mitte wird sie etwas gnädiger und lässt den Fruchtaromen großen Spielraum sich noch einmal ins Geschehen einzubringen. In jeder Etappe dieser Schlacht hat der Malzgeneral mit seinem Honiglächeln die Meute unter Kontrolle. Am Ende sind noch alle am Leben und liegen sich noch lange erschöpft in den Armen.

"Amarsi" ein symbiose aus Amarillo und Simcoe...eine Liebschaft die funktioniert und auch mich in ihren Bann gezogen hat. Ja auch ich habe Schmetterlinge im Bauch und mich packt bei den letzten Tropfen schon der Liebeskummer.

Bewertet am

73% Von Sud zu Sud unterschiedlich

Avatar von Bier-Klaus

Version 17° P, 7% Vol. und 62 IBU. Farbe Kupfer. Wenig grobporiger Schaum. Fruchtiger Zitrus-Geruch nach Mango. Wenig rezent im Antrunk. Dominante Hopfenbittere am Gaumen, der Malzkörper kann nicht mithalten, die Mango kaum mehr wahrnehmbar. Im Nachtrunk beissen die Hopfennoten am Gaumen, der Malzkörper ist vollkommen verschwunden. Das ist mir zu unrund. Version Leading Beers. Nach Auskunft von Alexander Himburg der bessere Sud. Farbe orange. Schöner Zitrus- und Mandarinengeruch. Im Antrunk extremer Malzkörper mit gut ausgewogenen Hopfennoten. Im Nachtrunk dominiert hier die Restsüße eindeutig die Hopfennoten. Eine Mischung aus beiden Versionen wären 100% aber das ist doch das Schöne und Interessante am Craft Bier, dass jeder Sud anders schmeckt.

Bewertet am

90% Version mit 7,1% vol, 18°P, 66 IBU

Avatar von Weinnase

Etwas mattes Bernstein, bzw. wie junger Cognac (ohne Zuckercouleur); schöne beständige Schaumkrone mit sehr feinem Schaum; frische, feinherbe Nase nach Bitterorange (Campari und Sanbitter), Limette; frischer herbwürziger Ansatz, schöne Fruchtfülle, hat Rasse; die Bitternote ist deutlich, aber gut eingebunden; der Alkoholgehalt dank des gut komponierten Körpers gut versteckt.
Eine großartige Bierspezialität!

Bewertet am

92% Mango und Früchte im IPA

Avatar von Crafter

Dieses IPA duftet sehr schön nach exotischen Früchten besonders nach Mango.
Es schäumte sehr schön auf und die Farbe ist sehr schön bersteinig.
Der Antrunk ist würzig frisch mit einer angenehmen Bitterkeit die hier überraschend früh zu spüren ist ist, das mag ich sehr.
Der Körper ist schwere als erwartet aber nicht ölig, dafür sorgt auch die schöne vorhandene Kohlensäure.
Im Abgang ist es dann kräftig bitter und die Fruchtaromen und der Aromahopfen kommen deutlich heraus.
Hier hält der Aromahopfen deutlich und lange nach.
Ein wirklich tolles IPA

Bewertet am

100% Ein echter Knaller made in Odenwald!

Avatar von Knusper

Amarsi ist ein Wortspiel aus den beiden Hopfensorten "Amarillo" und "Simcoe", welche bei diesem Ale zur Verwendung kamen. Einmal eingeschenkt lacht einen das kupferfarbene Bier an und trumpft mit einem Unfassbaren Fruchtaroma auf. Die Mango steht hier klar im Vordergrund, aber auch Orangenschalen vermischen sich mit Karamellmalz zu einem süßlich-herben Duft. Farblich bewegt sich das Amarsi folglich im kupfertrüben orange-braun und gibt zusammen mit dem weiß-bräunlichen Schaum und dem stylischen schwarz-weiß Design der Flasche einen für mich genialen ersten Eindruck ab.

Im Antrunk haut einen zuerst die Kohlensäure dieses Starkbieres zusammen mit dem Hopfen um. Hier kommt der Freund der starken, intensiveren IPAs auf seine vollen Kosten, dennoch war ich fast schon erstaunt über die 7,1%, denn die kommen garnicht so extrem zur Geltung. Vielmehr wird im Anschluss ein wohliges Aroma erzeugt, das von einem Karamellmantel, der die freundlich-süßlichen Mangos und Orangen umschließt, getragen wird. Dieser Eindruck hält sich und hält sich und hält sich...Er friert geradezu ein und verweilt noch sehr lange mit einer gewissen Viskosität auf der Zunge und man kommt kaum runter vom Lecker-Schmecker-Amarsi-Trip. Ich finde das echt unfassbar gut und kann auch die anderen Sorten aus dem BrauKunsKeller uneingeschränkt empfehlen.

Insgesamt ein echter Knaller made in Odenwald. Gleich noch eins - Prost!

Bewertet am

80% Fruchtiges vom IPA-Braukünstler

Avatar von Peter E.

Als IPA Spezialist entpuppt sich zunehmend der Braukunstkeller aus dem Odenwald. Bereits bei seinen Laguna oder Mandarina IPAs zeigte Braumeister Alexander Himburg ein feines Händchen für Balance zwischen Aroma, Fruchtnoten, Hopfenbittere und Süffigkeit.
Kräftige Fruchtnoten hat er gerne, wie auch das Amarsi (italienisch für: Sich lieben) mit Amarillo und Simcoe Hopfen beweist..
Unter dem einladenden Schaum auf der naturtrüben orange-goldenen Weizenbieroptik verbergen sich kraftvolle Obstaromen nach Mango, reifer Banane, Aprikose und roten Beeren.

Im Abgang schlägt eine Malznote durch, die gemeinsam mit der trockenen Hopfigkeit von 66 DBU mit einer angenehme Balance und einem leicht herben Ausgleich auf die Fruchtdominanz zum Auftakt antwortet.
Appetitlich anzuschauen, süffiger Trinkgenuss und ein Nachhall, den IPA Fans probiert haben sollten.

Bewertet am

100% „Das, was ich hier mache!“

Avatar von Hobbytester

Auf dem Braukunst-Live! 2013 hatte ich die Gelegenheit mit dem Braumeister vom BrauKunstKeller zu sprechen. Ich fragte ihn, was denn eigentlich eine Hopfenschweinerei sei, worauf er antwortete: „Das, was ich hier mache!“ Nun vergingen Monate, bis ich auf eine ganz feine Adresse in München gestoßen bin und zwar die Getränkeoase in Maxvorstadt. Dort bekommt man dieses Bier und viele weitere deutsche Craft-Beers sowie jede Menge Experimentelles, ich schätze auch die dortige persönliche Atmosphäre, sie erinnert mich an das Gespräch mit dem Mensch hinter dem nun zu testenden BrauKunstKeller Amarsi. Schon im Geruch wird diese immense Fruchtigkeit deutlich, diese unendlich wirkende Frische tropischer Früchte wie Mango und Orange gefällt und es drängt sich schon hier der Vergleich zum Proper Job auf. Das Bier schafft es, diese olfaktorischen Eindrücke auch bereits im Einstieg schmeckbar zu machen, das ist ganz großartig! Der Abgang ist von dieser herrlichen Hopfenaromatik getragen, was auf Amarillo und Simcoe zurückzuführen ist, besonders gefällt mir der schön bittere und leicht ölig wirkende Nachgeschmack, der sich sehr in die Länge zieht, ganz nach meinem Geschmack! Der Körper ist vielschichtig und im Gegensatz zu einigen amerikanischen IPAs äußerst harmonisch und weich. Natürlich spielen die beiden Hopfenarten eine zentrale Rolle, gespart wird aber auch nicht an einer schön abrundenden Malzigkeit, all dies verträgt sich ganz hervorragend mit den wirklich nicht alltäglichen Fruchtnoten. An dieser wunderschönen Komposition habe ich rein gar nichts auszusetzen, ich kann sie nur ausdrücklichst loben. Rotorange Farbe trifft auf langlebigen Schaum. Das Bier ist so süffig, dass man schnell eine leider leere Flasche vor sich hat. Diese Kombination aus hopfiger Bitterkeit und öliger Fruchtigkeit ist schlicht legendär. Das Amarsi verfügt über genug Kohlensäure.
Fazit: Dieses Bier leistet mit seiner Makellosigkeit einen sehr wichtigen Beitrag zur aufkommenden IPA-Kultur, mir gefällt es noch einen Tick besser als der Riedenburger Doldensud. Ich freue mich schon auf das nächste Braukunst-Live! Diese exotische Fruchtigkeit in harmonischer Verbindung mit Hopfen ist also das Bild, das ich nun habe, wenn von einer Hopfenschweinerei die Rede ist.

Bewertet am

86% Rezension zum BrauKunstKeller Amarsi IPA

Avatar von Johannes

Vom BrauKunstKeller bin ich eigentlich nur gute und immer wieder neue Geschmacksnoten gewohnt.
Jetzt ergießt sich das Amarsi in mein Glas, der italienisch Name mit der Bedeutung "sich lieben" verspricht ja einiges.
in einem dunklen Orange kommt es daher und besticht durch Orangen- und Maracujanoten. Insgesamt fehlt mir aber aber im Einstieg etwas der pepp.
Der Körper ist schön weich, hier kommen die angekündigten Caramellnoten ins Spiel die eine schöne Süße verbreiten.
Der Abgang ist trocken und ist angenehm und nicht zu bitter.
Ein schönes IPA, das durchaus mit einzelnen Geschmacksnoten aus der Masse hervor sticht.

Bewertet am