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Beer like star Braufactum Progusta Harvest Edition 2012

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 6.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 89% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

Das Bier Braufactum Progusta Harvest Edition 2012 wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Citra-Hopfen (hopfengestopft als Kalthopfung)
  • Hallertauer-Mittelfrüh-Hopfen (erntefrisch)
  • Karamellmalz
  • Magnum-Hopfen (erntefrisch)
  • Pilsner-Malz
  • Wiener-Malz

Speiseempfehlungen / Food pairing:

  • als Aperitif
  • frischer Salat
  • gegrillte Schalentiere
  • gegrillter Fisch
  • gegrilltes Fleisch
  • gegrilltes Gemüse
  • Kalb
  • Rind
  • rohes Rinderfleisch (Tartar, Carpaccio)
#8814

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
92% Avatar von Florian
89% Avatar von Robert
88% Avatar von Peter E.
87% Avatar von Kaddy

91% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Wenn im August die Spätsommersonne ihr goldenes Licht auf die Felder wirft, beginnt in der Hallertau die Ernte. Doch werden hier nicht, Getreide oder Obst eingebracht, sondern die Hopfenreben von ihren Gerüsten geschnitten und die Dolden gezupft. Denn immerhin ist Deutschland mit über 17.000 Hektar das größte Hopfenanbaugebiet der Welt.

Ein wunderbar aromatischer Duft durchströmt in der Erntezeit den gesamten Landstrich und so ist es nicht verwunderlich, dass manch Brauer davon träumt diese Intensität direkt in einem Bier einzufangen.

So auch die Braumeister von BraufactuM, die sich diesen Wunsch mit der neuen „Harvest Edition 2012“ (also Ernteedition) des Progusta erfüllen. Das „Flaggschiffbier“ überzeugte bereits Anfang des Jahres 2011 mit seinen fruchtigen Aromen und seiner Kraft und kann sich mit Fug und Recht zu den Vorreitern einer innovativen Biergeneration, und damit eines neuen Bierbewusstseins in Deutschland, zählen.

In der „Harvest Edition“ des India Pale Ale kommen die deutschen Hopfen deshalb erntefrisch und als ganze Dolden in den Sud. Dadurch soll auch noch das letzte bisschen Aroma herausgekitzelt werden. Denn obwohl die Trocknung und mechanische Weiterverarbeitung zu Pellets zwar sehr schonend verläuft und der Hopfen auf lange Sicht seine Qualität bewahrt, verpuffen dabei auch einige der flüchtigsten Aromen.

Und damit zum Bier:

In diffusem Kupferrot bis Braun und mit leicht grauem, sehr dichtem Schaum macht das Bier schon enorme Lust auf den ersten Schluck. Doch bevor wir einen tiefen Schluck nehmen, nehmen wir erstmal einen tiefen Zug des Bierdufts, wobei wir uns schon stark zurückhalten mussten um nicht gleich ins Glas zu kriechen.

Neben den fruchtigen Noten des Citra, die viel Grapefruit und Mandarine bringen, sind deutlich harzige und grasige Noten zu riechen. Darunter schwingt eine leicht karamellige Süße, die alles fein abrundet. Die Notizen auf unseren Bewertungszetteln spiegeln es eigentlich noch prägnanter wieder: „100% lecker“ und „bombastisch“.

Und so geht es auch weiter. Der Einstieg nimmt die Noten aus dem Geruch gut auf und sorgt mit einer Kohlensäure, die fein perlt und überhaupt nicht stört, für eine herrliche Frische. Eine leichte Kräuternote bringt noch etwas Spannung ein, bevor das Bier über Mandarine, Orange und Pomelo den Obstkorb einmal abgrast und durch die aufwallende Bitterkeit in eine tolle Grapefruit sehr trocken ausläuft. Daneben schwingt eine dezente Harzigkeit.

Die Aromatik erhält Unterstützung durch eine leicht karamellige Malznote, die uns schon im Geruch begegnet ist und sich stets im Hintergrund hält.

Insgesamt wirkt das Ernteprogusta trotz tragkräftigem Volumen stets frisch, ja fast schon ein wenig blass, crisp und fest, wie ein norddeutsches Pilsner. Dadurch werden die Aromen sehr spitz betont als wollten sie sagen: „Hier spielen wir die Hauptrolle“.

Wir haben zwar nicht den direkten Verkostungsvergleich zum „normalen“ Progusta vorgenommen, aber hatten selbiges einen Tag später noch mal in geselliger Runde im Glas. Und in der Tat sind wir der Meinung, dass die Harz-, Gras- und Kräuternoten etwas ausgeprägter waren. Die Beschreibung der Hopfencharakteristika aus dem Hopfenseminar noch schnell zu Rate gezogen, werden diese Aspekte dem „Hallertauer Mittelfrüh“ (krautig, Heu) und dem „Magnum“ (harzige Geschmacksnuancen) tatsächlich zugeschrieben.

Allerdings scheint uns auch die Fruchtaromatik intensiver, hat da vielleicht auch noch jemand eine Hand voll Citra mehr in die Kalthopfung fallen lassen?

Als wir unsere Rezension zum Progusta zu Rate ziehen wollten fiel uns im Übrigen auf, dass diese in den Wirren unseres Archives hängen geblieben sein muss, dieser schändliche Umstand wird natürlich alsbaldig beseitigt.

Bewertet am

88% Rezension zum Braufactum Progusta Harvest Edition 2012

Avatar von Peter E.

Das mit Naturhopfen gebraute IPA von Braufactum bedeutet nicht nur die logische Fortführung des bewährten Progusta, die Harvest Edition setzt genusstechnisch noch eins drauf.

Hallertauer Magnum, Mittelfrüh und Citra werden teilweise als Naturhopfen verarbeitet, was zusätzliche subtile Aromen freisetzt. Einladende rötliche Färbung mit stabilem Schaum, duftige Nase mit Fruchtaromen und Kräutern und ein Körper, in den sich Gewürze und Blumen mit kraftvollen Malz- und Bitternoten mischen.
Bei aller Aromen Fülle bleibt das Bier frisch und angenehm zu trinken und bietet einen langen und geschmeidigen Abgang.

Bewertet am

87% Rezension zum Braufactum Progusta Harvest Edition 2012

Avatar von Kaddy

Heute ist Thanksgiving. Und kein Bier das ich kenne, würde heute besser in mein Glas passen:
Denn neben der wunderschönen herbstsonnigen Farbe und dem kaffebraunen Schaum, ist das Progusta Harvest eine tolle Komposition der Aromen, in der jede Nuance für sich steht und sich doch harmonisch ins Ganze einfügt. Die cremige, milde Süße, die breite erdige Bitterkeit und die fruchtige Säure...hier existieren sie nebeneinander, miteinander und füreinander. Also ganz, wie es zum Erntedank und Thanksgiving sein soll.

Bewertet am